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Ereignisse, die den Heizölpreis beeinflussen
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3.9.2010 - 08:08
USA erwarten erneut höhere Arbeitslosenzahlen.
Im fernöstlichen Handel ist der Ölpreis heute Freitag nach dem gestrigen Sprung in die Höhe leicht günstiger geworden und schliesst den dortigen Handelstag mit USD 76.51. Heute werden die neusten Arbeitslosen-Zahlen aus den USA publiziert. Analysten rechnen mit einem weiter schwachen Arbeitsmarkt in der führenden Wirtschaftsmacht und schliessen aus diesen monatlich erscheinenden Statistiken neuerdings auf den zu erwartenden Ölverbrauch in den USA, die einen Viertel der weltweit produzierten Ölmengen konsumieren.3.9.2010 - 08:02
Ölpreis steigt wieder deutlich an.
Am Donnerstagabend schliesst der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent in London bei USD 76.90. Das ist der höchste Preis dieser Woche. Auslöser für den erneuten Ölpreis-Kurswechsel ist die Nachricht einer weiteren explodierten Ölplattform im Golf von Mexiko, bei der allerdings bisher kein Rohöl ausgetreten ist und sich die Arbeiter auf der Plattform ins Meer retten konnten.3.9.2010 - 07:11
WTI günstiger als Brent.
Aufgrund der schleppenden Wirtschaftsentwicklung und der damit verbundenen Nachfrage-Abschwächung in den USA bewegt sich der Preis für die US-Standard-Ölqualität WTI (West Texas Intermediate) unter jenem für die Nordseequalität Brent. Üblicherweise ist diese Situation umgekehrt, WTI weist die besseren energetischen Werte auf als Brent.2.9.2010 - 08:39
Chinas ‚Wirtschaft’ stützt den Ölpreis.
Der Ölpreis steigt gestern Mittwoch nach einer von eingetrübtem amerikanischen Wirtschafts-Aussichten verursachten kurzen ‚Atempause’ bereits wieder deutlich an. Für preistreibende Stimmung an den Rohwarenbörsen sorgt diesmal die chinesische Wirtschaft: genauer gesagt die Meldung über eine positive Veränderung eines chinesischen Einkaufsmanager-Indexes. Sie reicht bereits, um die schwache Hoffnung auf eine positive wirtschaftliche Entwicklung aufzupäppeln.2.9.2010 - 08:24
Amerikanische Ölvorräte wachsen weiter.
Der Vorrat an Rohöl ist in den USA in der vergangenen Woche um 3.4 Mio. Barrel auf sowieso schon hohem Niveau erneut angewachsen, während Diesel und Heizöl mit einer Abnahme von 0.7 Mio. Barrel ebenso wie jene an Benzin mit einer Abnahme von 0.2 Mio. Barrel nahezu stabil blieben. Die Raffinerien produzieren derzeit mit einer (normalen) Auslastungsquote von 87%.1.9.2010 - 08:08
Asien: Ölpreis heute höher.
Im fernöstlichen Handel steigt der Ölpreis nach seiner gestrigen Korrektur wieder leicht an und geht mit USD 75.12 aus dem Handel. Das sind rund 50 Cents mehr als gestern Abend an den westlichen Handelsplätzen notiert wurden.1.9.2010 - 08:06
Ölpreis gibt wieder nach.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent ist gestern kurz vor Handelsende deutlich zurück gegangen und schliesst mit USD 74.40. Noch am Montag dieser Woche wurden Spitzenwerte von über 76.50 erreicht. Auslöser für die Korrektur soll ein erwarteter, erneuter Aufbau der Ölvorräte in den USA in der vergangenen Woche sein.1.9.2010 - 07:12
US-Branchenverband meldet steigende Ölvorräte.
Das American Petroleum Institute meldet gestern einen deutlichen Anstieg der Ölvorräte. Der Bestand an Rohöl soll in der vergangenen Woche um 4.8 Mio. Barrel angewachsen sein. Die Zahlen des Branchen-Institutes weichen häufig von jenen der Regierung ab, die einen Tag später ihre Statistiken veröffentlicht (also heute). Sollten die API-Zahlen zutreffen, wäre dies der zweite deutliche Anstieg der Ölvorräte in Folge, was auf eine Abkühlung der Nachfrage aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation der USA zurückzuführen wäre.31.8.2010 - 08:22
Ölpreis heute in Asien leicht günstiger.
Ein Fass der Nordseequalität Brent wird heute Dienstag in Fernost für USD 76.01 gehandelt. Das sind rund 60 Cents weniger als am gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.31.8.2010 - 08:08
Obama: Kampf gegen drohende US-Rezession.
Nach der Ankündigung weiterer finanzpolitischer Massnahmen von FED-Chef Bernanke vor dem Wochenende kündigt nun auch US-Präsident Obama an, mit Investitionen in die Infrastruktur und erneuerbare Energien den Gang der Wirtschaft beschleunigen zu wollen. Mit Steuerkürzungen für Firmen sollen Anreize für die Schaffung neuer Jobs gegeben werden. Und die Mittelschicht solle dank Steuer-Erleichterungen den Konsum ankurbeln.31.8.2010 - 07:41
Pessimismus an den Aktienbörsen.
Die eingetrübten Wirtschaftsaussichten der USA lassen am Montag die Aktienkurse tauchen. Die Anleger liessen sich von einem schwächer als erwartet ausgefallen Wirtschaftswachstum, anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen und den miserablen Verkaufszahlen im Immobilien-Sektor beeindrucken. Diese Informationen sind allerdings etwas angestaubt und rücken mit der Rede von US-Präsident Obama und seinen Ankündigungen weiterer fiskalischer Korrekturen zur Ankurbelung der Wirtschaft erneut in den Vordergrund. Übersehen werden derzeit auch die wachsenden Konsumausgaben der US-Bürger im vergangenen Monat, welche 70% der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.30.8.2010 - 08:13
Ölpreis heute in Fernost nach deutlichem Anstieg stabil.
Das Fass Brent kostet heute im asiatischen Handel mit 76.60 nahezu gleichviel wie zu Handelsschluss vor dem Wochenende an den westlichen Rohwarenbörsen. Auslöser für den deutlichen Ölpreis-Anstieg von Ende vergangener Woche sind die vom US-Notenbank-Chef in Aussicht gestellten Stützungs-Massnahmen für die US-Wirtschat, sollte sich deren Situation verschlechtern.30.8.2010 - 08:06
FED-Chef Bernanke will US-Wirtschaft weiter stützen.
Der Chef der US-Notenbank will nötigenfalls der US-Wirtschaft mit weiteren Unterstützungs-Massnahmen helfen, sollte sich die Situation der Wirtschaft wieder verschlechtern. Nach seiner Ansprache auf einer Notenbank-Konferenz stieg der Ölpreis vor dem Wochenende deutlich an.30.8.2010 - 07:39
Neue Export-Pipeline von Russland nach China.
Russlands Regierungschef weihte in Sibirien die neue Ölpipelin von Ostsibirien nach China ein. Darin sollen jährlich 15 Millionen Tonnen Öl nach China exportiert werden können. Auf chinesischer Seite ist die Anschluss-Pipeline noch nicht fertiggestellt. 26.8.2010 - 21:27
Ölpreis steigt deutlich.
Nach der Talfahrt der vergangenen Tage, der den Ölpreis gestern mit USD 71.80 auf einen der günstigsten Werte der vergangenen drei Monate geführt hat, steigt er heute wieder an. Gegen Handelsende notiert das Fass Brent in London bei USD 74.90. Gegenüber gestern entspricht das einer Steigerung von USD 2.50.26.8.2010 - 21:02
Geringere Zahl US-Arbeitslosenhilfe-Anträge ändert Börsen-Stimmung.
Inzwischen sorgen bereits die Wochenstatistiken der Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA für Aufschwung beim Ölpreis. Ähnlich wie bei den eigentlich wertlosen Wochen-Statistiken über die Ölvorratslager schliessen die spekulativen Anleger aus einer abnehmenden Zahl neuer Arbeitsloser (wir reden noch immer von einer halben Million frischer Arbeitsloser pro Monat) auf einen direkt bevorstehenden Wirtschaftsaufschwung mit einem höheren Ölverbrauch. Das mindestens versuchen uns die ‚Analysten’ weiszumachen. Dabei war einfach die Gelegenheit, mit einer günstigen Wieder-Einstiegs-Gelegenheit bei Ölzertifikaten kurzfristige Gewinne zu machen, zu verlockend.26.8.2010 - 20:36
Reduzierte Barclays-Ölpreis-Prognosen.
Die Barclays Bank aus Grossbritannien senkt ihre Ölpreis-Prognosen für das laufende und kommende Jahr um sieben Dollar auf einen erwarteten Mittelwert von USD 78. Die in den letzten Wochen wachsende Skepsis gegenüber einer raschen Erholung der Weltwirtschaft wird als Hauptursache für die Anpassung genannt.26.8.2010 - 08:29
Ölpreis in Fernost heute leicht teurer.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent steigt im asiatischen Handel heute wieder leicht an und geht mit USD 73.72 aus dem Handel, nachdem der Ölpreis gestern an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen kurzzeitig auf einen Drei-Monats-Tiefstwert gefallen waren.26.8.2010 - 08:25
Ölpreis sinkt nach US-Öl-Statistiken.
Der Ölpreis fällt gestern Mittwoch kurzzeitig unter 71 USD pro Fass, nachdem ein erneuter Zuwachs bei den amerikanischen Ölvorräten aufzeigt, wie gut die Versorgungslage und wie schwach die Nachfrage nach Ölprodukten in den USA wegen des schleppenden Ganges der Wirtschaft derzeit ist.26.8.2010 - 08:23
Amerikanische Ölvorräte wachsen.
Die Rohöl-Lager-Vorräte der USA sind in der abgelaufenen Woche um über 4 Mio. Barrel gestiegen. Gleichzeitig wuchsen auch die Benzinvorräte um 2.3 Mio. Barrel an, während Diesel und Heizöl auch um 1.8 Mio. Barrel zulegten.25.8.2010 - 08:10
Ölpreis nähert sich tiefstem Wert seit drei Monaten.
Der Ölpreis gibt am Dienstag erneut nach und nähert sich mit USD 72.20 dem günstigen Wert seit anfangs Juni. Die unübersehbaren Schwierigkeiten wichtiger Schlüsselmärkte vertreiben einen Teil der Anleger aus den Aktien- und Rohwarenmärkten. Gleichzeitig verliert auch der Dollar gegenüber dem Franken an Wert, was die Wirkung sinkender Rohölpreise auf den Schweizer Heizölpreis verstärkt.25.8.2010 - 08:07
Konjunktursorgen drücken auf Aktienkurse und den Ölpreis.
Schlechte Wirtschaftsnachrichten aus den USA und Fernost senken die Risikolust an den Aktien- und Rohwarenbörsen. Beides gab im gestrigen Handel nach.25.8.2010 - 08:04
US-Hauserverkäufe auf tiefstem Stand seit 15 Jahren.
Im vergangenen Monat ist der Immobilien-Handel in den USA auf den tiefsten Wert seit 15 Jahren gefallen. Bis April wurden Hauskäufe durch Steuervergünstigungen unterstützt, danach sind die Verkäufe regelrecht weggebrochen. Die Schwierigkeiten im Immobiliensektor nähren die Befürchtung, die USA könnten in eine neue Wirtschaftskrise geraten.25.8.2010 - 07:16
BRD: Gas bis zu 20% teurer.
81 Gasversorger unseres nördlichen Nachbarlandes erhöhen ‚rechtzeitig’ auf die Heizsaison die Gaspreise um bis zu 20%. Betroffen sind mehr als 5 Mio. Haushalte. Begründet wird die Gaspreis-Erhöhung mit teureren Beschaffungskosten.24.8.2010 - 08:32
Ölpreis auf tiefstem Stand seit sieben Wochen.
Im asiatischen Handel ist der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent mit USD 72.77 auf den tiefsten Wert seit anfangs Juli gefallen. Als Auslöser für die Ölpreis-Senkung gelten die anhaltenden Folgeschäden der Finanz- und Wirtschaftskrise in den USA. Die US-Wirtschaft wächst weniger rasch als erwartet, was auch auf den Konsum von Brenn- und Treibstoffen Auswirkungen hat.24.8.2010 - 08:17
Ölpreis gibt am Montag nach.
Am Montagnachmittag fällt der Ölpreis um 70 Cents, nachdem er bereits in den vergangenen Tagen aufgrund der schlechter als erwartet ausgefallenen Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft nachgegeben hatte.24.8.2010 - 07:19
US-Häusermarkt in grossen Schwierigkeiten.
Der amerikanische Häusermarkt ist seit dem Auslaufen der staatlichen Steuer-Anreize Ende April regelrecht eingebrochen. Die Häuserpreise verlieren weiter an Wert, während die Zahl der Zwangs-Vollstreckungen ansteigt. Da gleichzeitig die Arbeitslosenzahlen auf hohem Niveau weiter ansteigen und der Auftragsbestand der US-Industrie bestenfalls stagniert, befürchten Experten ein zweites Eintauchen der US-Wirtschaft in eine erneute Krise.23.8.2010 - 08:03
Ölpreis heute in Fernost leicht teurer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute im asiatischen Handel USD 74.58 und damit 32 Cents mehr als zu Handelsende am Freitag im Westen. In den vergangenen Tagen haben die schwachen Arbeitsmarkt-Daten aus den USA sowohl auf den Dollar als auch auf die Ölpreise gedrückt.23.8.2010 - 07:45
Kasachstan will Ölförderung verstaatlichen.
Nach russischem Muster will Kasachstan die westlichen Energie-Konzerne aus dem Land drängen, nachdem die Firmen in den 90er-Jahren die Ölförderung im Land aufgebaut und ermöglicht hatten, versucht die Regierung nun mit zweifelhaften Milliarden-Klagen die Firmen aus ihren Beteiligungen und aus dem Land zu drängen.23.8.2010 - 07:12
Amerikanische Wirtschaft wächst langsamer als in Vormonaten.
Anhaltend hohe Arbeitslosenzahlen, ein zurückhaltender Privatkonsum, schwierige Kreditbedingungen und nur langsam steigende Einkommen drücken auf das Wachstum der US-Wirtschaft. Per Ende Jahr dürfte die grösste Volkswirtschaft der Erde um 2.4% wachsen. Erwartet worden waren 3.7%.20.8.2010 - 08:29
Ölpreis am Freitag in Fernost stabil.
Der Ölpreis rutscht auch nach den neusten, enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus den USA im fernöstlichen Handel nicht nach unten weg. Er beendet den Freitags-handel bei USD 75.42 (Nordseequalität Brent). Das sind 12 Cents teurer als zum gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.20.8.2010 - 08:24
Schwache amerikanische Wirtschafsdaten lassen Dollar tauchen.
Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt bleibt schwierig. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosen-Hilfe ist in der letzten Woche über 500'000 angestiegen. Experten hatten auf tiefere Zahlen gehofft. Die Arbeitslosenquote der USA bewegt sich seit Ende 2007 um 10%. Im Unterschied zu früheren Wirtschaftskrisen geht sie diesmal bei den ersten Anzeichen wirtschaftlicher Erholung nicht rasch zurück. Die US-Wirtschaft lebt zu zwei Dritteln vom privaten Konsum, der unter der hohen Arbeitslosenzahl leidet.20.8.2010 - 07:32
Dollar verliert gegenüber Franken.
Die anhaltend ungemütliche Stiuation der US-Wirtschaft lässt den Dollar anderen Währungen gegenüber abfallen. Mit CHF 1.03 fällt er auf einen der tiefsten Werte der letzten drei Monate. Am günstigsten war der Dollar Ende 2009, als er unter einen Franken fiel.19.8.2010 - 08:05
US-Rohöl-Vorräte nehmen ab.
In der vergangenen Woche sind die Rohöllager in den USA um 0.8 Mio. Barrel geringfügig kleiner geworden. Die Vorräte an Heizöl und Diesel nahmen derweil um 1.1 Mio. Barrel zu, während die Benzin-Vorräte auf Vorwochen-Niveau blieben. Diese Zahlen des Department of Energy weichen von jenen der Branchenorganisation API (American Petroleum Institute) wie oft in der Vergangenheit auch diese Woche deutlich ab. Der Ölpreis zog nach Publikation dieser Informationen leicht an.19.8.2010 - 07:47
Ölpreis heute Donnerstag in Fernost 16 Cents ‚günstiger’.
In Asien kostet heute ein Fass der Nordseequalität Brent praktisch gleich viel wie gestern Abend an den westlichen Rohwarenbörsen. Mit einem Schlusstand von USD 76.30 betrug die Differenz lediglich 16 Cents.19.8.2010 - 07:31
Tiefseebohrungen in USA nur unter scharfen Auflagen.
Als Konsequenz aus der verheerenden Öl-/Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko nach dem Untergang der Bohrinsel 'Deepwater Horizon' will die USA die riskanten Tiefseebohrungen nur noch unter strengeren Sicherheitsauflagen bewilligen. In der Vergangenheit waren Bewilligungen im Schnellverfahren und teilweise summarisch für ganze Gebiete erteilt worden.18.8.2010 - 08:18
Fernost: Ölpreis stabilisiert heute nach deutlichem Anstieg gestern.
Im asiatischen Rohwarenhandel kostet heute Mittwoch das Fass Brent USD 76.78. Das ist geringfügig günstiger als zu Handelsende gestern Abend an den westlichen Rohwarenbörsen. Die gestrige Euphorie, welche die vorgestrige Depression abgelöst hat, wird durch möglicherweise weitere Ölvorrats-Lager-Zunahmen in den USA heute wieder etwas gedämpft.18.8.2010 - 08:10
Ölpreis deutlich teurer.
Am Dienstag steigt der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent auf USD 77.43. Das sind fast zwei Dollar mehr als am Vortag. Ein günstigerer Dollar und mögliche Hurricanes in der Karibik, welche die Ölförderung im Golf von Mexiko vielleicht bedrohen, sind die Hauptursachen für den raschen Stimmungswandel an den Rohwarenbörsen, welche Kurseinbrüche jeweils sofort als spekulative Wieder-Einstiegs-Gelegenheit wahrnehmen.18.8.2010 - 07:22
API: US-Ölvorräte steigen.
Glaubt man den Statistiken der US-Branchenorganisation API (American Petroleum Institute), dann sollen die amerikanischen Ölvorräte in der vergangenen Woche deutlich zugenommen haben. Allerdings ist hier Vorsicht angebracht. Die Branchenwerte des API weichen häufig von jenen der Regierung (Department of Energy) deutlich ab. Jene Werte werden heute publiziert. Stark steigende Ölvorräte würden auf eine schwache Ölnachfrage in der grössten Ölverbraucher-Nation der Welt schliessen lassen. Was üblicherweise auf den Ölpreis direkte Auswirkungen hat.17.8.2010 - 08:00
Fernost: Ölpreis am Dienstag stabil.
Das Fass Brent (Nordseequalität) beendet in Asien den Handelstag mit USD 75.65. Das ist geringfügig mehr als am Montagabend zu Handelsende an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.17.8.2010 - 07:57
Zum Wochenbeginn Pessimismus am Rohwarenmarkt.
Der Ölpreis hat am Montag leicht an Wert verloren. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet 26 Cents weniger als am Freitagabend und geht gestern Abend mit USD 75.60 aus dem Handel. Grund für den Rückgang sind schlechte Wirtschaftsnachrichten aus Japan und den USA. 17.8.2010 - 07:03
Afghanistan: Ölfeld entdeckt.
Im Norden des seit Jahrzehnten kriegsversehrten Afghanistans wurde gemäss Angaben der Regierung ein Ölfeld entdeckt. Es soll ein geschätztes Förder-Volumen von 1.8 Milliarden Barrel enthalten. Damit könnte der weltweite Bedarf ganze drei Wochen lang gedeckt werden.16.8.2010 - 08:22
Ölpreis steigt am Montag in Asien.
Ein Fass der Nordseequalität wird zu Wochenbeginn in Fernost zu USD 75.48 gehandelt, was 37 Cents höher ist als am Freitag zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.16.8.2010 - 08:04
Japans Wirtschaft im Kriechgang.
Die japanische Wirtschaftsleistung (BIP) stieg gemäss Angaben der Regierung im zweiten Quartal 2010 hochgerechnet auf das ganze Jahr um nur gerade 0.4%.16.8.2010 - 07:29
China neu zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt.
Japan, die bisher zweitwichtigste Wirtschaftsmacht, wird erstmals von China überholt. China erwirtschaftete im zweiten Quartal dieses Jahres ein Brutto-Inland-Produkt von 1.33 Billionen USD, während Japan es noch auf 1.28 Billionen USD brachte.13.8.2010 - 08:10
Öl in Fernost am Freitag wieder teurer.
Nach dem Preisrutsch der vergangenen Tage steigt der Ölpreis in Asien am Freitag wieder leicht an. Die Nordseequalität Brent wird einen Dollar teurer und geht mit USD 76.40 ins asiatische Wochenende.13.8.2010 - 08:08
Ölpreise rutschen am Donnerstag weg.
Bereits den dritten Tag hintereinander fallen die Ölpreise leicht. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Donnerstagabend an den westlichen Handelsplätzen noch USD 76.39. Der Rohwarenhandel hat offenbar die etwas trübere Stimmung des Aktienhandels übernommen. An der Ausgangslage für die Ölpreisbildung hat sich nichts Wesentliches verändert.12.8.2010 - 08:12
Ölpreis fällt heute Donnerstag in Fernost weiter.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute in Asien USD 76.87. Das sind 77 Cents weniger als gestern Abend zu Handelsende an den westlichen Rohwarenhandelsplätzen. Als Ursache für den Preisnachlass wird die sich abschwächende Weltwirtschaft genannt.12.8.2010 - 08:09
US-Ölvorräte nehmen zu.
In den USA haben die Vorräte an Rohöl in der vergangenen Woche gemäss der wöchentlich publizierten Statistik des US-Department of Energy (DoE) abgenommen, während die destillierten Produkte (Benzin, Heizöl und Diesel) zugenommen haben. 12.8.2010 - 07:15
Teurerer Dollar lässt Ölpreis sinken.
Die amerikanische Dollar hat gegenüber anderen Währungen in den letzten Tagen wieder zugelegt. Das wirkt sich preisdrückend für Rohöl aus. Ölzertifikate werden in der US-Währung gehandelt. Mit einem teureren Dollar werden diese für Anleger ausserhalb des Dollars damit unattraktiver, was sich auf ihre Nachfrage und ihren Preis auswirkt.10.8.2010 - 19:58
China importiert weniger Rohöl.
Der Ölpreis gibt am Dienstag bei 80 USD leicht nach. Die Rohölimporte Chinas gehen im Monat Juli mit über 17% deutlich zurück. 10.8.2010 - 19:54
Iran reagiert auf schärfere Sanktionen.
Als Reaktion auf die westlichen Sanktionen im Atomstreit boykottiert Teheran den Handel in Dollar und Euro. Die Einschränkung betrifft auch Irans Ölgeschäfte.9.8.2010 - 23:08
USD gewinnt gegenüber Schweizer Franken.
Die amerikanische Währung legt gegenüber dem Schweizer Franken am Montag etwas zu und verteuert damit den Heizölpreis im Inland.9.8.2010 - 23:05
Brent am Montag wieder teurer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent geht am Montagabend zu USD 81.50 aus dem Handel. Das ist rund ein Dollar teurer als zu Handelsende am vergangenen Freitag.9.8.2010 - 21:10
Schwacher Dollar treibt Ölpreis.
Der nachgebende Dollar macht Ölzertifikate für Anleger ausserhalb des Dollar-Raumes interessanter. Damit wächst deren Nachfrage und letztlich ihr Preis pro Barrel.8.8.2010 - 09:26
Brent gibt nach.
Ein Fass der Nordseequalität Brent geht am Freitagabend mit USD 80.80 aus dem Rohwarenhandel in London. In den Tagen davor waren teilweise zwei Dollar mehr dafür zu bezahlen.8.8.2010 - 09:24
US-Arbeitsmarkt drückt auf Ölpreis.
Die Informationen über den amerikanischen Arbeitsmarkt drücken am Freitag u.a. auch auf den Ölpreis. Die Beschäftigungssituation hat sich im Monat Juli halb so gut wie erwartet entwickelt. In den USA ist der private Konsum, der direkt von dieser Situation abhängt, sehr wichtig für die Wirtschaftentwicklung, über zwei Drittel der Wirtschaftsleistung fussen darauf. Das hat letztlich auch auf dem Verbrauch von Ölprodukten einen abschwächenden Einfluss.8.8.2010 - 08:28
Dollar verliert zum Schweizer Franken.
Mit CHF 1.0387 verliert die amerikanische Währung vor dem Wochenende gegenüber dem Franken deutlich. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, vergünstigt sich dadurch der Preis für Heizöl in der Schweiz.5.8.2010 - 21:30
Ölpreis am Donnerstag stabil.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent geht am Donnerstag mit USD 82 gegenüber dem Vortag praktisch unverändert aus dem Handel. Die Rohwarenbörsen reagieren mit täglich ins Gegenteil wechselnder Stimmung auf die jeweils jüngsten Information über die US-Wirtschaft. Heute haben die Arbeitslosenzahlen die Stimmung eher gedrückt, nachdem in den Vortagen irgendwelche unbedeutenden Einkäufer- und Dienstleistungs-Indizes das Gegenteil und damit steigende Ölpreise verursacht haben.5.8.2010 - 20:41
bp verschliesst havarierte Ölquelle.
Mit schwerem Bohrschlamm und Zement ist es dem britischen Ölkonzern offenbar gelungen, die seit April undichte Ölquelle im Golf von Mexiko zu verschliessen. Die havarierte Ölquelle der versunkenen Bohrplattform Deepwater Horizon verursachte die grösste Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.4.8.2010 - 21:51
US-Rohölvorräte geben nach.
Der Vorrat an Rohöl in den USA hat sich in der abgelaufenen Woche um 2.8 Mio. Barrel verringert, während Heinzöl und Diesel in ähnlichem Umfang um 2.2 Mio. Barrel zugenommen haben. Beim Benzin meldet das US-Department of energy einen leichten Zuwachs von 0.7 Mio. Barrel.4.8.2010 - 21:44
Daten über US-Arbeitsmarkt stabilisieren Rohölpreise.
Positive Nachrichten aus dem US-Dienstleistungs-Gewerbe und aus dem Arbeitsmarkt stabilisieren die Rohölpreise nach dem deutlichen Anstieg der letzten beiden Tage.3.8.2010 - 23:13
Ölpreis steigt auch am Dienstag weiter an.
An den westlichen Rohwarenbörsen geht das Fass Brent (Nordseequalität) mit USD 82.60 aus dem Handel. Gegenüber dem Vortag (USD 81.10) ist das erneut ein starker Anstieg. Die Lust, mit Ölzertifikaten auf steigende Preise zu wetten nimmt an den Rohwarenbörsen offensichtlich nach positiv wahrgenommenen Wirtschaftsnachrichten aus Europa wieder zu.3.8.2010 - 23:05
Russlands Ölproduktion auf Rekordniveau.
Die Ölförderung in Russland steigt im Juli auf 10.84 Mio. Barrel pro Tag. Das ist der höchste Wert, der in Russland je erreicht worden ist. Ungeachtet dieses deutlichen Zeichens einer hohen Verfügbarkeit von Ölprodukten stieg indessen der Ölpreis trotzdem an.2.8.2010 - 22:41
Ölpreis steigt kräftig an.
Zum Wochenbeginn steigt der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent in London um satte 2.59 USD auf 80.90 Dollar deutlich an. Als Ursache gilt eine positivere Wahrnehmung der Wirtschaftsentwicklung in Europa und den USA.2.8.2010 - 21:48
US-Dollar verliert gegenüber Schweizer Franken.
Der amerikanische Dollar taucht gegenüber dem Schweizer Franken wieder unter CHF 1.04. Da Rohöl ausschliesslich in Dollar gehandelt wird und die US-Währung auch gegenüber anderen Leitwährungen an Wert verloren hat, steigt wegen der günstigeren Preise die Attraktivität von Ölzertifikaten. Was deren Nachfrage und ihren Preis erhöht.31.7.2010 - 09:41
Ölpreis steigt vor Handelsende am Freitag deutlich an.
Trotz geringfügig schlechter als erwartet ausgefallener Wachstumszahlen (2.4% statt 2.5%) der US-Wirtschaft stieg der Ölpreis kurz vor Handelsende am Freitag wieder deutlich an. Die positive Stimmung an den Rohwarenmärkten überwog am Ende die Skepsis wegen voller amerikanischer Öllager, anhaltend hoher Arbeitslosenzahlen und einem stockenden Immobilienmarkt sowie geringer Konsumlust in der nach wie vor wichtigsten Wirtschaftsmacht der Welt. Die wirtschaftliche Stimmung in den USA ist deshalb für den Ölpreis wichtig, weil das Land einen Viertel aller produzierten Ölprodukte konsumiert.31.7.2010 - 09:25
IWF gegenüber US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch.
Der Internationale Währungsfonds schätzt die wirtschaftlichen Perspektiven der USA skeptisch ein. Die derzeitige Geldmengen- und Finanzpolitik habe zwar zur aktuellen wirtschaftlichen Erholung beigetragen, die extrem hohe Staatsverschuldung müsse aber abgebaut und der Finanzsektor reformiert werden.29.7.2010 - 22:23
Brent am Donnerstag wieder deutlich teurer.
Der Preis für ein Fass der Nordsee-Rohol-Qualität steigt an der Londoner Rohwarenbörse ICE am Donnerstag um USD 1.50 auf USD 77.50. Nachdem noch am Vortag Nachrichten über eine abgeschwächte Nachfrage nach langfristigen Gütern für einen Ölpreis-Rückgang sorgten, stieg er heute in wieder positiverer Börsenstimmung wegen ‚nur’ 457'000 neuer Arbeitslosen-Anträgen in den USA. Vorgängig waren leicht höhere Arbeitslosenzahlen erwartet worden. 29.7.2010 - 22:06
Dollar sinkt wieder auf CHF 1.04.
Die US-Währung verliert gegenüber dem Schweizer Franken etwas an Wert und geht mit CHF 1.04 aus dem Donnerstag-Handel. Der günstigere Dollar kompensiert den Rohölpreis-Anstieg im Dollarraum teilweise. Der Schweizer Heizölpreis steigt dank der Währungs-Veränderung weniger stark an als der Rohölpreis im Dollarraum.29.7.2010 - 08:35
Ölpreis in Asien heute Donnerstag stabil.
Die deutliche Öl-Vorrats-Zunahme in den USA und die schwachen wirtschaftlichen Signale lassen vor dem gestrigen Handelsende den Ölpreis nachgeben. Heute Morgen steigt nun der Ölpreis im asiatischen Handel mit 13 Cents leicht an. Der aktuelle Börsenwert für ein Fass der Nordseequalität Brent steht bei USD 76.1329.7.2010 - 08:28
US-Ölvorräte wachsen erneut.
Die Rohöl-Vorräte der USA sind in der vergangenen Woche um satte 7.3 Mio. Barrel angewachsen. Bei Heizöl und Diesel ist ein Zuwachs von 0.9 Mio. Barrel und beim Benzin eine stagnierende Situation zu vermelden.Die neusten Zahlen runden das Bild einer ausgezeichneten Vorrats- und Versorgungslage ab. Die USA sind der weltweit grösste Ölkonsument und verbrauchen einen Viertel aller produzierten Ölmengen. Starke Lager-Zunahmen wirken normalerweise preissenkend.29.7.2010 - 08:09
Zäher Wirtschaftsfluss in den USA.
Die Auftragslage bei den langlebigen Gütern in den USA hat sich statt eines erwarteten Zunahme in jüngster Vergangenheit abgeschwächt. An den Börsen wird diese Nachricht als Zeichen einer zähen wirtschaftlichen Erholung wahrgenommen. 28.7.2010 - 08:26
Ölpreis heute Mittwoch in Asien stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute im fernöstlichen Handel USD 76.04. Das ist geringfügig weniger als die Werte von gestern Abend an den westlichen Rohwarenbörsen, wo der Ölpreis gegen Handelsende deutlich nachgegeben hatte.28.7.2010 - 08:23
US-Konsumvertrauen drückt Ölpreis.
Das amerikanische Konsumvertrauen sinkt einem privaten Forschungs-Institut zufolge im laufenden Monat auf den tiefsten Wert seit letzten Dezember. Das wird an den Rohwarenbörsen als preissenkendes Signal wahrgenommen. In den USA ist der private Konsum Ursache von 60% der gesamten Wirtschaftsleistung. Eine Binnen-Konjunktur-Abschwächung drückt deshalb auf die Ölnachfrage (Brenn- und Treibstoffe).28.7.2010 - 07:29
BP erstmals seit 20 Jahren mit Quartalsverlust.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko kostet nicht nur Vorstandschef Tony Hayward seinen Posten. Der britische Konzern macht vor allem wegen Sonderzahlungen und Rückstellungen für die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko erstmals seit zwei Jahrzehnten einen Quartalsverlust (von 17 Milliarden USD). BP machte in der jüngeren Vergangenheit üblicherweise einen Quartalsgewinn in der Grössenordnung von 6 Milliarden USD. Dank erheblicher Reserven solle BP die grösste Katastrophe in Ihrer Firmengeschichte allerdings trotzdem überleben.27.7.2010 - 08:47
Ölpreis am Dienstag in Fernost stabil.
In Asien bleibt der Ölpreis heute Dienstag unverändert. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute USD 77.55. Das sind fünf Cents mehr als gestern Abend zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.27.7.2010 - 07:57
BP mit neuem Vorstandsvorsitzenden.
Der wegen seines unzureichenden Krisenmanagements der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko arg kritisierte BP-Vorstandsvorsitzende Tony Hayward wird durch den Amerikaner Robert Dudley ersetzt. Gleichzeitig gibt BP bekannt, anfangs August die havarierte und inzwischen behelfsmässig abgedichtete Ölquelle mit Zement und schwerem Bohrschlamm und einer Entlastungsbohrung endgültig verschliessen zu wollen.27.7.2010 - 06:07
Iran baut Raffinerien.
Iran ist zwar nach Saudi Arabien der grösste Rohöl-Exporteur, muss aber die raffinierten Endprodukte (namentlich Benzin) aus dem Ausland importieren. Teheran will diese Schwachstelle in der Versorgungskette mit hohen Investitionen in eigene Raffinerien beheben. Sie ist eines der Ziele der internationalen Sanktionen gegen Iran, dem vorgeworfen wird, mit seinem Urananreicherungsprogramm militärische Ziele zu verfolgen.26.7.2010 - 08:36
Heute in Fernost geringe Ölpreisveränderung.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute mit USD 77.65 praktisch gleich viel wie zu Handelsende am Freitagabend an den westlichen Rohwarenbörsen.26.7.2010 - 07:39
Tropensturm treibt am Freitagnachmittag Ölpreise an.
‚Bonnie’, so heisst der zweite karibische Tropensturm dieses Jahres, treibt am Freitagnachmittag den Ölpreis hoch. Er dürfte indessen an den Rohwarenbörsen die grösseren 'Schäden' anrichten als in der Realität im Golf von Mexiko.26.7.2010 - 06:44
Langsame wirtschaftliche Erholung.
Die Konjunktur in den USA soll sich jüngsten Wirtschaftsberichten zufolge nur langsam von der Finanz- und Wirtschftskrise erholen. Auch die chinesische Wirtschaft scheint etwas von ihrer Dynamik zu verlieren (wächst aber auch dieses Jahr wieder um beinahe 10%). Diese beiden Schlüsselmärkte sind wichtig für die weltweite Ölnachfrage.23.7.2010 - 08:19
Stimmung an Aktien- und Rohwarenbörse dreht.
Der Ölpreis hebt im Gleichschritt mit den Aktienbörsen gestern Donnerstag wieder nach oben ab. Er legt innert Stunden rund drei USD zu und kompensiert den (kurzzeitigen) Preiseinbruch des Vortages komplett. 23.7.2010 - 08:11
Ölpreis in Fernost nach Preisschub etwas schwächer.
Ein Fass der Nordseequalität kostet heute Freitag in Asien USD 77.67. Das ist geringfügig weniger als beim gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen. Am Donnerstag war dort der Ölpreis deutlich in die Höhe geschossen. 23.7.2010 - 07:45
Ölindustrie baut gemeinsames Auffangsystem.
Nach der verheerenden Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bauen die Konkurrenten von BP gemeinsam ein Auffangsystem für austretendes Öl. Die von Exxon Mobil, Shell, ConocoPhilips und Chevron dafür gegründete Firma wird mehrere Spezialschiffe und Gerätschaften zum Abdichten havarierter Ölquellen betreiben und sollte bis zu 100'000 Barrel auslaufendes Rohöl auffangen können.22.7.2010 - 08:16
Asien: Ölpreis fällt auch heute Donnerstag weiter.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute im fernöstlichen Handel 23 Cents weniger als gestern Abend an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen. Der Ölpreis verlängert damit seinen gestrigen Sinkflug noch etwas.22.7.2010 - 08:14
Wachsende amerikanische Ölvorräte.
Der Vorrat an Rohöl ist in der letzten Woche in den USA geringfügig um 0.4 Mio. Barrel angewachsen. Der Benzinvorrat wuchs um 1.1 Mio. Barrel und Heizöl sowie Diesel um 3.9 Mio. Zunehmende Vorräte deuten auf eine schwache Nachfrage hin. Der Ölpreis gab nach Publikation dieser Statistiken deutlich nach.22.7.2010 - 07:19
Bernanke: ‚aussergewöhnliche unsichere’ Wirtschafts-Aussichten.
Eine Rede des amerikanischen Notenbank-Präsidenten Ben Bernanke bringt (Abwärts-) Bewegung in Aktien- und Rohwarenpreise. Er bezeichnet die Aussichten für die amerikanische Wirtschaft als ‚aussergewöhnlich unsicher’.22.7.2010 - 06:31
US-Präsident unterschreibt Finanzmarkt-Reform.
Barack Obama setzt gestern die Reform der Finanzmärkte in Kraft. Damit sollen künftig vom Steuerzahler finanzierte Rettungsaktionen von notleidenden Finanzhäusern ausgeschlossen werden. Die Finanzwelt muss mit strengerer Überwachung leben, unüberschaubare Derivat-Geschäfte werden besser kontrolliert, strengere Eigenkapital-Vorschriften für Investmentbanking und Hedge-Fonds angewendet und der Zugang zu Krediten erschwert. Bisher sind allerdings über 300 Verordnungen noch nicht im Detail ausformuliert.21.7.2010 - 08:11
Ölpreis in Fernost nach gestrigem Anstieg heute tiefer.
Nach einem deutlichen Anstieg im gestrigen Handel schliesst der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent heute im Fernen Osten mit USD 76.17 leicht unter dem Wert von gestern Abend zu Handelsschluss an den westlichen Rohwarenbörsen.21.7.2010 - 08:04
BP verkauft Ölfelder.
Zur Finanzierung der Beseitigung der angerichteten Umweltschäden im Golf von Mexiko verkauft British Petroleum für sieben Milliarden USD verschiedene Öl-/Gasfelder in New Mexiko und Texas an das amerikanische Unternehmen ‚Apache’.21.7.2010 - 07:29
Finanzreform: Hunderte von Details noch ungeklärt.
Die amerikanische Finanzreform, vor der die Finanzhäuser anfangs gezittert haben, dürfte am Ende weitaus milder als befürchtet ausfallen. Bisher sind weit über 300 Detail-Fragen im neuen Gesetz unklar und müssen erst ausformuliert werden. Das ist eine Steilvorlage für die Lobbyisten der Finanzindustrie, hier um jedes Komma zu kämpfen und die ursprünglich geplanten Einschränkungen zu ihrem Vorteil abzuschwächen.20.7.2010 - 08:24
Ölpreis steigt am Montagnachmittag deutlich an.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent legt gestern eine Achterbahnfahrt hin. Nach einem deutlichen (spekulativ getriebenen) Anstieg am Nachmittag beruhigt sich die Lage abends wieder. Der aktuelle Preis in Fernost liegt heute Morgen bei USD 75.79, was in etwa dem Preis von gestern Morgen entspricht.20.7.2010 - 08:20
China ist weltgrösster Energie-Verbraucher.
Die USA werden als grösster Energie-Verbraucher der Welt von China überholt. Das meldet die Internationale Energie-Agentur. Gemessen werden dabei alle Energieträger.20.7.2010 - 07:30
Deepwater Horizon: Abdichtkappe hält weiterhin.
Die Abdichtungs-Vorrichtung über der havarierten Ölquelle im Golf von Mexiko hält auch den vierten Tag in Folge dem Druck stand und bleibt dicht. Im Umkreis von drei Kilometern um die Ölquelle werden allerdings aufsteigende Blasen beobachtet, die auf Methangas und austretendes Öl schliessen lassen. Bis Ende Juli will BP die Quelle mit einer Entlastungsbohrung, schwerem Bohrschlamm und Zement endgültig abdichten.19.7.2010 - 08:11
Ölpreis in Fernost heute stabil.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent bleibt in Asien heute Montag mit USD 75.34 verglichen mit dem Preis zu Handelsende am Freitagabend an den westlichen Handelsplätzen nahezu stabil.19.7.2010 - 08:04
Schwache US-Konsumdaten.
Das Konsumklima in den USA bleibt ungünstig. Die Universität Michigan misst mit einem Konsumklima-Index die Kaufstimmung der US-Bürger. Diesen Statistiken zufolge sank dieser Wert im Juni von 76 auf 66 Punkte. In den USA bestreitet der private Konsum 60% der Wirtschaftsleistung, entsprechend wichtig ist die Konsumentenstimmung für die Entwicklung der Konjunktur (und letztlich auf den Ölkonsum der mit 25% Verbrauchs-Anteil grössten Ölverbraucher-Nation der Welt).19.7.2010 - 07:24
Fliesst weiter Öl in den Golf von Mexiko?
Laut der amerikanischen Regierung soll nahe dem seit Ende letzter Woche mit einem Zylinder abgedichteten Bohrloch weiter Öl austreten und in den Golf von Mexiko fliessen. Der Betreiber der Tiefwasser-Bohrstelle, BP, wisse davon noch nichts, wie ein Sprecher des britischen Konzerns bekanntgab. Sollte die beschädigte Steigleitung dem Druck aus der Ölquelle nicht standhalten, müssten die Ventile der Abdichtung wieder geöffnet werden. Anfangs August will BP mit Entlastungsbohrungen die havarierte Quelle endgültig mit Schlamm und Zement abdichten.16.7.2010 - 08:09
US-Finanzreform ist beschlossen.
Die grösste Reform der Finanzmärkte seit der grossen Wirtschafts-Depression 1929 wird umgesetzt. Der US-Kongress hat gestern einer eineinhalbjährigen Diskussion mit der minimal benötigten Anzahl von 60 Stimmen ein Ende gesetzt. Damit werden dem spekulativen Treiben von Teilen der Finanzwelt wieder engere Schranken gesetzt. Wesentliche Eckpfeiler der Reform sind ein Verbraucher-Schutz-Behörde, welche riskante Kreditvergaben verhindern soll, eine Finanzaufsicht, das Finanzinstitute mit verwalteten Vermögen von mehr als 50 Milliarden USD kontrolliert und Eigenkapital-Quoten festlegt, das Ende der Rettung von Finanzhäusern durch Steuergelder, die Regelung des Handels mit (undurchschaubaren) Derivaten, die Übernahme eines Mindestrisikos bei Kredit-Derivaten und die Unterstellung von Investment-Fonds unter die Börsenaufsicht.16.7.2010 - 08:00
BP stoppt austretendes Öl.
Erstmals ist es BP gestern gelungen, mit einem neuen Auffang-Zylinder über dem havarierten Bohrloch im Golf von Mexiko das seit Ende April unkontrolliert austretende Öl zu stoppen. In den kommenden Stunden wird sich zeigen, ob die Quelle dem Druck des Öls standhält und nicht anderswo erneut aufbricht. 16.7.2010 - 07:17
Brasilien beginnt mit Tiefsee-Bohrung.
Der brasilianische Konzern Petrobras erschliesst seit gestern mit einer Tiefseebohrung ein 5'000 Meter tief liegendes Ölfeld. Eine erste Bohrung soll pro Tag 13'000 Barrel an die Oberfläche befördern, bis Ende Jahr sollen mit zusätzlichen Bohrungen bis zu 100'000 Barrel täglich gefördert werden.16.7.2010 - 06:20
Getrübte US-Wirtschaftsperspektiven.
Die amerikanische Wirtschaft kommt jüngsten Statistiken zufolge weniger rasch als erhofft wieder in Schwung. Die damit verbundene, geringere Ölnachfrage im grössten Verbraucherland drückte gestern zusammen mit der beschlossenen Finanzreform (vorübergehend) auf den Ölpreis.15.7.2010 - 08:19
FED senkt Konjunkturprognose.
Die amerikanische Notenbank senkt ihre Wirtschafts-Wachstums-Prognose für das laufende Jahr auf 3 bis 3.5%. Das liegt 0.2% unter der FED-Prognose nach Ende des ersten Quartals 2010.15.7.2010 - 08:07
Ölpreise heute in Asien stabil.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent verharrt im fernöstlichen Handel heute Donnerstag mit USD 76.47 auf ähnlichem Niveau bzw. 30 Cents günstiger als gestern Abend zu Handelsschluss an den westlichen Rohwarenbörsen. 15.7.2010 - 08:04
US-Rohölvorräte rückläufig.
Der Vorrat an Rohöl ist in den USA in der letzten Woche gemäss Statistiken des Departments of Energy um 5.1 Mio. Barrel zurückgegangen. Der Vorrat an Heizöl und Diesel wuchs hingegen um 2.9 Mio. Barrel an und beim Benzin sind die Vorräte um 1.6 Mio. Barrel angewachsen.14.7.2010 - 08:24
Ölpreis bleibt heute in Asien über USD 76.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent wird in Fernost heute Mittwoch zwar 42 Cents günstiger, hält sich aber mit USD 76.23 stabil im Preisband der letzten Tage.14.7.2010 - 08:19
Energieagentur (IEA) erhöht Ölnachfrage-Prognose.
Im Jahr 2010 soll die weltweite Ölnachfrage gemäss Schätzungen der Internationalen Energieagentur um 1.7 Mio. Barrel pro Tag anwachsen. Bei der letzten Schätzung waren es noch 80'000 Barrel weniger.14.7.2010 - 07:42
Stärkerer Euro macht schwächeren Dollar macht höheren Ölpreis.
Die gestrige, erfolgreiche Plazierung griechischer Staatsanleihen auf dem Finanzmarkt lässt den Wert des Euro an den Währungsmärkten ansteigen. Das wiederum drückt auf den Kurs der US-Währung, was am Ende den Ölpreis erhöht... Öl wird in Dollar gehandelt und ein günstigerer Dollar ‚verbilligt’ Ölpapiere für Anleger ausserhalb des Dollar-Raumes. Das wiederum erhöht deren Nachfrage und damit auch ihren Preis.13.7.2010 - 07:57
Ölpreis gibt in Asien heute Dienstag nach.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet im fernöstlichen Handel heute Dienstag USD 74.64, was 31 Cents günstiger ist als gestern Abend zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen. Der Ölpreis geht damit von seinem Steigflug in der letzten Woche in eine Seitwärts-Bewegung über.13.7.2010 - 07:39
Rohöl-Kaufoptionen auf niedrigstem Stand seit 12 Monaten.
Beim Rohöl sind in den letzten Wochen im Vorfeld zur amerikanischen Finanzmarkt-Reform die Kaufpositionen auf den niedrigsten Stand der letzten zwölf Monate reduziert worden. Das lässt auf einen geringeren Ölpreis-Spielraum nach unten schliessen, sollte die Finanzmarktreform die Rohwarenspekulation tatsächlich wie angekündigt einschränken.13.7.2010 - 07:13
Doch keine Tiefseebohrungen bis Ende November.
Die amerikanische Regierung hat trotz zweier anderslautender Gerichtsurteile einen neuen Bohrstopp bis Ende November verfügt. Davon betroffen sind rund 30 Tiefsee-Bohrstellen vor der US-Küste. Die Ölindustrie hatte ein erster Moratorium von zwei Gerichten angefochten und Recht erhalten, d.h. Tiefseebohrungen wären weiterhin uneingeschränkt möglich. Die US-Regierung begründet ihren Schritt mit dem Schutz der US-Küsten vor weiteren Ölkatastrophen. Inzwischen konnte BP auf dem havarierten Bohrloch einen Auffang-Zylinder platzieren. Es besteht die Hoffnung, damit das austretende Öl nach wochenlangen, erfolglosen Versuchen, komplett auffangen zu können.12.7.2010 - 08:11
Ölpreis nach Höhenflug stabil.
Heute Montag bewegt sich der Ölpreis in Fernost nach dem Höhenflug von vergangener Woche seitwärts. Mit USD 75.30 kostet ein Fass der Nordseequalität Brent heute 17 Cents weniger als beim Handelsende am Freitag an den westlichen Rohwarenbörsen.12.7.2010 - 07:28
BP will mit neuem Kappenaufsatz Ölaustritt ganz stoppen.
Derzeit strömen aus der Ölquelle der havarierten Tiefsee-Bohrinsel ‚Deepwater Horizon’ täglich wieder bis zu geschätzten 60'000 Barrel pro Tag. BP versucht, eine neue Auffangkappe auf dem abgebrochenen Steigrohr zu montieren. Damit soll es gelingen, die leckende Ölquelle, die seit drei Monaten den Golf von Mexiko verpestet, ganz abzudichten. Im August sollen zudem die Entlastungsbohrungen den Druck auf der Ölquelle verringern.9.7.2010 - 08:14
Kein Stopp von Tiefwasser-Bohrungen.
Die Regierung von Barack Obama wollte nach der Havarie der BP-Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko, welche eine beispiellose Umweltkatastrophe auslöst, weitere Tiefwasser-Bohrungen vor dem US-Festlandsockel mittels Verordnung für sechs Monate unterbrechen. Diese Absicht hat nun auf gemeinsame Klage von 32 Öl-Unternehmen auch die Berufungs-Instanz vereitelt. Das Bohr-Moratorium ist damit aufgehoben.9.7.2010 - 08:06
Optimismus an Aktienmärkten zieht Ölpreis mit.
Der Ölpreis steigt weiter deutlich an. Heute Freitag kostet ein Fass der Nordseequalität Brent in Asien USD 75.81. Das sind erneut 60 Cents mehr als zu Handelsende am Donnerstag an den westlichen Rohwarenbörsen. Der wachsende Konjunktur-Optimismus an den Aktienbörsen zieht derzeit die Rohwarenpreise mit sich nach oben.9.7.2010 - 07:46
US-Ölvorräte nehmen ab.
Die Vorräte an Rohöl sind in der abgelaufenen Woche in den USA um fast 5 Mio. Barrel zurück gegangen. Die Diesel- und Heizölvorräte blieben praktisch unverändert, während beim Benzin eine Zunahme zu vermelden ist. Die Produktivität der Raffinerien liegt bei 90%. 8.7.2010 - 08:13
Ölpreis steigt in Fernost heute weiter.
Nach einem deutlichen Sprung nach oben gestern Abend klettert der Ölpreis in Fernost auch heute Donnerstag weiter in die Höhe. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet in Asien USD 73.94 nach USD 71.80 noch am Dienstagabend an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.8.7.2010 - 07:47
Hoffnung auf sinkende Ölvorräte zieht Anleger an.
Die Spekulationslust an den Rohwarenmärkten hat sich gestern Mittwoch wieder etwas aufgehellt und der Ölpreis hat deshalb deutlich zugelegt. Experten rechnen mit einem Rückgang der amerikanischen Ölvorräte in der vergangenen Woche. Die neusten Vorrats-Statistiken des Departments of Energy werden wegen des Independece-Day erst heute publiziert. Normalerweise sorgen sie am Mittwoch für Bewegung beim Ölpreis.8.7.2010 - 06:41
Finanzwerte ziehen Aktienmärkte nach oben.
Die teilweise durchsickernden Ergebnisse über den ‚Stresstest’ für Europäische Banken sorgten gestern für erheblichen Optimismus an den Aktienmärkten. Vor allem die Finanzwerte sorgten für einen deutlichen Kursschub. Nach dem depressiven Dienstag aufgrund schlechter Wirtschaftsdaten aus den USA folgte ein euphorischer Mittwoch mit deutlich höheren Kursen auch bei den Rohwaren.7.7.2010 - 07:56
Ölpreis in Asien wieder etwas fester.
Der Ölpreis stabilisiert sich weiter. In Fernost kostet heute ein Fass der Nordseequalität Brent USD 71.55, was geringfügig teurer ist als in den letzten beiden Tagen. Die Hoffnung der Rohwarenhändler konzentriert sich nun auf die am Donnerstag veröffentlichten amerikanischen US-Ölvorratszahlen, wo man sich mangels anderer preistreibender Ideen nun heftigst einen Lagerabbau wünscht.7.7.2010 - 07:04
Ölkatastrophe kostet BP bisher 3 Milliarden USD.
Die Havarie der Tiefwasser-Bohrinsel ‚Deepwater Horizon’ im Golf von Mexiko kostet BP bis heute drei Milliarden Dollar. BP bekommt die leckende Ölquelle bisher nicht unter Kontrolle, sämtliche US-Küsten-Gliedstaaten sind von der Ölpest betroffen. Die englische Regierung bereitet sich inzwischen sogar auf einen möglichen finanziellen Zusammenbruch der fünftgrössten Firma der Welt vor. BP erzielte vor der Katastrophe einen Quartalsgewinn von fünf Milliarden USD.7.7.2010 - 06:19
US-Arbeitsmarkt in anhaltenden Schwierigkeiten.
Seit Beginn der Finanzkrise sind in den USA acht Millionen Stellen verloren gegangen. Ein Ende der Misere ist u.a. wegen des stockenden und für die US-Wirtschaft wichtigen Privatkonsumes nicht in Sicht. Inzwischen bieten sogar Supermarktketten Kleinkredite an, weil die Banken das einem erheblichen Teil ihrer Kunden verweigern.6.7.2010 - 07:57
Ölpreis auf tiefstem Wert seit einem Monat stabil.
In Asien sind am Dienstag die Ölpreise auf den tiefsten Wert der vergangenen vier Wochen gefallen. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute USD 71.30. Beim gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwarenmärkten lag der Preis bei USD 71.50.6.7.2010 - 07:31
Indien bremst Konjunktur ab.
Indien als einer der inzwischen grössten weltweiten Ölkonsumenten, versucht, die Wirtschaft abzukühlen. Die indische Nationalbank hebt die Leitzinsen an. Dazu erhöht die indische Regierung zwecks Sanierung des Staats-Budgets die Preise für Benzin und Diesel.6.7.2010 - 07:08
Bombenanschlag behindert irakische Ölexporte.
Kurdische Rebellen unterbrechen mit einem Bombenanschlag die Ölpipeline aus dem Irak in die Türkei. Dort fliesst normalerweise ein Viertel der irakischen Ölexporte in den türkischen Verladeterminal Ceyhan hindurch. 5.7.2010 - 09:50
Ölpreis am Montag in Fernost stabil bei 72 USD (Brent).
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet in Asien zu Wochenbeginn USD 72.13. Da in den USA heute wegen eines Feiertages kein Börsenhandel stattfindet, werden sich die heutigen Ölpreis-Bewegungen erfahrungsgemäss in engen Grenzen halten.5.7.2010 - 08:53
Enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten.
Die aktuelle Wirtschafts-Entwicklung in den USA und China hat am Freitag u.a. auch auf den Ölpreis gedrückt. Die Arbeitslosenraten in den USA ist zwar rückläufig, bei genauer Betrachtung stellt man allerdings fest, dass zahlreiche Arbeitlose wegen aussichtloser Beschäftigungslage aus dem Arbeitsprozess ‚verschwunden’ seien. Die chinesische Industrie-Auftragslage lasse auf eine Abschwächung des bisherigen Booms schliessen.5.7.2010 - 07:58
CH-Strompreise steigen deutlich.
Die BKW und die Axpo wollen in den kommenden Monaten die Strompreise deutlich erhöhen, obwohl beide Unternehmen hohe Gewinne schreiben. Die Konzerne begründen ihre Absicht mit höheren Produktionskosten und dem Hinweis, seit 1995 die Preise nicht mehr erhöht zu haben. Die Preiserhöhungs-Pläne stossen n der CH-Wirtschaft auf Widerstand. 2.7.2010
US-Repräsentantenhaus billigt Finanzmarkt-Reform - 'the party is over...'
Für die definitive Inkraftsetzung der grössten Reform der Finanzmärkte seit 80 Jahren fehlt nur noch die Zustimmung des US-Senates. Im Repräsentantenhaus stimmten 237 Abgeordnete dafür, 192 waren dagegen. Im Senat wird am 12. Juli darüber befunden. Die Reform beinhaltet die Schaffung einer Konsumenten-Schutzbehörde unter Aufsicht des FED (US-Notenbank). Ziel der Reform ist die künftige Verhinderung ähnlicher Ereignisse wie bei der Finanzkrise 2008, welche die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrundes führten. Die Oppositionsführerin Nancy Pelosi charakterisierte das Abstimmungs-Ergebnis zutreffend mit den Worten: ‚the Party is over’. Die Aktienkurse und Rohwarenpreise gaben unmittelbar nach Bekanntwerden des Abstimmungsresultates auf breiter Front und weltweit dramatisch nach.1.7.2010 - 23:59
Ölpreis gibt deutlich nach.
Zu Handelsende am Donnerstagabend kostet ein Fass der Nordseequalität Brent in London noch USD 72.10. Zu Wochenbeginn lag der Preis dafür bei optimistischen USD 79. Die 'offizielle' Begründung für die Entwicklung ist die heute schlagartig auftauchende Sorge um die Entwicklung der Weltwirtschaft..., ein unter den Erwartungen liegender (völlig unbedeutender chinesischer) Einkaufsmanager-Index und die ebenfalls plötzlich verdüsterte Verfassung der Aktienmärkte. Ah Ja? In allgemein verständliches Deutsch übersetzt: den Spekulanten ist angesichts der drohenden und tiefgreifenden Finanzmarktreform (vorläufig nur in den USA) das Spekulationsfieber schon einmal etwas vergangen. Die warme Luft entweicht langsam (aber endlich) aus den Aktien- und Rohwarenmärkten.1.7.2010 - 08:09
Ölpreis heute Donnerstag in Asien tiefer.
In Fernost sind die Ölpreise heute weiter gefallen. Ein Fass Brent kostet in Asien USD 74.38. Das sind 64 Cents weniger als am Mittwochabend an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen. Auf den Ölpreis gedrückt habe ein ‚Einkaufs-Manager-Index’ aus China, der darauf schliessen lasse, dass Chinas boomende Wirtschaft etwas an Schwung verlöre. Was letztlich auf die Ölnachfrage drückt, denn China ist derzeit eigentlich das einzige Land mit einem wachsenden Bedarf an Ölprodukten.1.7.2010 - 08:07
Ölpreis sinkt nach US-Ölvorrats-Statistiken leicht.
Nach Bekanntgabe der neusten amerikanischen Ölvorrats-Statistiken haben die Ölpreise leicht nachgegeben. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet gestern zu Handelsende USD 75.27, was 17 Cents weniger als am Dienstagabend sind.1.7.2010 - 08:05
US-Rohöl-Vorrate ab- und Destillatbestände zu-nehmend.
Die amerikanischen Rohölvorräte haben in der vergangenen Woche um 2.0 Mio. Barrel abgenommen, während die Benzinvorräte um 0.5 Mio. und die Heizöl-/Diesel-Vorräte um 2.5 Mio. zugenommen haben.30.6.2010 - 08:48
Ölspekulation im Vollrausch.
Die englische Finanzmarktaufsicht hat einen Rohwarenhändler zu fünf Jahren Berufsverbot und einer Busse von 89'000 Euro verurteilt. Er hat im Juni vergangenen Jahres im Vollrausch mit dem Kauf von 7 Mio. Barrel Brent überraschend einen Ölpreis-Jahres-Höchststand und seiner Arbeitgeberin einen Millionen-Verlust verursacht, weil der Ölpreis nach Bekanntwerden der Ursache der Preissteigerungen deutlich nachgab. Der Vorgang zeigt überdeutlich, wie einfach Rohwarenpreise trotz gegenteiliger Beteuerungen der ‚Finanz-Industrie’ sogar von Händlern im Vollrausch manipuliert werden können.30.6.2010 - 08:31
Aktien- und Rohwarenmärkte im Sinkflug.
Schwache Wirtschaftsdaten aus dem Fernen Osten und den USA schicken sowohl Aktien- wie auch die Rohwarenmärkte weltweit in den Sinkflug. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet gestern Abend in London noch USD 75.--, nachdem noch letzten Freitag USD 78.50 dafür bezahlt wurden.30.6.2010 - 07:36
Heute pessimistisch.
Die Aktienmärkte sehen die Entwicklung der Weltwirtschaft aufgrund eingetrübter Konjunktur-Daten aus Japan und den USA heute pessimistischer als auch schon und werden schlagartig von kollektivem Verkaufswillen übermannt (obwohl diese Daten eigentlich schon längere Zeit ungemütlich schlecht sind). Mit einer schwachen Wirtschaftsentwicklung sinkt auch der ohnehin schwache Bedarf an Ölprodukten, was den Preis für das schwarze Gold in wenigen Tagen etwas dezimiert hat.29.6.2010 - 08:57
(Brent)-Ölpreis verliert am Montag gegenüber Freitags-Niveau.
Zu Wochenbeginn verliert der Ölpreis einen Teil seiner freitäglichen Preissteigerung. Er schliesst am Montagabend in London für die Qualität Brent bei USD 76.50. Am Freitagabend waren es noch USD.78.50. 29.6.2010 - 08:44
Tropensturm Alex wird zum Hurrican.
'Alex' gewinnt nordöstlich der Halbinsel Yucatan über der offenen See an Schwung und zieht Richtung mexikanische / texanische Küste. Die amerikanischen Behörden haben für diese Regionen eine Hurrican-Warnung ausgelöst. Sie erwarten Windgeschwindigkeiten von 100 km/h. Hurricans sind für die Ölindustrie deshalb von Bedeutung, weil zahlreiche Bohr-Infrastrukturen im Golf von Mexiko in Gefahr geraten könnten.29.6.2010 - 07:48
Nordsee: gigantisches Ölfeld entdeckt.
Vor der schottischen Küste soll von der britischen Firma ‚Encore Oil’ das grösste Ölfeld seit zehn Jahren entdeckt worden sein. Experten erhoffen sich davon wieder steigende Erträge aus der seit Jahren rückläufigen Förderquote aus der Nordsee.28.6.2010 - 08:35
Ölpreis in Asien am Montag stabil.
Nach einem deutlichen Anstieg kurz vor Handelsende am letzten Freitag bleibt der Ölpreis heute Montag in Asien stabil. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute USD 78.20. Die Spitzenwerte am Freitag lagen 30 Cents höher.28.6.2010 - 08:32
Möglicher Tropensturm macht sicher höhere Ölpreise.
Alleine schon die Wetterprognose eines möglichen Tropensturmes im Golf von Mexiko reicht mangels anderer spekulativer Gründe am Freitag bereits aus, um den Ölpreis sicher wieder in die Höhe zu treiben. Ein Teil der dortigen Ölplattformen wurde vorsorglich evakuiert. Das Zentrum des Sturmes befindet sich derzeit stationär im südlichen Teil des Golfes, nahe der Halbinsel Yucatan. Bis Montag hat sich aus dem Tropensturm bisher allerdings noch kein Hurrican formiert.28.6.2010 - 07:52
G20-Gipfel: schärfere Spielregeln für Finanzwelt vertagt.
Am Gipfel der zwanzig grössten Industrienationen in Toronto wurde die Einführung schärferer Spielregeln für die Finanzwelt auf das nächste Treffen im November in Südkorea verschoben. Von einer stärkeren Regulierung der heute nahezu schrankenlosen Spekulationsmöglichkeiten von Hedge-Fonds und Investmentbanking-Abteilungen der Finanzhäuser wären u.a. auch tiefere Rohwarenpreise zu erwarten.25.6.2010 - 08:41
Ölpreis bleibt in Asien am Freitag unter Druck.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute Freitag in Fernost USD 76.30. Das ist geringfügig günstiger als beim Handelsende am Donnerstagabend an den westlichen Rohwaren-Handelspätzen. ‚Konjunktursorgen’ und nachgebende Aktienmärkte drücken offenbar heute in Asien auf die Spekulations-Lust.25.6.2010 - 07:58
Tiefwasser-Bohr-Moratorium erneut gerichtlich aufgehoben.
Das Berufungsverfahren der Administration Obama gegen ein Gerichtsurteil von anfangs Woche, welches das von Präsident Obama verhängte 6-Monate-Bohr-Moratorium für Tiefwasser-Bohrungen aufgehoben hatte, ist am Donnerstag gescheitert. Damit bleibt der US-Regierung noch die Möglichkeit einer weiteren Berufung vor dem Bundesgericht, um ihr verhängtes Moratorium in der Praxis aufrecht erhalten zu können.23.6.2010 - 23:09
Amerikanische Ölvorräte wachsen weiter.
Die USA, das Land, das einen Viertel allen weltweit produzierten Rohöls verbraucht, meldet erneut wachsende Vorräte. Beim Rohöl meldet das Department of Energy eine Zunahme von 2 Mio. Fass. Bei Heizöl und Diesel sind es unbedeutende 0.3 Mio. Fass und die Benzinvorräte sind mit 0.8 Mio. Barrel leicht rückläufig. Die Statistiken lassen den Ölpreis am Mittwoch im späten Handel deutlich nachgeben.23.6.2010 - 23:07
Schwache US-Wirtschaftsdaten.
Der Ölpreis gerät am Mittwoch nach erneut schwachen Verkaufsdaten des US-Häusermarktes unter Druck und verliert bis zum Handelsende fast zwei Dollar. Das Fass Brent geht zu USD 76.12 aus dem Handel. 23.6.2010 - 23:04
Tiefwasser-Bohrungen-Urteil lässt Ölpreis sinken.
Die Aufhebung des Tiefwasser-Bohr-Moratoriums der US-Regierung durch ein amerikanisches Gericht lässt am Mittwoch den Ölpreis vorerst sinken. Die US-Regierung wird allerdings Berufung dagegen einlegen und damit eine rasche Wiederaufnahme riskanter Tiefwasser-Bohrungen verzögern. Für eine Ölpreis-Korrektur nach unten reicht die neue juristische Situation aber aus.23.6.2010 - 08:07
Ölpreis heute Mittwoch in Fernost stabil.
Für ein Fass der Nordseequalität Brent wird heute Mittwoch im asiatischen Handel USD 77.87 bezahlt. Das ist geringfügig weniger als gestern Morgen um dieselbe Zeit. Zwischenzeitlich war der Ölpreis jedoch deutlich angestiegen, zu Handelsende gab er seine Zugewinne jedoch wieder ab.23.6.2010 - 08:05
Gas-Streit Russland-Ukraine für Ölpreis folgenlos.
Der weiterhin ungelöste Konflikt zwischen der Ukraine und Russland um unbezahlte Gasrechnungen und als Folge davon reduzierte Liefermengen für die Ukraine und die westlichen Kunden Russlands hat für den Ölpreis nur kurzfristig preistreibende Folgen. Nach einem kurzen Anstieg schloss der Ölpreis gestern nahezu beim Niveau zu Handelsbeginn.23.6.2010 - 07:12
US-Gericht hebt 6-Monats-Tiefsee-Bohr-Moratorium auf.
Wegen mangelnder rechtlicher Grundlagen hat ein US-Gericht aufgrund von Klagen der Zuliefer-Industrie das kürzlich von der Obama-Administration verhängte Sechs-Monats-Tiefsee-Bohr-Moratorium suspendiert. Die US-Regierung will gegen diese Aufhebung rechtlich vorgehen.22.6.2010 - 08:54
Limitierte Flexibilität des Renminbi.
Die schrittweise Loslösung der Bindung chinesischen Landeswährung an den Dollarkurs beflügelt die Phantasie an den Rohwaren- und Aktienbörse. Tatsache ist, das die chinesische Landeswährung bisher aber gar nicht aufgewertet wurde. Möglich ist, dass China am bevorstehenden G20-Gipfel Diskussionen um seine Währung und die Stützung der chinesischen Exportwirtschaft mit einer minimalsten Aufwertung der Währung aus dem Weg gehen will.22.6.2010 - 08:37
Ölpreis sinkt heute in Fernost leicht.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität gibt im asiatischen Handel heute leicht nach und kostet USD 78.11. Das sind 70 Cents weniger als beim gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen. Der Dollar ist gegenüber dem Schweizer Franken bei CHF 1.11 stabil.22.6.2010 - 07:40
Ölpreis wegen Yuan und Gas höher.
Am Montag ziehen die Ölpreise vorübergehend deutlich an. Die Hoffnung auf eine Belebung der Weltwirtschaft dank einer Aufwertung der chinesischen Landeswährung (und stärker wachsender Importe Chinas) sowie die von Russland heruntergefahrenen Gaslieferungen an die Ukraine werden als preistreibende Faktoren an den Rohwarenbörsen bemüht.21.6.2010 - 07:59
Ölpreis steigt am Montag im Fernen Osten deutlich an.
Für ein Fass der Nordseequalität Brent wird heute Montag im Fernen Osten USD 79.45 bezahlt, das sind USD 1.43 mehr als zu Handelsende am Freitag an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.21.6.2010 - 07:48
China löst Yuan-Dollar-Bindung auf.
Die chinesische Nationalbank löst die Dollarbindung des Yuan nach zwei Jahren auf. Sie erhofft sich damit eine bessere Kontrolle über drohende Inflation und Blasenbildung bei Investitionen wie das derzeit bei den chinesischen Immobilien der Fall ist. Die bisherigen Massnahmen zu einer sanften Abbremsung der boomenden chinesischen Wirtschaft waren offenbar zuwenig effektiv. Chinas Zentralbank hatte mit schärferen Vorgaben für kreditsuchende Finanzhäuser versucht, die Wirtschaft abzukühlen. Bei einer Aufwertung des Yuan würden die westlichen Konsum- und Industriegüter auf dem Weltmarkt konkurrenzfähiger.21.6.2010 - 07:46
BP rechnet mit 50 Milliarden Schadensumme.
Der britische Ölkonzern rechnet laut englischen Medien mit einer weit höheren Schadensumme für die Bewältigung der Folgen seiner Havarie im Golf von Mexiko. Über die 20 Milliarden USD, die für einen Treuhandfonds reserviert werden, sollen 10 Milliarden mit neuen Anleihen auf dem Finanzmarkt aufgenommen und 20 Milliarden aus Verkäufen von Firmenwerten realisiert werden. BP hat seit Beginn der Ölkatastrophe 40% seines Börsenwertes verloren. Inzwischen werden die Mengen austretenden Rohöls laufend nach oben korrigiert. Es kann sein, dass täglich bis zu 100'000 Barrel in den Golf von Mexiko strömen.18.6.2010 - 08:01
Ölpreis in Fernost am Freitag nach Anstieg stabil.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent ist am Freitag im Fernen Osten um zwei Cents zurückgegangen und notiert dort bei USD 78.66. In den vergangenen Tagen stieg der Ölpreis um mehr als drei Dollar an.18.6.2010 - 07:35
WTI billiger. Brent teurer.
Am Donnerstag entwickelten sich die Preise für die beiden Standard-Rohölqualitäten WTI (USA) und Brent (Nordsee) unterschiedlich. WTI verlor fast einen Dollar und kostet am Donnerstagabend USD 78.60, während Brent um 50 Cents auf USD 77.80 anstieg. Üblicherweise kostet WTI wegen besserer energetischer Eigenschaften zwei bis drei Dollar mehr als Brent. Der Rückgang bei der US-Qualität dürfte in Zusammenhang mit den seit einem Jahr übervollen US-Lager haben.18.6.2010 - 07:11
Schweizer Franken stärker.
Gegenüber dem Dollar legt der Schweizer Franken deutlich zu. Derzeit kostet ein Dollar noch CHF 1.11. Vor vier Wochen lagen die Spitzenwerte bei CHF 1.17. Zurückzuführen ist die Korrektur auf den Verzicht der Nationalbank, mit weiteren grossflächigen Verkäufen von Schweizer Franken eine weitere Aufwertung gegenüber Euro und Dollar zu mildern, um u.a. die Exportwirtschaft zu schützen.17.6.2010 - 08:38
BP-Ölkatastrophe kann weltweite Ölförderung verlangsamen.
Die beispiellose Umweltkatastrophe im Golf von Mexico dürfte in den kommenden Jahren zu einer Verlangsamung der weltweiten Fördertätigkeit führen. Neue Sicherheits-Standards, schärfere Kontrollen und eine Einschränkung von riskanten Tiefseebohrungen dürften auf die weltweiten Fördermengen drücken. In der augenblicklichen Versorgungs-Situation mit erheblichen Förderreserven hat z.B. das aktuelle Bohr-Moratorium eigentlich einen Einfluss auf das herrschende (Über-) Angebot, bei stark anziehender Weltwirtschaft würde ein eingeschränktes Angebot aber zu höheren Ölpreisen führen.17.6.2010 - 08:18
US-Rohölvorräte wachsen, Benzinvorräte rückläufig.
Die Vorräte an Rohöl sind in den USA gemäss offzieller Statistiken des Departments of Energy vergangene Woche um 1.7 Mio. Barrel angestiegen, während die Heizöl- und Diesel-Lager ebenfalls um 1.8 Mio. Barrel zugenommen haben. Der Vorrat an Benzin sank indessen geringfügig um 0.6 Mio. Barrel.17.6.2010 - 08:14
BP soll 20 Milliarden USD in Treuhandfonds einzahlen.
Nach dem Treffen der Firmenspitze mit US-Präsident Obama ist bekannt geworden, dass der britische Ölkonzern 20 Milliarden USD in einen fremdverwalteten Treuhandfonds einzahlen wird. Die Mittel sollen ausser für die Deckung der Aufräumarbeiten im Golf von Mexico vor allem für Entschädigungszahlungen an Fischer, den Tourismus und Ölarbeiter anderer Ölfirmen verwendet werden, die wegen des 6-Monate-Moratoriums für Tiefseebohrungen arbeitslos geworden sind.16.6.2010 - 08:39
Obama: Kampf mit allen Mitteln gegen das Öl.
In der gestrigen Rede zur Lage der Nation versprach US-Präsident Obama einen Kampf gegen das Öl im Golf von Mexiko mit allen Mitteln. Ein unabhängig verwalteter Schaden-Fonds soll eingerichtet werden. Und Obama schwor die USA darauf ein, dass nun der Moment gekommen sein, dass die USA in saubere Energien investiere. Amerika verbraucht derzeit mit seinen 250 Millionen Einwohnern einen Viertel der weltweiten Ölproduktion.16.6.2010 - 08:22
Ölpreis in Fernost nach deutlichem Anstieg stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Mittwoch im Fernen Osten USD 77.24. Das entspricht einer Teuerung von 14 Cents, verglichen mit dem Kursen zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen am Dienstagabend. Der Appetit auf neue Spekulationen wächst an den Rohwarenbörsen nach der erfolgreichen Neuplazierung von Staatsanleihen Spaniens und Irlands offenbar wieder.16.6.2010 - 07:29
Rating-Agentur stuft BP zurück.
Die Rating-Agentur Fitch reduziert die Kreditwürdigkeit des britischen Ölkonzernes bereits zum zweiten Mal innerhalb Monatsfrist auf den Status ‚BBB’. Die bisherigen Schadenersatzforderungen für die Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko belaufen sich auf sechs Milliarden USD, die womöglich um weitere 8 Milliarden USD für Bussen an den amerikanischen Staat erweitert werden. BP machte bisher einen Quartalsgewinn von fünf bis sechs Milliarden. 15.6.2010 - 05:53
Ölpreis (Brent) bei USD 75 stabil.
Während des gestrigen Handelstages zog der Ölpreis an den Rohwarenbörsen zeitweise deutlich nach oben weg. Am Ende des Handelstages schloss er allerdings mit ähnlichen Werte wie am Morgen. 15.6.2010 - 05:33
Bewegter Börsentag für Aktien und Rohwaren.
Der Ölpreis fährt Achterbahn. Positive Wirtschaftsdaten aus Europa (Industrieproduktion ist im April um fast 10% gestiegen) sorgten gestern anfangs für deutliche Zugewinne bei Aktien und Rohwaren. Die Herbstufung Griechenlands durch eine Ratingagentur liess dann aber die Kurse wieder nach unten korrigieren.15.6.2010 - 05:23
BP verliert bisher 40% seines Wertes.
Der britische Ölkonzern hat durch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bis heute 40% seines Aktienkurses eingebüsst. Aus dem lecken Bohrloch werden inzwischen täglich 15'000 Barrel ausströmendes Rohöl aufgefangen. BP betont, bis Mitte Juli könne der Konzern die dreifache Menge, fast 50'000 Barrel, auffangen. Zu Beginn der Havarie verbreitete BP Zahlen von 1'000 bis 5'000 Barrel, die pro Tag ins Meer strömen würden.14.6.2010 - 08:30
Rohöl in Fernost am Montag teurer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent wird heute im Fernen Osten für USD 74.92 gehandelt. Das sind rund 60 Cents mehr als am Freitagabend zu Handelsende an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.14.6.2010 - 07:42
Spanien könnte EU-Hilfe benötigen.
Als erstes Land könnte Spanien Hilfe aus dem EU-Rettungspaket von 750 Milliarden Euro benötigen, das vor wenigen Wochen zusammen mit dem IWF geschnürt wurde. Die Immobilienkrise auf der iberischen Halbinsel führt derzeit zu einer Konsolidierung der Finanzhäuser. Die Kreditvergabe innerhalb der Bankenwelt stockt. Spanien trägt 12% zur europäischen Wirtschaftsleistung bei.14.6.2010 - 06:01
48-Stunden-Ultimatum für BP.
Die amerikanische Regierung verlangt vom britischen Ölkonzert binnen 48 Stunden einen Plan zur Kontrolle des im Golf von Mexiko austretenden Rohöls. Pro Tag fliessen weiterhin zehntausende von Barreln Rohöl ins Meer. Das ist deutlich mehr, als anfangs von BP zugegeben worden ist. 10.6.2010 - 22:56
Europas Leitzinsen bleiben auf Rekord-Tiefstwert.
Einer der bisher wichtigsten Brandbeschleuniger der Ölpreis-Spekulation bleibt unverändert erhalten. Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins auf ihrem historischen Tiefstwert von 1.0%, wo er bereits seit einem Jahr liegt. Das ist eigentlich ein deutliches Zeichen wirtschaftlicher Schwäche, wenn es unmöglich scheint, dem mageren wirtschaftlichen Aufschwung mit höheren Zinsen Liquidität zu entziehen. Anderseits bleibt damit für spekulativ orientierte Teile der Finanzwelt der Zugang zu fast kostenlosen und beinahe unbegrenzt hohen Krediten erhalten. Der Entscheid der EZB löste höhere Aktien- und Rohwarenkurse aus.10.6.2010 - 22:50
Internationale Energieagentur hebt Nachfrageprognose leicht an.
Gegenüber April hebt die IEA ihre weltweite Ölnachfrage-Prognose geringfügig an. Sie soll neu täglich 86.4 Mio. Barrel betragen, das wären 60'000 Barrel mehr als in der Vormonats-Prognose (was im Bereich statistischer Unschärfe liegt und damit eigentlich irrelevant ist). Die marginale Anhebung der Verbrauchs-Schätzungen reicht allerdings bereits aus, um an den Rohwarenbörsen zusammen mit den positiven chinesischen Wirtschaftsdaten eine deutlich preissteigernde Stimmung herbeizuzaubern.10.6.2010 - 22:40
Chinas Importe und Exporte wachsen ungebremst.
Gemessen am Vorjahres-Monat steigert China seine Importe/Exporte im Monat Mai um sagenhafte 50%. Diesen Wert gab Chinas Zollbehörde heute bekannt. Die Zahlen lösen u.a. teurere Rohwarenpreise aus und verstärken die optimistische Einschätzung der Weltwirtschafts-Entwicklung.9.6.2010 - 23:17
Bernanke sieht US-Wirtschaft um 3.5% wachsen.
Der Chairman der US-Notenbank Fed, Ben Bernanke, sieht bis Ende 2010 ein Wachstum der amerikanischen Wirtschaft zwischen 3.5 und 4%. Der private Konsum würde die staatlichen Unterstützungsprogramme als Motor des Wachstums ablösen, eine zweite Finanzkrise sei unwahrscheinlich. Bei der Anhörung Bernankes vor dem Budget-Ausschuss des Repräsentantenhauses schimmerte auch die Absicht durch, dass die US-Notenbank die historisch tiefen Leitzinsen bis 2010 nahe Null behalten werde. Mit Bernankes Optimismus stiegen anschliessend auch die Aktienmärkte an, der Ölpreis legte deutlich zu.9.6.2010 - 23:11
Die UN beschliesst Sanktionen gegen Iran.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat heute in New York neue Sanktionen gegen Iran beschlossen. An Iran dürfen keine schweren Waffen mehr verkauft werden. Frachtschiffe sollen auf offener See überprüft werden können. Dazu werden von iranischen Unternehmen die Bankkonten ‚eingefroren’. Iran wird seit Jahren verdächtigt, mit seinem Urananreicherungsprogramm militärische Ziele (waffenfähiges Uran) herzustellen.9.6.2010 - 23:07
US-Rohölvorrat zurückgegangen.
In den USA sind gemäss offizieller Statistiken des Department of Energy in der vergangenen Woche die Rohölvorräte um 1.8 Mio. Barrel zurückgegangen. Die Reserven an Heizöl und Diesel sind derweil um 1.8 Mio. Barrel angewachsen, während der Vorrat an Benzin gleich hoch blieben. Das Zahlenwerk wird an den Rohwarenbörsen als preistreibend eingestuft, der Ölpreis legt nach Bekanntwerden der Statistiken deutlich zu.9.6.2010 - 08:18
Ölpreis am Mittwoch in Fernost stabil.
Der Ölpreis bewegt sich im fernöstlichen Handel heute nur geringfügig. Ein Fass der Nordseequalität Brent wird für USD 72.19 gehandelt. Das sind 23 Cents mehr als am Vorabend zu Handelsende an den westlichen Rohwaren-Börsen.9.6.2010 - 08:01
US-Dollar verliert gegenüber CHF.
Im Verlauf des gestrigen Handelstages verliert die amerikanische Währung gemessen am Schweizer Franken und fällt von CHF 1.164 auf CHF 1.1533. Der günstigere Dollar entfaltet auf den Ölpreis preistreibende Wirkung. Ölzertifikate werden damit für Anleger ausserhalb des Dollar-Raumes günstiger. Das hebt deren Nachfrage und Preis an.9.6.2010 - 07:28
API meldet Ölvorrats-Rückgang.
Das American Petroleum Institute, die US-Ölbranchen-Vereinigung, meldet für die abgelaufene Woche rückläufige US-Ölvorräte. Die Statistiken des API weichen häufig von jenen der Regierung (Department of Energy) ab, die jeweils einen Tag später publiziert werden. Grundsätzlich wirken sinkende amerikanische Ölvorräte kurzfristig preistreibend.9.6.2010 - 06:34
BP will bis Montag austretendes Öl vollständig absaugen.
Eine neue Absaugglocke mit einem zweiten Spezialschiff soll gemäss ranghohen Vertretern des Ölkonzerns BP in der Lage sein, das Leck der explodierten Tiefwasser-Bohrinsel ‚Deepwater Horizon’ vollständig zu schliessen, bzw. das austretende Rohöl 'nahezu komplett' abzusaugen. Bisher sollen bis zu 189 Mio. Liter Öl (das entspricht 1.2 Mio. Barrel) in den Golf von Mexico geflossen sein. Grob gerechnet entspräche das einer täglichen Menge von etwa 30'000 Barrel. BP gab zu Beginn der Katastrophe Werte von 5'000 Barrel täglich austretenden Rohöls an.8.6.2010 - 07:39
Ölpreis trotz grosser Schwankungen stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent geht am Montagabend der der Londoner Rohwarenbörse ICE mit USD 71.70 verglichen mit dem Handelsbeginn stabil aus dem Handel. Die Ölpreis-Entwicklung war auch zu Wochenbeginn nervös und von erheblichen Schwankungen geprägt. 8.6.2010 - 07:35
Irak will Ölförderung vervierfachen.
Bis 2017 will das Zweistromland trotz politischer Unsicherheiten und Terror-Anschlägen seine heutige Ölproduktion auf 12 Mio. Barrel pro Tag vervierfachen. Das äussert zumindest der irakische Ölminister an einer Konferenz in Indonesien. Fachleute halten diese angestrebte Produktionssteigerung für unrealistisch.8.6.2010 - 06:46
Deutschland mit grösstem Sparpaket seit Jahrzehnten.
Die Regierung Merkel verlängert den Reigen der Euro-Länder mit drastischen Sparprogrammen um die rekordhohe Summe von 80 Milliarden Euro. Dieser Betrag soll in den kommenden drei Jahren im Bundeshaushalt weniger ausgegeben werden. Vor Deutschland hatten bereits Griechenland, Spanien und Italien umfangreiche Kostensekungsmassnahmen beschlossen. Fachleute befürchten eine gebremste Wirtschafts-Entwicklung wegen fehlender staatlicher Investitionen und gedämpfter privater Konsumstimmung.7.6.2010 - 08:20
Ölpreis in Fernost unter 70 USD
Heute Montag fällt der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent um 70 Cents auf USD 71.38. Für die amerikanischen Ölqualität WTI fiel er zeitweise sogar unter 70 USD.7.6.2010 - 08:18
Ölpreis sinkt nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten.
Die US-Wirtschaft weist zwar im jüngsten Arbeitsmarkt-Bericht einen Stellenzuwachs aus. Der gründet aber zur Hauptsache auf kurzfristig geschaffene Jobs im Zusammenhang mit der periodischen amerikanischen Volkszählung. Neben dem Ölpreis gingen wegen der damit verbundenen Befürchtungen um eine schwache Wirtschaftsentwicklung in den USA auch die Aktienmärkte deutlich zurück.7.6.2010 - 07:24
Ölkatastrophe: BP fängt 10'000 Barrel pro Tag auf.
Der über dem lecken Bohrloch angebrachte Auffangtrichter fängt nach Angaben von BP inzwischen täglich 10'000 Barrel des austretenden Rohöls auf. Das entspricht 1.6 Mio. Liter.7.6.2010 - 06:27
Euro in Fernost heute unter USD 1.19.
Der Euro fällt in Japan am Montag auf den tiefsten Wert der vergangenen vier Jahre. Verantwortlich für die erneute Skepsis gegenüber der europäischen Gemeinschafts-Währung sind Meldungen aus Ungarn, das offenbar trotz internationaler Hilfsmassnahmen und Sparkurs keiner raschen wirtschaftlichen Erholung entgegen geht.4.6.2010 - 08:08
Ölpreis am Freitag in Asien tiefer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet im fernöstlichen Handel heute Morgen USD 75.20, das sind 75 Cents weniger als zu Handelsende am Donnerstagabend an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen.4.6.2010 - 07:45
US-Rohöl-Vorrat rückläufig.
Die amerikanischen Rohöl-Vorräte haben in der vergangenen Woche um 1.9 Mio. Barrel abgenommen. Diesel und Heizöl leicht zugenommen und die Benzinvorräte sind um 2.6 Mio. Barrel deutlich geschrumpft. Der Ölpreis hat nach der wöchentlichen Bekanntgabe dieser Ölvorratsstatistiken des Departments of Energy zugelegt.4.6.2010 - 07:23
Absaugglocke stoppt austretendes Öl noch nicht.
BP ist es in der Nacht auf heute endlich gelungen, einen Trichter auf das havarierte Steigrohr unter der explodierten Ölplattform ‚Deepwater Horizon’ im Golf von Mexiko zu platzieren. Damit ist zwar das Leck noch nicht abgedichtet, in den kommenden Tagen wird sich laut dem Ölkonzern BP aber zeigen, ob damit das austretende Öl aufgefangen werden kann.3.6.2010 - 08:13
Ölpreis steigt in Fernost.
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent steigt am Donnerstag im fernöstlichen Handel weiter. Derzeit liegt er bei USD 74.63. Das sind rund 90 Cents mehr als zu Handelsende gestern Abend an der Londoner Rohwarenbörse ICE.3.6.2010 - 08:06
Ölpreis mit starken Schwankungen.
Der Ölpreis schwankt am Mittwoch innert weniger Stunden wie bereits am Vortag um bis zu drei Dollar. Am Mittwochabend legt er gegen Handelsende deutlich zu und geht mit USD 73.57 aus dem Handel. Getrieben wurde er von positiven Verkaufsdaten aus dem amerikanischen Immobilienmarkt und von freundlicheren Aktienmärkten, sprich mehr Risikoappetit der spekulativen Marktteilnehmer.3.6.2010 - 07:20
Kuwaits Ölminister zufrieden mit Ölpreis.
Nach Äusserungen des kuwaitischen und irakischen Ölministers wird das aktuelle Ölpreis-Niveau für Produzenten und Konsumenten als ausgeglichen und fair beurteilt. Damit würden Investitionen in neue Förderprojekte ermöglicht und gleichzeitig die Entwicklung der Weltwirtschaft nicht durch einen zu hohen Rohstoffpreis beeinträchtigt. Wegen der instabilen Weltwirtschaft sei allerdings eine Verlängerung des Ölpreis-Sinkfluges der letzten Wochen bis auf 60 USD hinunter nicht auszuschliessen.2.6.2010 - 08:08
Euro auf Vierjahres-Tief. Flucht in USD.
Gemessen am Dollar fällt der Euro wegen der Schuldenkrise zahlreicher Euroländer auf den tiefsten Wert der letzten vier Jahre. Das führt zu einer Umschichtung von Anlagevermögen in die amerikanische Währung. Das wiederum verteuert Ölkontrakte für Käufer ausserhalb des Dollar-Raumes. Was am Ende der Kette auf den Ölpreis drückt. 2.6.2010 - 08:07
Viel Auf und Ab – wenig Zählbares.
Der Ölpreis fährt am Dienstag Achterbahn. Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent schwankt zwischen Höchstwerten von USD 75 und Tiefstwerten von USD 71.50. Am Ende geht er mit USD 72.30 an der Londoner ICE aus dem Handel.2.6.2010 - 07:14
Industrie-Aufträge in China gehen im Mai zurück.
Die Auftrags-Eingänge der chinesischen Industrie entwickeln sich im abgelaufenen Monat Mai schlechter als angenommen, was trotz der Kurzfristigkeit bereits als Anzeichen eines möglichen Höhepunkt-Überschreiten des wirtschaftlichen Aufschwungs interpretiert wird.1.6.2010 - 08:14
Ölpreis am Dienstag in Fernost günstiger.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet im fernöstlichen Handel heute USD 74.07, also 58 Cents günstiger als beim gestrigen Handelsende an den westlichen Handelsplätzen. Die Nordseequalität Brent ist wieder leicht teurer als die US-Qualität WTI, die dank besserer energetischer Eigenschaften üblicherweise teurer wäre. Die vollen US-Vorratslager drücken allerdings seit Wochen auf den WTI-Preis.1.6.2010 - 08:06
Geringes Handelsvolumen wegen Memorial Day.
Wegen eines Feiertages halten sich die Handelsaktivitäten am Montag in engen Grenzen. Der Ölpreis verändert sich während des Handelstages kaum. Brent geht mit USD 74.60 nahezu unverändert aus dem Handel. 1.6.2010 - 07:20
BP-Ölkatastrophe schränkt Tiefseebohrungen ein.
Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko führt möglicherweise neben verstärkten Sicherheitsvorschriften auch zu einer Einschränkung möglicher Tiefseebohrungen vor der US-Küste. Im Golf wird allein rund ein Drittel der US-Ölproduktion gefördert – nachhaltige Produktions-Rückgänge würden zwangsläufig zu höheren WTI-Preisen führen. Das ist die amerikanische Referenz-Rohöl-Qualität.31.5.2010 - 08:31
Ölpreis am Montag in Fernost etwas teurer.
Das Fass Brent kostet im fernöstlichen Handel zu Wochenbeginn USD 74.41. Das ist geringfügig mehr als zu Handelsende letzten Freitag an den westlichen Rohwaren-Börsen.31.5.2010 - 07:38
Ölkatastrophe ohne Ende.
Der Versuch des Ölkonzerns BP, seine havarierte Bohrstelle im Golf von Mexiko mit Tonnen ‚schweren Schlammes’ zu verschliessen, ist am Wochenende gescheitert. Die Operation ‚Top Kill’ ist erfolglos abgebrochen worden. BP wird nun mit anderen Methoden versuchen, zumindest einen Teil des austretenden Öls aufzufangen. Erste Versuche mit einer Stahlglocke waren allerdings an den hohen Druckverhältnissen und an der Eisbildung wegen der Dekompression gescheitert. Im schlimmsten Fall kann es bis Ende August dauern, bis mit Entlastungsbohrungen das austretende Rohöl gestoppt werden kann.31.5.2010 - 06:44
Preislücke zwischen WTI und Brent geschlossen.
Erstmals kostet die US-Qualität WTI wieder etwas mehr als die Nordseequalität Brent. In den vergangenen Wochen war WTI atypisch günstiger als Brent. Auslöser für den stärkeren Ölpreis-Ansteig bei WTI ist das Bohr-Moratorium vor der US-Küste und die Euro-Schuldenkrise, welche auf dem ‚alten Kontinent’ eine schwächere Ölnachfrage nach sich ziehen dürfte, während in den USA mit Beginn der Fahrsaison die Nachfrage nach Treibstoffen traditionell ansteigt.28.5.2010 - 07:57
Ölpreis steigt rasant.
Am Donnerstag legt der Ölpreis markant zu. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet mit USD 74.27 ganze 3 USD mehr als am Mittwoch. Angetrieben wird der Ölpreis von aufkeimender Hoffnung auf eine rasche Erholung der Wirtschaft.28.5.2010 - 07:02
US-Ölnachfrage steigt im letzten Monat um 7%.
In den USA wächst gemäss Department of Energy die Nachfrage nach Ölprodukten im April um sieben Prozent. Besonders Diesel und Heizöl weisen mit 16% erhebliches Nachfragewachstum aus.28.5.2010 - 06:05
Öl fliesst weiter in den Golf von Mexiko.
Bis am Freitagmorgen ist es BP nicht gelungen, die havarierte Ölquelle komplett zu verschliessen. Experten zufolge handelt es sich inzwischen um die grösste Ölkatastrophe der US-Geschichte, da wesentlich grössere Ölmengen ausgeflossen sind als bisher angenommen. Die US-Administration hat in den kommenden sechs Monaten alle neuen Tiefwasser-Bohrungen vor der Küste der USA untersagt.27.5.2010 - 08:41
Zuversichtlichere Aktien- und Rohwarenmärkte.
Positive Nachrichten, insbesondere aus dem amerikanischen Immobilien-Markt, erhöhen die Zuversicht an den Aktien- und Rohwarenmärkten. Die Industrie-Aufträge stiegen im April in den USA auf ein Niveau, das seit September 2008, dem Beginn der Finanzkrise, nicht mehr erreicht wurde, während gleichzeitig die Nachfrage nach Maschinen, Autos und IT deutlich stärker wuchs als erwartet. Im US-Immobilienmakrt stieg der Verkauf von Eigenheimen um 15%.27.5.2010 - 08:24
Ölpreis erholt sich im fernöstlichen Handel.
Am heutigen Donnerstag steigt der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent im fernöstlichen Handel nach dem gestrigen Preisschub weiter. Derzeit werden dafür USD 71.85 bezahlt, was 10 Cents teurer ist als am Vorabend zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.27.5.2010 - 08:08
US-Rohöl-Vorrat wächst, Benzin, Diesel und Heizöl-Vorrat schrumpft.
In der vergangenen Woche sind die Vorräte an Rohöl in den USA um 2.4 Mio. Barrel angewachsen, während, die Heizöl- und Diesel-Lager geringfügig um 0.3 Mio. Barrel abnahmen. Beim Benzin beläuft sich die Vorratsabnahme ebenfalls auf geringe 0.2 Mio. Barrel. Der Ölpreis reagiert auf die Werte des US-Departments of Energy kaum.26.5.2010 - 08:02
Ölpreis steigt nach starkem Rückgang wieder.
In Fernost kostet ein Fass der Nordseequalität heute Mittwoch USD 69.36. Das ist 60 Cents mehr als zu Handelsende am Dienstagabend an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen. 26.5.2010 - 07:48
API: Benzinvorräte rückläufig.
Wie der US-Branchenverband (American Petroleum Institute) in seinem Wochenbericht zu den Ölvorräten erwähnt, sollen in der vergangenen Woche die Benzinvorräte um über 3 Mio. Barrel abgenommen haben, während Heizöl und Diesel um 1.5 Mio. Barrel zunahmen. Die Rohölvorräte sollen ebenfalls leicht zugenommen haben, während im übervollen Verladeterminal Cushing sich die Rohölbestände abgebaut hätten. Die Zahlen des API weichen häufig von jenen des staatlichen Departments of Energy, die einen Tag später publiziert werden, erheblich ab.26.5.2010 - 07:13
Spanien verstärkt Euro-Sorgen.
Die finanziellen Schwierigkeiten einzelner spanischer Regionalbanken verstärken die Befürchtungen um eine Ausweitung der Euro-Schuldenkrise. Aktien- und Rohwarenmärkte gehen am Dienstag auf Talfahrt, um sich erst gegen Handelsende dank positiver Nachrichten aus der US-Wirtschaft wieder etwas zu erholen. 26.5.2010 - 06:16
Würgen Europas Sparpläne die Wirtschaftsentwicklung ab?
In Griechenland, Spanien, Italien und Grossbritannien soll mit starken Einschnitten in der Ausgabenpolitik und einer höheren Steuerquote der unübersehbar hohe Schuldenberg abgebaut werden. Experten befürchten durch geringere staatliche Investitionen und kleinere verfügbare Einkommen der Bürger wegen höherer Steuern eine nachhaltige Bremswirkung bei der bis heute ohnehin nur zarten konjunkturellen Erholung.25.5.2010 - 08:44
Ölpreis sinkt in Fernost unter 70 USD.
Am heutigen Dienstag sinkt der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI in Fernost auf 69.22 USD. Das ist rund ein Dollar weniger als zu Handelsende vor Pfingsten an den westlichen Rohwarenbörsen. Derzeit drücken die Euro-Krise, der festere Dollar, die näher rückenden Handelsbeschränkungen für Investmentbanken und Hedge-Fonds sowie die dadurch insgesamt eingetrübten (finanz-) wirtschaftlichen Perspektiven auf die noch bis vor kurzem positive spekulative Stimmung.25.5.2010 - 07:09
US-Regierung greift BP an.
Die Tonlage zwischen der amerikanischen Regierung und BP verschärft sich. Innenminister Ken Salazar machte am Montag deutlich, dass BP auf jeden Fall für die Umweltschäden haftbar gemacht werde. Nötigenfalls würde das Know How zum Verschliessen der havarierten Bohrstelle und später zur Bekämpfung der Ölpest bei einem andern Ölkonzern geholt. Auf BP kämen damit Milliarden-Forderungen zu. Der Konzern erwirtschaftet aktuell pro Quartal 5 Milliarden Gewinn.25.5.2010 - 06:17
Japans Aktienbörse mit starken Verlusten.
Der Japanische Nikkei-Index verliert am Dienstag gleich drei Prozentpunkte. Die Sorgen mit der Euro-Krise drücken auf die Handelsstimmung. Es wird befürchtet, dass die Euro-Länder zwecks Abbau ihrer enormen Schulden die Staatsquote deutlich erhöhen und die Ausgaben kürzen. Beides drückt auf die Konsum- und Investitions-Stimmung und senkt die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen. Euroland ist mit 500 Mio. Einwohnern einer der weltweiten Schlüsselmärkte für die Wirtschaftsentwicklung.21.5.2010 - 07:45
US-Finanzmarkt-Reform steht.
Der US-Senat hat mit 59 gegen 39 Stimmen gestern einem Gesetzes-Entwurf zugestimmt, der die Finanz-Industrie schärfer kontrolliert und spekulative Geschäfte begrenzt. Das Gesetz soll noch vor dem Nationalfeiertag von Präsident Obama in Kraft gesetzt werden und wird die Finanzwelt neu ordnen, wie es seit der Grossen Depression nie mehr der Fall war. Die US-Notenbank erhält eine stärkere Aufsichtsfunktion über die Bankentätigkeit, hochspekulative Geschäfte sollen beschränkt werden und irrwitzig hohe Bonus-Regelungen direkt durch die Aktionäre verhindert werden können.21.5.2010 - 07:28
Ölpreis von mehreren Seiten unter Druck.
Die amerikanische Ölsorte WTI (West Texas Intermediate) fällt am Donnerstag an den Rohwarenbörsen um beinahe drei Dollar und kostet zu Handelsende in London USD 69.82; auch die Nordseequalität verliert an Boden und notiert derzeit noch bei USD 71.10. Der Ölpreis gerät derzeit von mehreren Seiten unter Druck: Der taumelnde Euro, die schwache wirtschaftliche Erholung in den USA und in Europa sowie die mehr als komfortable Versorgungslage bei gleichzeitig schwacher Nachfrage.21.5.2010 - 07:04
Angst vor Bremswirkung durch Europas Schulden.
Die Auswirkungen von Europas Schuldenkrise auf die Wirtschaft drücken auf die Aktien- und Rohwarenkurse. Die Erkenntnis, dass fast alle europäischen Staaten wegen ihrer Überschuldung auf die Ausgabenbremse treten müssen und gleichzeitig die Steuerquote anheben sollten, ist auch an den Rohwaren- und Aktien-Handelsplätzen angekommen und schickt die Kurse auf Talfahrt. Ein geringeres verfügbares Einkommen der Bürger drückt auf die Konsumlust und damit auf die Nachfrage der meisten Produkte und Dientleistungen. Das Wirtschaftswachstum verläuft langsamer – wenn es denn überhaupt eines wird.21.5.2010 - 06:38
BP fängt täglich 5'000 Barrel auf.
BP fängt derzeit nach eigenen Angaben 5'000 Barrel des aus dem havarierten Bohrloch im Golf von Mexiko auf. Seit vier Wochen strömt eine unbekannte Menge Rohöls ins offene Meer, nach Konzernangaben handelt es sich dabei um 8'000 Barrel pro Tag. Das sind 1'272'000 lt. Inzwischen erreicht der Ölteppich die ökologisch empfindliche Region im Süden der USA und treibt mit den Meereströmungen auch auf Kuba, Florida und möglicherweise auf die US-Ostküste zu.20.5.2010 - 08:10
Ölpreis bleibt in Fernost über 70 USD.
Der Ölpreis stabilisiert sich nach mehrtägigem Sinkflug. In Fernost kostet heute Morgen ein Fass der Nordseequalität Brent USD 73.80. Das sind 11 Cents mehr als am Vorabend an den westlichen Handelsplätzen.20.5.2010 - 07:36
Kein rasches Ende der Ölpest im Golf von Mexiko.
Frühestens am Wochenende ist der Versuch möglich, das lecke Bohrloch im Golf von Mexiko ganz zu schliessen. BP will mit grossen Mengen ‚schweren Schlammes’, die in das Bohrloch gepresst werden sollen, das Leck schliessen. Inzwischen sind Teile des Ölteppichs in Louisiana an Land gespült worden, ausserdem rechnen die Experten mit Verschmutzungen Kubas und sogar der US-Ostküste. Verursacher der Havarie ist eine Bohrinsel, die am Rande des Küstensockels im Golf von Mexiko von BP und der in Zug domizilierten Firma Transocean betrieben wurde.19.5.2010 - 18:27
US-Rohölvorräte wenig verändert.
Das Department of Energy meldet in der vergangenen Woche einen leichten Lageraufbau beim Rohöl um 200’000 Barrel. Bei Diesel und Heizöl gingen die Lagerbestände um 1.0 Mio. Barrel zurück, während der Vorrat an Benzin ebenfalls geringfügig um 0.3 Mio. Barrel abnahm. Die Raffinerie-Auslastung beträgt derzeit 87.9% - was normalen Werten entspricht.19.5.2010
UNO-Vetomächte für Sanktionen gegen Iran.
Trotz einer noch vor wenigen Tagen zwischen Brasilien, der Türkei und dem Iran erzielten ‚Vereinbarung’ über die Anreicherung nuklearer Brennelemente in der Türkei haben sich die UN-Vetomächte nach jahrelangen Verhandlungen auf gemeinsame Sanktionen gegen Iran geeinigt. Vor allem China und Russland hatten sich mit Blick auf eigene wirtschaftliche Interessen in Iran zäh gegen wirksame Sanktionen gegen Teheran gewehrt. Der Moment ist gut gewählt. Die OPEC könnte einen Ausfall iranischer Ölexporte derzeit locker allein aus ihren Förderreserven kompensieren.19.5.2010
Brent-Ölpreis unter 75 USD.
Der Ölpreis korrigiert weiter. Am Dienstagabend fällt er in London unter 75 USD. Noch anfangs Mai wurden für ein Fass der Nordseequalität Brent fast 90 USD bezahlt. Trotz der Korrekturen der letzten Tage bewegt sich der Ölpreis weiterhin im teuersten Preisband der vergangenen zwölf Monate.19.5.2010
Dollar mit CHF 1.15 auf höchstem Stand seit einem Jahr.
Der schlechtere Euro-Kurs führt zu Anlage-Vermögens-Umschichtungen in den Dollar, der mit CHF 1.15 den höchsten Wert der vergangenen zwölf Monate erreicht. Den Tiefststand verzeichnete die US-Währung vor sechs Monaten mit CHF 0.98.19.5.2010
Ausgezockt? Hedge-Fonds werden reguliert.
Europa macht vorwärts mit der Bekämpfung spekulativer Auswüchse mit hohem volkswirtschaftlichem Schadenpotential. Hedge-Fonds werden stärker kontrolliert, sollen transparenter werden und müssen ihre Eigenkapital-Rate erhöhen. Deutschland verbietet ungedeckte Leerverkäufe und mit einer neuen, weltweiten Finanz-Transaktions-Steuer soll Spekulieren uninteressanter werden.19.5.2010
Euro geht weiter in die Knie.
Die europäische Gemeinschaftswährung verliert weiter an Wert. Gestern wurde der Tiefstpunkt in Schweizer Franken seit der Gründung des Euro erreicht. Die Finanz-Situation von Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und weiterer Euro-Länder drückt auf dem Kurs. 18.5.2010 - 07:45
US-Ölsorte WTI bei 73 USD.
Die amerikanische Standard-Rohölsorte WTI (West Texas Intermediate) verliert zu Wochenbeginn an der Londoner ICE (International Commodity Exchange) erneut und wird derzeit noch für USD 73.61 gehandelt. Das ist ein Rückgang der US-Ölpreise in jenes (stabile) Preisband, das zwischen Herbst 2009 und Februar 2010 gehandelt wurde. Insgesamt bewegen sich die US-Ölpreise damit weiterhin im teuersten Drittel der verganenen zwölf Monate, aber inzwischen deutlich entfernt von den vor wenigen Wochen erreichten Spitzenwerten.18.5.2010 - 07:36
Starker Dollar drückt Ölpreise.
Der Dollar legt weiterhin an Wert zu und steht mit CHF 1.13 im teuersten Bereich seit Herbst 2008. Ursache dafür ist die Schuldenkrise der Euro-Länder. Diese führt zu Umschichtungen der Anlagevermögen in ‚sicherere’ Anlageformen wie Schweizer Franken, Edelmetalle oder eben den Dollar. Parallel zum teureren Dollar legen auch Ölzertifikate für Anleger ausserhalb des Dollar-Raumes an Wert zu. Das drückt auf ihre Nachfrage und damit um drei Ecken herum auch auf den Ölpreis.18.5.2010 - 07:11
Sorgen um Euroland.
Die Schulden-Situation verschiedener Euro-Länder ist nicht nur Ursache für die aktuelle Abwertung der Gemeinschaftswährung. Die vermutlich auf mehrere Jahre hinaus nachwirkenden Sanierungsmassnahmen der Staatsfinanzen fast aller Euro-Länder werden auf die Nachfrage nach Konsumgütern und Dienstleistungen aus dem Euro-Raum sorgen. Letztlich betrifft dies die Weltwirtschaft bis und mit China, das einen erheblichen Teil seiner Exporte nach Europa liefert. Kommt die Weltwirtschaft allerdings nicht so schnell wie von ‚Analysten geplant’ wieder in die Gänge, bewegt sich auch die prognostiziere Erholung der Nachfrage nach Ölprodukten nicht vom Fleck. Der Ölpreis dürfte die von Teilen der Finanzwelt angepeilten Rekordmarken nicht so schnell erreichen.17.5.2010 - 06:08
US-Ölqualität WTI unter 72 USD pro Fass.
An den Rohwaren-Handelsplätzen taucht der Ölpreis für die US-Qualität bis auf 72 USD, nachdem er noch vor zehn Tagen über 87 USD gekostet hatte. Das ist ein Preiszerfall von 18% in wenigen Tagen. Grund für den Sturzflug sind Befürchtungen, die Euro-Schuldenkrise könne sich auf weitere Länder ausweiten und insgesamt Auswirkungen auf die Entwicklung der Weltwirtschaft haben. Der günstigerer Euro wirkt grundsätzlich Ölpreis-senkend. Er führt wegen Umlagerungen von Finanzanlagen in den Dollar oder andere als derzeit sicher geltende Anlagefelder und Währungen zu einem höheren Wert der US-Währung und damit auch zu einer geringeren Nachfrage nach Ölpapieren, weil deren Preis für Anleger ausserhalb des Dollars teurer wird.17.5.2010 - 06:01
BP fängt einen Teil des auslaufenden Öls auf.
In der Bekämpfung der Ölpest im Golf von Mexiko, die durch die Havarie der Bohrinsel Deepwater Horizon entstand, gibt es erste Erfolgsmeldungen. Nachdem seit zwei Wochen pro Tag 5'000 Barrel Rohöl (800'000 Liter) ungehindert aus der gebrochenen Steigleitung strömen, ist es BP erstmals gelungen, mit Unterwasser-Robotern ein Absaugrohr in die zerstörte Förderleitung einzuführen und auslaufendes Rohöl auf einem Schiff kontrolliert zu sammeln. 17.5.2010 - 05:56
Brasilien: neue Ölfunde 195 km vor der Küste.
Die Erdölagentur Brasiliens vermutet neue Ölfelder, welche den bisherigen Ölvorrat in der Region mehr als verdoppeln würde.14.5.2010 - 08:23
US-Ölvorräte wachsen weiter.
Während der Vorrat an Rohöl in den USA in der letzten Woche um 1.9 Mio. Barrel angewachsen ist, erhöhten sich auch die Vorräte bei Heizöl und Diesel um 1.4 Mio. Barrel. Die Vorratsdaten lassen auf eine geringere Nachfrage schliessen und haben am Donnerstag in New York auf den Ölpreis gedrückt.14.5.2010 - 08:00
Ölpreis in Fernost am Freitag auf 3-Monats-Tief.
Das Fass Brent kostet im fernöstlichen Handel heute Morgen USD 79.92, das Fass der US-Qualität USD 74.08, was der günstigste Wert der letzten drei Monate ist. Als Grund für den Ölpreis-Rückgang wird die wirtschaftliche Unsicherheit genannt.14.5.2010 - 07:33
Internationale Energie-Agentur senkt Öl-Nachfrage-Prognose.
Glaubt man den Statistiken der Internationalen Energie-Agentur und ihren Erwartungen an den Gang der Weltwirtschaft, soll sich die weltweite Öl-Nachfrage in diesem und im kommenden Jahr bei 86.4 Mio. Barrel einpendeln. Das sind 220'000 Barrel weniger als bei der letzten IEA-Verbrauchs-Prognose. 14.5.2010 - 07:12
Schwache US-Wirtschaftsdaten.
Die amerikanischen Arbeitslosen-Zahlen erholen sich langsamer als erwartet. Europa wird mit der Schuldenkrise auf längere Zeit hinaus keine idealen Wachstums-Bedingungen mehr haben. Die Aktien- und Rohwarenhändler schätzen die wirtschaftlichen Perspektiven pessimistischer ein als auch schon und schicken Aktienkurse und Rohwarenpreise auf Talfahrt.12.5.2010 - 09:26
Ölpreis in Fernost etwas günstiger.
Parallel zu den Stimmungsschwankungen an den Aktienbörsen entwickelt sich der Ölpreis. Nach der montäglichen Eurphorie im Nachgang zum Euro-Rettungsring und der dienstäglichen Depression folgt in Fernost ein mittwöchlicher ‚Kater’ an den Aktien- und Rohwarenbörsen. Das Fass Brent kostet an den fernöstlichen Handelsplätzen heute USD 80.--, was geringfügig unter den Werten liegt, die noch gestern Abend an den westlichen Handelsplätzen geboten wurden.12.5.2010 - 08:38
American Petroleum Institute sieht Öllager-Abbau.
Der US-Branchenverband will in der vergangenen Wochen eine Zunahme von 360'000 Barrel beim Rohöl, einen Abbau von 900'000 Barrel beim Benzin und einen leichten Aufbau bei Diesel und Heizöl von 95'000 Barrel erkennen. Das würde deutlich unter den von ‚Analysten’ erwarteten Lagerzahlen liegen. Traditionell sorgen die wöchentlichen US-Vorratszahlen an den Rohwarenbörsen für Bewegung. Ebenso traditionell weichen die Zahlen des Branchenverbandes von jenen des (staatlichen) Departments of Energy ab. Manchmal sind sie sogar diametral unterschiedlich. Das DoE publiziert heute Abend die neusten Lagerveränderungen.12.5.2010 - 07:50
Tiefseebohrungen auf dem Prüfstand.
Das beispiellose Öl-Desaster im Golf von Mexiko führt zu einer genaueren Prüfung vergleichbarer Zukunftsprojekte. Die technischen Anforderungen werden von den staatlichen Behörden höher gelegt werden. Projekte werden auf ihre Risiken genauer überprüft werden, Bewilligungen werden unter strengeren Auflagen erteilt werden. Die offensichtlich zwingend nötigen, schärferen Sicherheitsmassnahmen werden auf den Ölpreis nicht folgenlos bleiben. Die höheren Kosten für schwerer zugängliche Förderstellen werden auf den Ölpreis umgelegt.11.5.2010 - 08:16
Euro-Rettungsring hebt Ölpreis nur leicht an.
Der finanzielle Rettungsplan der Euro-Länder für finanzschwache Mitgliedländer verliert am zweiten Tag nach seiner Bekanntgabe an Wirkung. Stieg der Ölpreis gestern Montag anfangs noch deutlich an, verliert er heute in Fernost einen Teil seiner Gewinne wieder. Ein Fass der Nordseequalität Brent wird zu USD 79.63 gehandelt. Vor dem Euro-Rettungspaket erreichte Brent am Freitag mit USD 78.90, also nur geringfügig tiefer, seinen ‚billigsten’ Wert der letzten Wochen.11.5.2010 - 08:03
Chinas Inflation wächst.
Im vergangenen Monat sind die Preise in China um 2.8% angestiegen. Als Hauptursache gelten die steigenden Wohnkosten, die in in den wichtigsten Städten im Schnitt um fast 13% angestiegen sind. Wachsende Inflationsgefahr bedeutet eine bevorstehende Intervention der Notenbank, konkret: höhere Leitzinsen, um das Wirtschaftswachstum abzukühlen. Das wiederum bedeutet eine sinkende Nachfrage u.a. auch nach Ölprodukten. Womit einer der derzeit letzten Wachstumsmärkte für Ölprodukte abgebremst würde.10.5.2010 - 08:24
Milliardenschwerer Rettungsring für den Euro.
Mit einem Hilfspaket von gesamthaft 750 Milliarden Euro wollen die EU-Staaten und der Internationale Währungsfornds den Kurs des Euro stützen. Die Gemeinschaftswährung geriet in den letzten Wochen wegen der Finanzprobleme Griechenlands und möglicherweise weiterer EU-Länder massiv unter spekulativen Druck. Zum finanziellen Rettungsring gehören neben Garantien für wegen Überschuldung vom finanziellen Untergang bedrohte Länder neuerdings auch der Erwerb von Staatsanleihen, deren Rückzahlung von Rating-Agenturen als unsicher bis unmöglich eingeschätzt wird. 10.5.2010 - 08:08
Ölpreis erholt sich in Fernost zu Wochenbeginn
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent steigt an den fernöstlichen Handelsplätzen zu Wochenbeginn um rund 2 USD auf 80.27 USD an. In der vergangenen Woche fiel er von beinahe 90 USD auf USD 78.70. Auslöser der Ölpreis-Korrektur sei das milliardenschwere Euro-Stützungspaket. Damit würde die Unsicherheit an den Rohwarenmärkte gemindert.7.5.2010 - 08:16
Ölpreis baut spekulative Übertreibungen ab.
Im Gleichschritt mit den Aktienbörsen verliert der Ölpreis diese Woche massiv. Die Befürchtungen, dass sich Ähnliches wie in Griechenland auch in anderen, möglicherweise wichtigeren Euro-Ländern wiederholen könnte, drückt auf die bisher optimistische Stimmung an den Aktien- und Rohwarenmärkten, die auf eine rasche wirtschaftliche Erholung und den damit verbundenen, höheren Ölverbrauch gewettet haben. Bei dieser optimistischen Einschätzung haben allerdings nicht erst diese Woche die Grundlagen gefehlt. Alle Schlüsselmärkte der alten Industrieländer erholen sich nur zaghaft von der Finanzkrise, allein Chinas beeindruckend gut laufende Volkswirtschaft verhindert, dass die weltweite Ölnachfrage weiter nachgibt.7.5.2010 - 08:10
Ölpreis nach Kursrutsch in Fernost stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent wird in Fernost heute zu USD 80.32 und eines der Qualität WTI zu USD 77.37 gehandelt. Das ist ein leicht höherer Preis als am gestrigen Handelsschluss an den westlichen Rohwarenbörsen. Dort hat gestern der Ölpreis in einem eindrücklichen Sturzflug zeitweise 5 USD verloren. Zu Wochenbeginn lag der Höchstwert noch bei fast 90 USD. 6.5.2010 - 08:42
Dollar legt erneut zu.
Wegen der Befürchtungen um eine Ausweitung der Schuldenkrise auf weitere Euro-Länder verliert der Euro weiter an Wert, während die amerikanische Währung, die derzeit als ‚sichere Fluchtwährung’ wahrgenommen wird, erneut gegenüber Euro oder Schweizer Franken zulegt. Ein höherer Dollar verteuert für Investoren ausserhalb des Dollar-Raumes den Preis für Rohöl, was auf dessen Nachfrage, genauer auf die Nachfrage nach sog. ‚Paper-Barrels’ senkt. Diese werden im Gegensatz zu den Oel-Barrels bis zu 15 Mal gehandelt, bevor die gehandelte Ölmenge verbraucht wird.6.5.2010 - 08:34
Ölpreis taucht.
In der Folge der tödlichen Ausschreitungen in Griechenland tauchen nicht nur der Euro und die Aktienmärkte wegen der schwindenden Zuversicht in eine rasche wirtschaftliche Erholung Europas, sondern auch der Ölpreis. Er verliert seit Montag dieser Woche rund 7 USD und fällt in dieser Zeit von USD 89.50 auf USD 82.50 gestern Abend.6.5.2010 - 08:08
US-Öl trotz besserer Qualität derzeit billiger als Nordsee-Öl.
Die US-Standard-Ölqualität WTI ist normalerweise aufgrund ihrer besseren energetischen Eigenschaften teurer als jenes aus der Nordsee (Brent). Derzeit sind die Verhältnisse allerdings umgekehrt. Während die Brent-Qualität für USD 82.40 gehandelt wird, steht der Preis für WTI bei USD 79.50. Interessant ist die Begründung: in den USA laufen die Vorratslager beinahe über, was der mangelnden Nachfrage wegen auf den Preis drückt. 6.5.2010 - 07:46
US-Ölvorräte wachsen weiter.
Wie aus der gestern vom US-Department of Energy veröffentlichten Vorrats-Statistik zu entnehmen ist, steigen die Vorräte an Rohöl um 2.8 Mio. Barrel, was deutlich über den Erwartungen liegt. Heizöl und Diesel legten geringfügig um 0.6 Mio. Barrel zu, während Benzin mit einer Zunahme von 1.3 Mio. Barrel ebenfalls die Erwartungen deutlich übertraf. Die Zahlen lassen auf eine schwache Nachfrage schliessen, weil gleichzeitig auch die Raffinerie-Verfügbarkeit beinahe 90% erreichte. Dieser Wert lag die vergangenen Monate über knapp über 80%, was bei früheren Gelegenheiten und knapper Versorgung jeweils für Preisschübe sorgte.5.5.2010 - 07:54
Dollar legt deutlich zu.
Die Befürchtungen, die Finanzkrise Griechenlands könne sich auch in anderen, wichtigeren Euro-Ländern wie z.B. Spanien wiederholen, lassen den Kurs der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar deutlich nachgeben. Gestern rutschte der Euro erstmals wieder unter USD 1.30. Der Wertverlust des Euro führt zu einer Umschichtung der Anlagevermögen in ‚sicherere Anlagefelder’, wie etwas den Franken, Dollar oder Rohwaren und Edelmetalle.5.5.2010 - 07:49
Ölpreis gibt deutlich nach.
Zusammen mit den Aktienmärkten ist auch der Ölpreis gestern Dienstag auf Tauchfahrt gegangen. Das Fass Brent kostet zu Handelsschluss an der ICE in London USD 85.70. In den Tagen davor erreichte der Brent-Preis beinahe 90 USD. Die Finanzprobleme der südlichen Euro-Staaten drücken auf die Handelsstimmung, der an den Vortagen aufgekommene wirtschaftliche Optimismus verflüchtigt sich wieder.5.5.2010 - 07:03
Russland überspült den Ölmarkt.
Seit acht Monaten fördert das Nicht-OPEC-Mitglied Russland mehr als 10 Mio. Fass Rohöl und behauptet damit seine Stellung als grösster Ölproduzent der Welt vor Saudi-Arabien. Das Land nutzt die Erträge aus dem hohen Ölpreis, um seine Förder-Infrastruktur zu modernisieren und den Weltmarktanteil auf Kosten der OPEC-Staaten auszubauen, die mit erheblichen Förderkürzungen ein Abrutschen der Ölpreise verhindern.4.5.2010 - 08:05
Ölpreis gibt in Fernost auf hohem Niveau leicht nach.
Nach einem erneuten starken Anstieg gibt der Ölpreis am heutigen Dienstaghandel in Fernost leicht nach. Das Fass Brent kostet USD 88.62, das Fass WTI liegt bei USD 85.90. Die Griechenland-Krise schwächt den Euro, stärkt den Dollar. Das wiederum drückt auf die Nachfrage nach Ölpapieren, weil diese wegen des teureren Dollars für Investoren ausserhalb des Dollar-Raumes ebenfalls teurer werden.4.5.2010 - 08:01
Gold auf Jahres-Höchst-Preis.
Am Montag kletterte der Preis für eine Feinzunze Gold auf 1’187 USD. Die griechische Finanzkrise führt zu einer Verlagerung von Anlagevermögen in ‚sichere’ Werte. Dazu gehört Gold, weil es traditionell als Absicherung gegen eine mögliche Inflation als Folge der Rekordverschuldung der meisten Industrieländer gilt.4.5.2010 - 07:08
Ölpreis steigt am Montag deutlich.
Die Umwelt-Katastrophe, welche durch die explodierte BP-Plattform im Golf von Mexiko ausgelöst wurde, schlägt sich auch noch auf den Ölpreis nieder. Die US-Regierung hat neue Bohrungen vor der Küste ausgesetzt, bis die Ursache für die Ölkatastrophe geklärt ist. Preistreibend wirken zudem an den Rohwarenmärkten positiv wahrgenommene Nachrichten aus der US-Wirtschaft.3.5.2010 - 08:22
Ölpreis am Montag in Fernost stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Montag an den fernöstlichen Rohwarenbörsen USD 87.36. Das ist geringfügig weniger als am Freitag zu Handelsende an den westlichen Handelsplätzen. Bemerkenswert ist noch immer der Preisunterschied zwischen Brent und der qualitativ besseren US-Qualität WTI, die jedoch wegen der übervollen US-Vorratslager derzeit markant günstiger ist als Brent.3.5.2010 - 07:58
Obama: BP muss für Umweltkatastrophe aufkommen.
Bei seinem Besuch an der von einer der grössten Ölkatastrophen der Geschichte betroffenen Südküste der USA erklärt US-Präsident Barack Obama, der Ölkonzern BP werde für die Schäden der Umweltkatastrophe aufzukommen haben. Die Schadensumme wird mitsamt den Einname-Ausfällen aus Tourismus und Fischerei auf 11 Milliarden USD geschätzt. Das ist derzeit etwa ein Halbjahresgewinn des britischen Ölkonzerns.3.5.2010 - 06:28
Shell kauft Förderrecht für irakisches Riesen-Ölfeld.
Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell darf im Irak eines der grössten, bisher unerschlossenen Ölfelder der Welt ausbeuten. Der Konzern hat zusammen mit Petronas (Malaysia) den Zuschlag für die Erschliessung erhalten. Irakische Ölfelder gelten als vergleichsweise leicht nutzbar.30.4.2010 - 09:54
US-Arbeitsmarkt-Daten sorgen für optimistische Börsenstimmung.
Gute Nachrichten (Rückgang der Arbeitslosen-Neuanträge) aus dem BRD- und US-Arbeitsmarkt sorgen am Donnerstag für eine optimistische Stimmung an den Aktien- und Rohwarenbörsen. Auch die sich abzeichnenden Rettungsmassnahmen für Griechenland hellen die positive Stimmung weiter auf. Aktien- und Rohwarenpreise legen denn entsprechend deutlich zu.30.4.2010 - 09:49
Hoher Ölpreis sorgt für gute Quartalsergebnisse der Ölkonzerne.
Die teureren Ölpreise schlagen sich direkt in den Quartalsergebnissen der Ölmultis nieder. Shell und BP konnten ihre Gewinne in den ersten vier Monaten des Jahres gegenüber dem Vorjahr verdoppeln.30.4.2010 - 09:41
Ölpreis steigt in Fernost auch am Freitagmorgen weiter.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Freitag im fernöstlichen Handel USD 87.05. Damit geht der Steigflug der Ölpreise weiter. Nach einem kurzen Rücksetzer Mitte Woche wird damit wieder das hohe Preisniveau von anfangs Woche erreicht.28.4.2010 - 22:19
Auch Spaniens Bonität herabgestuft.
Nach Griechenland und Portugal bewertet die Rating-Agentur Standard & Poor’s nun auch die Bonität Spaniens schlechter. Damit wächst der Druck auf den Euro weiter. Die Aktienmärkte gaben kurz nach Bekanntwerden der Nachricht nach. Die Verschuldung von Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und Irland könnte nicht nur zu einem Schuldenverzicht (Abschreiber) wichtiger Kreditgeber (Banken, Notenbanken) quer durch Europa führen, sondern dürfte das sowieso schon zarte Wirtschaftswachstum Europas insgesamt bremsen bzw. gefährden.28.4.2010 - 22:10
Dollar legt gegenüber dem Schweizer Franken weiter zu.
Der leichte Anstieg der US-Währung gegenüber dem Schweizer Franken geht weiter. Am Mittwochabend geht die US-Währung zu beinahe CHF 1.09 aus dem Handel. Der teurere Dollar lässt zusammen mit dem ebenfalls wieder zulegenden Rohölpreis das Schweizer Heizölpreis-Niveau erneut leicht ansteigen.28.4.2010 - 22:08
Ölpreis gibt nur kurz nach.
Der Sinkflug der Ölpreise, der seit anfangs dieser Woche den Preis für ein Fass der Nordseequalität von seinen Spitzenwerten bei 88 USD auf USD 85 sinken liess, ist bereits wieder zu Ende. Am späten Mittwoch-Nachmittag kletterte er wieder auf 86 USD. Beim Ölpreis-Anstieg werden sowohl die komfortable Versorgungs- und Vorratslage als auch die Risiken für Europas Wirtschaft durch die in finanziellen Schwierigkeiten steckenden südlichen Mitgliedländer der EU ausgeblendet.28.4.2010 - 22:03
US-Ölvorräte wachsen weiter.
Die Rohöllager der USA sind in der letzten Woche erneut um 1.9 Mio. Barrel angewachsen. Eine Zunahme verzeichnen auch die Vorräte an Heizöl und Diesel, während die Benzinlager um 1.2 Mio. Barrel abgenommen haben. Der Ölpreis gab nach Bekanntgabe der Vorrats-Daten vorübergehend nach, gehören sie doch zu den komfortableren Werten der letzten Jahrzehnte.28.4.2010 - 08:22
Ölpreis unter Druck.
Der Ölpreis sinkt auch am Dienstag, allerdigns auf hohem Niveau. Er steht in London am Dienstagabend bei USD 85.30. Noch am Montagmorgen wurden Preise von USD 87.80 für ein Fass der Nordseequalität Brent bezahlt. Mit dem Druck auf die in finanziellen Schwierigkeiten steckenden Euroländer wie Griechenland und Portugal verflüchtigt sich der Optimismus an den Aktien- und Rohwarenbörsen in den vergangenen Tagen teilweise. Der an Wert verlierende Euro führt zu einer Umschichtung von Anlagevermögen in vermeintlich sicherere Anlageformen. Dazu gehört u.a. auch der US-Dollar.28.4.2010 - 08:10
Griechenlands / Portugals Bonität gesenkt. Dollar steigt. Ölpreis sinkt.
Die Herabstufung der Bonität Griechenlands und Portugals drückt den Eurokurs und steigert wegen der Flucht von Anlagegeldern in 'sicherere' Währungen den Wert des Dollars, was letztlich auf den Ölpreis drückt. Im fernöstlichen Handel kostet heute Morgen ein Fass der Nordseequalität Brent USD 85.54. Das sind 24 Cents weniger als am Vorabend zu Handelsende an den westlichen Rohwarenmärkten.28.4.2010 - 08:04
Festerer Dollar verteuert Rohöl.
Der wertvollere Dollar verteuert den Preis für Rohöl für Anleger aus anderen Währungsräumen und senkt damit die Nachfrage nach Ölpapieren, was auf deren Preis drückt.27.4.2010 - 08:18
Ölpreis gibt auf hohem Niveau leicht nach.
Der Ölpreis setzt seine Rückwärtsfahrt, die er gestern an den westlichen Rohwarenbörsen begonnen hat, heute Morgen auch in Fernost weiter. Das Fass Brent kostet dort USD 86.81. Noch am Montagmorgen lag dieser Wert an der ICE in London bei USD 87.50. Der Ölpreis bewegt sich damit auf dem höchsten Niveau seit Herbst 2007.27.4.2010 - 07:15
Deutsche Griechenland-Hilfe fliesst nach Frankreich.
Griechenland ist bei Deutschlands Banken mit 31 und bei Frankreichs Banken mit 51 Milliarden verschuldet. Was aber Frankreich nicht davon abhält, 30% weniger staatliche Hilfen für Griechenland in Aussicht zu stellen. Eine sofortige Mittel-Bereitstellung Deutschlands für die Lösung der unmittelbaren Finanzprobleme würde damit grösstenteils die französischen Banken sanieren und vor dem Verlust ihrer Kredite bewahren. Experten sind der Ansicht, dass eine nachhaltige Sanierung der griechischen Staatsfinanzen nicht ohne massiven Schuldenverzicht der Gläubiger plus radikale Einschnitte bei den Staatsausgaben möglich sein wird und mehrere Jahre in Anspruch nimmt.27.4.2010 - 06:24
US-Finanzreform vorläufig nicht im Senat.
Die geplante Reform der Finanzmärkte wird vorläufig nicht im US-Senat verhandelt. Für eine Eröffnung der Debatte fehlten drei Senatoren-Stimmen. Die Chancen auf eine für Demokraten und Republikaner annehmbare Finanzreform stünden laut führender Politiker der Demokraten allerdings gut, eine neue Abstimmung über eine Aufnahme der Debatte im Senat ist jederzeit möglich. Bei der geplanten Finanzreform handelt es sich um die tiefsten Eingriffe in die Finanzwelt seit der grossen Wirtschaftsdepression zwischen den beiden Weltkriegen.26.4.2010 - 08:18
Ölpreis steigt auch am Montag in Fernost weiter.
Ein Fass der Nordseequalität wird heute in Fernost zu USD 87.42 gehandelt. Das ist geringfügig mehr als zu Handelsende am Freitagabend an den westlichen Rohwarenbörsen. Dort war am Freitag ein deutlicher Ölpreis-Anstieg zu beobachten.26.4.2010 - 08:03
Italienische Eni übertrifft Erwartungen.
Im ersten Quartal des Jahres kann Eni seinen Gewinn um 3.6% auf 1.82 Milliarden Euro erhöhen. Verglichen mit dem Vorjahr strebt Eni zudem eine höhere Produktion an, wie der Konzern am Freitag mitteilte.26.4.2010 - 07:37
eMails belasten Goldman Sachs.
Kurz vor den Befragungen der Konzerspitze durch einen Senats-Ausschuss morgen Dienstag sind interne eMails der obersten Goldman-Sachs-Führung aufgetaucht, welche den Druck auf die bedeutendste aller US-Investmentbanken erhöhen. Die Bank wird angeklagt, bewusst Wertpapiere von einer Milliarde USD mit unvollständigen Angaben zu deren Schaden an Anleger verkauft zu haben. Goldman Sachs drohen damit u. a. Sammelklagen ihrer Anleger.23.4.2010 - 14:51
Griechenland braucht sofort IWF-/EU-Rettungspaket.
Athen benötigt laut Ministerpräsident Papandreou nun doch ‚zwingend die Aktivierung der Rettungsmassnahmen’ des IWF und der EU. Das Land sitzt auf einem Schuldenberg von 273 Milliarden und damit bei 115% des Staatshaushaltes. Nach EU-Richtlinien wären 60% ‚erlaubt’. Die Hilfsmassnahmen des IWF und der EU belaufen sich insgesamt auf 45 Milliarden Euro für das laufende Jahr.23.4.2010 - 07:27
Ölpreis bleibt im teuersten Preisband seit Oktober 08.
Trotz schwacher Nachfrage und voller Vorratslager in den USA und erneutem Lager-Zuwachs gibt der Ölpreis auch diese Woche nicht nach. Mit rund 85 USD für die Nordseequalität Brent bleibt der Ölpreis im teuersten Preisband seit Ausbruch der Finanzkrise stecken. Wegen der durch die Finanzkrise Griechenlands ausgelösten Vermögens-Umlagerungen aus dem Euro in Dollar, Franken und andere als ‚sicher’ geltende Anlagefelder ist nicht mit einem Ende der Ölpreis-Hausse zu rechnen.23.4.2010 - 07:22
Ölpreis gibt nur über Mittag kurz nach.
Gestern Donnerstag fällt der Brent-Ölpreis zwar während der Mittagsstunden von 86 auf 84.50 USD, aber nur, um im Nachmittagshandel an der Londoner-Rohwarenbörse im Eiltempo wieder auf 86 USD anzusteigen. Gleichzeitig steigt der Wert des Dollars gegenüber Euro und Franken deutlich an, sodass der heutige Heizölpreis in der Schweiz über jenem von gestern Morgen zu liegen kommt.22.4.2010 - 17:10
Dollar legt gegenüber Franken/Euro deutlich zu.
Die möglicherweise höher als erwartet ausgefallene Staatsverschuldung Griechenlands führt zu einer Umlagerung der Anlagevermögen aus dem Euro hinaus in Dollar- und Franken-Anlagemöglichkeiten. Der Euro leidet seit längerem unter den finanziellen Schwierigkeiten von Griechenland, Irland, Spanien, Italien und Portugal. Ein USD kostet am Donnerstagabend CHF 1.0777. Anfangs Woche lag der Preis noch bei CHF 1.05.22.4.2010 - 08:36
Volle US-Öllager drücken Ölpreis mit Verspätung.
Verhalten und spät reagiert der Ölpreis heute im fernöstlichen Handel doch noch auf die gestrigen Ölvorratszahlen aus den USA, die erneut deutlich zugenommen haben. Das Fass Brent (Nordseequalität) kostet dort USD 85.45, was 15 Cents weniger entspricht als der Ölpreis zum gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen. Die US-Standardqualität WTI wird für 83.47 gehandelt. Die US-Qualität ist wegen ihrer höheren Energiegehaltes normalerweise teurer als die Nordseequalität. Der ungewöhnliche Preisunterschied widerspiegelt die geringe US-Öl-Nachfrage und die vollen Vorratslager.22.4.2010 - 08:27
US-Ölvorräte wachsen.
Der Vorrat an Rohöl ist in den USA in der vergangenen Woche um 1.9 Mio. Barrel angewachsen. Gleichzeitig sind die Benzinvorräte um 3.6 Mio. Barrel und die Heizöl- und Diesel-Lager um 2.1 Mio. Barrel angewachsen. Diese allerdings sehr kurzfristig orientierten Vorrats-Veränderungen lassen auf eine verhaltene Nachfrage aus der Wirtschaft und Privathaushalten schliessen.22.4.2010 - 07:44
IWF sieht Weltwirtschaft um über 4% wachsen.
Das gesamte weltweite Wirtschaftswachstum werde im Jahre 2010 bei 4.2% und im Jahre 2011 4.3% betragen, meint der IWF. Allerdings sind die regionalen Unterschiede erheblich. Europas Wirtschaftsleistung soll um 1.0% zunehmen, während beispielsweise China allein um 10 bzw. 11% wachsen soll. Gleichzeitig warnt der IWF vor einem zu knappen Mitteleinsatz der Europäischen Länder für konjunkturelle Rettungspakete, um das (zarte) Wirtschaftswachstum nicht zu gefährden, mahnt aber praktischerweise auch noch vor der Gefahr ungebremst wachsender Staatsverschuldungen in Euro-Land.21.4.2010 - 08:35
Geringerer Kerosin-Verbrauch wegen Flugverbot.
Das Grounding der europäischen Flugindustrie führt zu einem geringeren Kerosin-Verbrauch von maximal 1 Mio. Barrel pro Tag. Das ist ein Fünftel des weltweiten Kerosin-Konsumes und 1% des weltweiten täglichen Ölkonsums von 85 Mio. Barrel. Die Kerosin-Vorräte wachsen entsprechend pro Tag an, das Argument des nun wieder auf Normalniveau wachsenden Verbrauches wird indessen an den Rohwarenbörsen bereits wieder als preissteigerndes Argument missbraucht.21.4.2010 - 08:22
Ölpreis in Fernost am heute Mittwoch teurer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent wird an den fernöstlichen Rohwarenbörsen am Mittwoch zu USD 85.41 gehandelt, 60 Cents teurer als am Vortag an den westlichen Rohwaren-Handelsplätzen. Nach dem Börsentaucher wegen der Klage gegen Goldman Sachs überwiegt an den Börsen dank positiver Zahlen einzelner US-Grossfirmen derzeit wieder ‚positive Stimmung’.21.4.2010 - 07:17
Irans Wirtschaft in Schwierigkeiten.
Der Rückzug ausländischer Investoren aus dem iranischen Gasgeschäft wirkt sich auf die Entwicklung der gesamten Wirtschaft des Landes aus. Vor fünf Jahren betrugen die Investitionen in die Gas- und Erdöl-Industrie noch 4.2 Milliarden USD. 2008 noch 1.5 Milliarden. Folge davon ist eine erhebliche Wirtschaftskrise mit einer Entlassungswelle, die das ganze Land betrifft. Die Arbeitslosenquote liegt inzwischen bei 12%. Iran ist der zweitgrösste Gasproduzent der Welt, ist aber wegen fehlender Investitionen nicht in der Lage, dieses effizient zu fördern und auf dem Weltmarkt abzusetzen.20.4.2010 - 08:45
Angst bei Rohwaren-Spekulanten vor schärferen Finanzmarkt-Regeln.
Die Klage der US-Börsenaufsicht gegen die Investmentbank Goldman Sachs erhöht die Chancen, dass in Europa und den USA konzertiert gegen die Spekulation mit Rohwaren vorgegangen wird. Jeder Tropen Öl wird 15 Mal gehandelt, bevor er verbraucht wird. Zahlreiche ‚Anleger’ realisierten am Freitag und Montag ihre theoretischen Gewinne. Der Ölpreis gab an diesen beiden Tagen deutlich nach. Experten beziffern den Spekuationsanteil im Preis von Brenn- und Treibstoffen auf 30%.20.4.2010 - 08:38
Flugverkehrs-Unterbrechung ohne Wirkung auf den Ölpreis.
Der Stillstand des Flugverkehrs über dem Nordatlantik und Europa wegen der Aschewolke der letzten Tage wirkt sich nur geringfügig auf den weltweiten Ölverbrauch aus. Experten rechnen mit einem geringeren Konsum von 1 Million Barrel pro Tag. Der aktuelle weltweite Ölverbrauch ist bei 85 Mio. Barrel täglich.20.4.2010 - 08:36
Ölpreis gibt nur kurz nach.
Nach dem deutlichen Preisrutsch von Freitag und Montag erholt sich der Ölpreis in Fernost bereits wieder. Das Fass Brent kostet mit USD 84.76 rund 50 Cents mehr als am Montagabend an den westlichen Rohwarenbörsen. Damit hat die Klage der US-Börsenaufsicht gegen die Investment-Bank Goldman Sachs lediglich den jüngsten Ölpreis-Anstieg von letzter Woche korrigiert, er bleibt auf einem der höchsten Niveaus der letzten eineinhalb Jahre.19.4.2010
Ecuador will ausländische Ölkonzerne verstaatlichen.
In Ecuador sind Petro-Konzerne wie Repsol (Sp.), Petrobras (Bras.), Eni (It.) sowie chinesische Firmen tätig. Nachdem sie mit ihrem Kapital und Know How die Ölförderung des Landes aufgebaut haben, droht ihnen der Staat, wie das in den letzten 15 Jahren üblich geworden ist, mit Verstaatlichung, um höher an den realisierten Gewinnen partizipieren zu können. Mangelnde Investitions- und Rechts-Sicherheit in zahlreichen potenziellen Förderländern sind eines der Probleme bei der effizienten Erschliessung der knapper werdenden weltweiten fossilen Ressourcen.17.4.2010 - 11:37
Ölpreis fällt nach Klage gegen Goldman Sachs.
Die Schockwelle, welche die Anklage der Investmentbank Goldman Sachs durch die US-Börsenaufsicht an den weltweiten Aktienmärkten ausgelöst hat, erfasst auch den Rohwarenmarkt. Der Ölpreis gibt am Freitag um 2 USD nach. 17.4.2010 - 07:55
Goldman Sachs von US-Börsenaufsicht verklagt.
Die SEC (US-Börsenaufsicht) überrascht die Finanzwelt am Freitag mit einem Paukenschlag. Die Investmentbank Goldman Sachs wird wegen Betruges von Anlegern im Jahre 2007, kurz vor Platzen der Immobilienblase, verklagt. Die Aktie brach darauf um 10% ein. Die Aktienmärkte gerieten weltweit unter Druck und der Ölpreis korrigierte nach unten. Goldman Sachs ist gleichzeitig einer der grössten Rohwarenhändler der Welt.16.4.2010 - 08:33
Bevorstehende US-Leitzinserhöhung?
Jeffrey Lacker, einer der führenden US-Notenbanker, deutet einen Wechsel der Null-Prozent-Leitzins-Politik des FED an. Die zarten Anzeichen des wirtschaftlichen Aufschwunges könnten zu einer früher als geplanten Anhebung der derzeit historisch tiefen Leitzinsen in den USA führen. Da tiefe Leitzinsen für ausreichende Liquidität für die Wirtschaft derzeit unersetzlich scheinen, ist bei der Handhabung dieses wichtigen Konjunktur-Steuerungs-Instrumentes äusserste Vorsicht geboten. Die tiefen Leitzinsen und die expansive Geldmengen-Politik sind anderseits die Hauptursache für die grassierende Spekulation bei Rohwaren, Edelmetallen und in den Aktien- und Währungs-Märkten.16.4.2010 - 08:18
Fernost: Ölpreis am Freitag leicht tiefer.
Im fernöstlichen Rohwarenhandel verliert der Ölpreis (Brent) heute Freitag geringfügig gegenüber dem Schlusskurs von Donnerstagabend an den westlichen Rohwarenbörsen. Ein Fass Brent kostet noch USD 87.25.16.4.2010 - 08:15
Preis für ein Fass Brent steigt weiter.
Die Nordseequalität Brent vergrössert ihren (unüblichen) Preisabstand gegenüber der US-Qualität WTI, die normalerweise leicht teurer als Brent ist. Gestern Donnerstag geht ein Fass Brent zu USD 87.60 aus dem Londoner Rohwarenhandel. Das ist seit Oktober 2008 der höchste Ölpreis. Auslöser für die aktuelle Ölpreis-Rally ist das starke Wirtschaftswachstum Chinas, das im ersten Quartal um 12% zugenommen hat.16.4.2010 - 07:26
BP und Shell: umstrittene Investitionen in Ölgewinnung aus Ölsanden.
Die aufwendige und bis heute schwer umweltverträgliche Ölproduktion aus kanadischen Ölsanden gerät selbst innerhalb der Aktionäre von BP und Shell in die Kritik. Eine wachsende Gruppe namhafter Anleger verlangt an der bevorstehenden Generalversammlung von BP detaillierte Informationen des Managements über die Folgen dieser Art von Ölgewinnung.15.4.2010 - 08:26
Weltweite Ölnachfrage wächst.
Die robusten Wirtschaftsdaten Chinas kompensieren gemäss der IEA (International Energy Agency) die schwachen Nachfragedaten der OECD-Länder. Sie korrigiert deshalb die Nachfrageprognosen um 2% auf 86.6 Mio. Barrel pro Tag. Die Experten der OPEC teilen diesen Optimismus nicht vollständig. Ihre Nachfrageprognose beschränkt sich auf 85.2 Mio. Barrel pro Tag.15.4.2010 - 08:17
Ölpreis steigt am Donnerstag in Fernost.
Der Ölpreis steigt heute Donnerstag im fernöstlichen Handel auch nach dem gestrigen Sprung nach oben munter weiter. Die Ölpreis-Rally soll auf das starke wirtschaftliche Wachstum Chinas zurückzuführen sein. Im ersten Quartal 2010 hat die chinesische Wirtschaftsleistung um beinahe 12% zugenommen.15.4.2010 - 08:13
US-Ölvorräte sinken teilweise.
Die wöchentlichen Zahlen des US-Departments of Energy über die Ölvorräte der USA weisen einen Abbau der Bestände an Rohöl und Benzin aus sowie eine Zunahme von Diesel und Heizöl aus. Der Ölpreis steigt nach Bekanntgabe der Statistiken für die Nordseequalität Brent auf USD 86.90. Das entspricht dem höchsten Wert seit Oktober 2008.14.4.2010 - 08:20
Ölpreis steigt am Mittwoch in Fernost.
Für ein Fass der Nordseequalität Brent wird an den fernöstlichen Rohwarenbörsen heute USD 85.— bezahlt. Das ist geringfügig teurer als zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen im Westen. Gleichzeitig verliert der US-Dollar gegenüber dem Schweizer Franken, womit sich der Rohölpreis-Anstieg für Schweizer Heizöl-Verbraucher neutralisiert.14.4.2010 - 08:05
China durch steigende Ölpreise unter Druck.
Der steigende Ölpreis erhöht den Druck auf den chinesischen Staat, die Inland-Brenn- und Treibstoffpreise anzupassen. Das kommunistische Land schützt seine Bürger mit ‚gedeckelten’ Maximalpreisen vor ‚importierter Teuerung’ durch höhere Rohstoffpreise. Die Ölpreis-Erhöhung der letzten zwölf Monate dürfte Chinas Regierung zu einer Anhebung dieser Standardpreise zwingen. Das wiederum erhöht die Teuerung. Und dieser Umstand könnte im Laufe des Jahres zu einer Anhebung der Leitzinsen führen, um die entstehende, drohende Inflation einzubremsen. Was letztlich zu einer Abbremsung der Wirtschaft und einer tieferen Ölnachfrage führen wird.14.4.2010 - 07:31
Folge voller US-Öllager: WTI günstiger als Brent.
Üblicherweise ist die US-Referenz-Ölqualität WTI teurer als die Nordseequalität Brent. Aufgrund der übervollen amerikanischen Ölvorratslager dreht sich die Situation nun ins Gegenteil um. Erneut sind in der letzten Woche in den USA die Rohölvorräte angewachsen (glaubt man den Statistiken des privaten American Petroleum Insitutes). Die offiziellen, staatlichen Ölvorratszahlen folgen heute Mittwoch.13.4.2010 - 04:53
Brent-Ölpreis gibt innert Wochenfrist 2 USD nach.
Zu Wochenbeginn gibt an der Londoner Rohwarenbörse der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent erneut leicht nach. Damit verliert er gegenüber den Spitzenwerten, die vergangene Woche mit USD 86.50 erreicht wurden, insgesamt zwei Dollar. Die US-Währung selber verliert gemessen am Schweizer Franken, ebenfalls leicht und beendet den montäglichen Handel mit CHF 1.0589.13.4.2010 - 04:49
Plötzlich Angebot und Nachfrage wieder wichtig?
An der New Yorker Rohwarenbörse verliert der Fass-Preis für die US-Ölqualität WTI am Montag leicht. Gemäss Beobachtern soll nach den deutlichen Preissteigerungen an Ostern plötzlich wieder die reale Angebots- und Nachfrage-Situation in den Vordergrund gerückt sein. Zu Deutsch: die Rohwaren-Spekulanten haben ihre bisher nur theoretisch erzielten Gewinne jetzt realisiert. Während Feiertagen wie Weihnachten und Ostern lässt sich der Ölpreis des geringen Handelsvolumens wegen leichter manipulieren als an anderen Börsentagen mit höheren Handels-Frequenzen.13.4.2010 - 04:34
US-Handelsdefizit im März deutlich tiefer.
Verglichen mit den Vorjahres-Zahlen konnten die Vereinigten Staaten ihr Haushalts-Defizit dank der Reduktion des Rettungspaketes für die Finanzbranche deutlich abbauen. Lag im März 2009 der staatliche Fehlbetrag noch bei rund 190 Milliarden, sank dieser im März 2010 auf 65 Milliarden USD (was ja noch immer eine gigantisch hohe Summe ist). Insgesamt verringert sich mit dieser Entwicklung jedoch nur die Fall-Geschwindigkeit, am eigentlichen Absturz der Staatsfinanzen ändert sich nichts. Die USA rechnen für das gesamte laufende Jahr mit einem Fehlbetrag von mehr als 1.4 Billionen USD. 12.4.2010 - 08:38
Fernost: Ölpreis steigt, Dollar fällt.
Heute Montag steigt der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent im fernöstlichen Handel auf USD 85.49, was leicht höher ist als der Preis zu Handelsende am Freitag an den westlichen Rohwarenmärkten. Gleichzeitig verliert der USD gegenüber dem CHF an Wert.12.4.2010 - 06:09
US-Bürger müssen mit steigenden Zinsen rechnen.
Nach einer jahrelangen Phase mit Niedrigzinsen müssen sich laut Experten die US-Bürger in den kommenden Jahren als unvermeidliche Folge der hohen Staatsverschuldung auf steigende Zinssätze für Immobilien-Kredite und Kreditkarten-Schulden einrichten. Höhere Schuldzinsen würden den langsam wieder auf Touren kommenden Immobilien-Markt und den Privatkonsum in der Entwicklung zurückwerfen.11.4.2010 - 11:03
Baubeginn der Ostsee-Pipeline.
Der russische Ölkonzern Gazprom hat den ersten Teil der neuen Erdgasleitung in der Ostsee verlegt. Die Pipeline wird im Endausbau 1'200 km lang und führt von Greifswald (BRD) zur russischen Hafenstadt Wyborg. Die neue Pipeline umgeht andere, (politisch) schwierige Pipeline-Streckenführungen durch die Ukraine nach Westeuropa.9.4.2010 - 06:49
Ölpreis nach Höhenflug stabil.
Am Donnerstag schliesst der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent an den Rohwarenbörsen bei USD 85.20. Das ist geringfügig tiefer als am Mittwochabend. Die erneut deutlich wachsenden Rohölvorräte der USA hätten einen weiteren Anstieg (vorläufig) verhindert (und die kurzfristigen Aussichten auf weitere spekulative Gewinnchancen gedämpft), meinen ‚Marktbeobachter’.9.4.2010 - 06:24
Fed-Boss Bernanke: Wirtschaft läuft noch nicht rund.
Ben Benanke analysiert am Mittwoch in Dallas, dass die amerikanische Wirtschaft ‚bei weitem noch nicht über den Berg sei’. Die Arbeitslosigkeit, Zwangsversteigerungen für Hausbesitzer und die zähflüssige Kreditvergabe durch die Banken verhinderten, dass die US-Wirtschaft ‚unter ihrem Potenzial’ arbeite. 9.4.2010 - 06:02
Griechenland-Krise: Anleihen zu Rekord-Zinsen.
Griechische Anleihen können nur noch zu Rekordzinsen im Markt plaziert werden. Die Lage Griechenlands hat sich so zugespitzt, dass Athen wahrscheinlich entgegen seiner ursprünglichen Absicht doch internationale Hilfe des IWF und indirekt der EU-Länder akzeptieren muss. Die Griechenland-Krise drückt auf den Kurs des Euro. Die Anleger schichten deshalb ihre spekulativen Vermögen verstärkt in andere Anlageformen (Dollar, Rohwaren, Edelmetalle) um.8.4.2010 - 07:53
Ölpreis stabilisieren sich nahe Höchstpreis.
Im fernöstlichen Handel stabilisiert sich der Ölpreis für die Nordseequalität Brent heute Donnerstag bei 85.44 USD. Da der Schweizer Franken dem Dollar gegenüber an Wert zugelegt hat, neutralisiert sich die leichte Ölpreis-Reduktion im Dollar-Raum für Schweizer Konsumenten vollständig.8.4.2010 - 07:51
US-Rohölvorräte wachsen erneut.
Wie das US-Department of Energy am Mittwoch bekannt gibt, sind die Rohöllager der USA in der letzten Woche um 2.0 Mio. Barrel angewachsen, während die Benzinvorräte um 2.5 Mio. Barrel abnahmen. Heizöl und Diesel-Vorräte sind in derselben Zeit um 1.1 Mio. Barrel angewachsen.8.4.2010 - 06:59
BRD-Studio: 35% des Ölpreises beruhen auf Spekulation.
Gemäss einer Studie der Grünen-Fraktion des deutschen Bundestages, die vom Hamburger Energie-Experten Dr. Steffen Bukold erhoben worden ist, ist ein Drittel des derzeitigen Ölpreises auf Rohwaren-Spekulation zurückzuführen. Die künstliche hochgehaltenen Ölpreise verursachen gemäss der Studie einen volkswirtschaftlichen Schaden von 733 Mio. Euro pro Tag, die den KonsumentInnen aus der Tasche gezogen werden.7.4.2010 - 06:38
Ölpreis hält sich auf 18-Monate-Hoch.
Trotz eines stärkeren Dollars hält sich der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent auf 86.30 USD. Damit bleibt der Ölpreis auf dem höchsten Wert seit Herbst 2008, vor dem Ausbruch der Finanzkrise.7.4.2010 - 06:35
US-Energieministerium hält an Ölverbrauchs-Prognose fest.
Die EIA (Energy Informations-Agency) bestätigt ihre Ölverbrauchs-Prognose von März 2010. Danach soll der weltweite Ölverbrauch um 1.6 Mio. Barrel täglich wachsen. Die Prognose des Vormonates lag bei 1.5 Mio. Barrel. 7.4.2010 - 06:10
Griechenland sucht in den USA nach günstige(re)m Kapital.
Die finanziellen Aussichten Griechenlands werden nicht einfacher. Die Regierung möchte harte Sanktionen des IWF, die mit dessen Krediten üblicherweise verbunden sind, vermeiden und sucht deshalb auf anderen Kontinenten nach einem finanziellen Ausweg aus seiner Finanzkrise. Griechenland zahlt inzwischen wegen seiner angeschlagenen Bonität deutlich höhere Zinsen für seine Schulden als andere europäische Länder. Die Finanzkrise Griechenlands drückt auf den Euro-Kurs. Gleichzeitig verdeckt sie den Blick darauf, dass Länder wie England, Spanien, Italien und Portugal finanziell in einer vergleichbar schwierigen Finanz-Situation sind.5.4.2010 - 19:18
Ölpreis für WTI auf höchstem Wert der letzten 18 Monate.
Der wirtschaftliche Optimismus greift weiter um sich. In den USA sind im März neue Jobs geschaffen worden wie seit zwei Jahren nicht mehr. Damit wird an den Rohwarenbörsen eine prosperierende Wirtschaft und eine wachsende Ölnachfrage in Zusammenhang gebracht. In der Folge stieg der Ölpreis am Ostermontag für die US-Qualität WTI auf den höchsten Wert seit anderthalb Jahren.5.4.2010 - 19:15
Ölpreisbildung losgelöst von Angebot und Nachfrage.
Obwohl sich auf dem Ölmarkt die Bedingungen seit Monaten nicht verändert, Überschüsse und eine schwache Nachfrage den Markt prägen, klettert der Ölpreis weiter. Getrieben wird er von spekulativen Investitionen. Eine tiefe Verzinsung in anderen Anlagefeldern und der seit eineinhalb Jahren auf Rekordtiefen getauchte Leitzins sowie die expansive Geldmengen-Politik der westlichen Industrieländer sind die Hauptursachen.5.4.2010 - 19:09
Irakische Ölexporte wachsen langsamer als erwartet.
Bis in zehn Jahren sollte die irakische Ölfördermenge auf zwölf Mio. Barrel pro Tag gesteigert werden können. Inzwischen werden die Erwartungen deutlich nach unten angepasst. Einerseits wegen der Rückständigkeit der irakischen Infrastruktur und der angespannten Sicherheitslage, anderseits ändert sich mit dem Wahlsieg der Opposition unter Ayad Allawi auch die politische Ausgangslage. Allawi gilt als skeptisch gegenüber ausländischen Firmen. Ihm wird zugetraut, die kürzlich vergebenen Förderrechte an westliche Firmen zu annullieren. Investitions- und Rechtssicherheit sind wichtige Voraussetzungen für hohe Investitionen, ohne die Irak mangels eigenem Know-How seine Ölvorräte nicht ans Tageslicht bringen dürfte.31.3.2010 - 22:27
Ölpreis auf Höchststand seit November 2008.
Am Mittwoch steigt der Ölpreis für die Nordseequalität Brent auf USD 82.60. Das entspricht dem höchsten Stand seit 16 Monaten. 31.3.2010 - 22:17
US-Rohölvorräte erneut angewachsen.
Um 2.9 Mio. Barrel sind in den USA in der letzten Woche die Rohölvorräte gewachsen, während die Vorräte an Benzin ganz leicht, um 0.3 Mio. Fass zurückgingen. Bei den Heizöl- und Dieselvorräten meldet das US-Department of Energy (DoE) eine Abnahme von 1.1 Mio. Fass. Der Ölpreis verlor darauf für kurze Zeit etwas an Boden, um den Verlust bei günstigerem Dollar gleich wieder wettzumachen.31.3.2010 - 21:21
US-Ostküste für Ölbohrungen freigegeben.
Barack Obama beendet ein jahrelanges Moratorium, das die Suche nach Erdölvorkommen vor der US-Ostküste umfasste. Damit können künftig ausser im Golf von Mexiko und in Alaska auch vor der Ostküste Erdölvorkommen erschlossen werden. Ziel der geänderten US-Strategie ist eine Verminderung der Abhängigkeit von ausländischen Energie-Importen aus politisch ‚instabilen’ Produzentenländern sowie die Schaffung neuer Jobs in den USA.31.3.2010 - 08:41
Ölpreis in Fernost stabil.
Im asiatischen Handel ist der Ölpreis (Brent) um 12 Cents gesunken und steht bei USD 81.16. Damit bleibt er im teuersten Preisband der letzten drei Monate.31.3.2010 - 08:39
USA und Frankreich wollen schnell schärfere Sanktionen gegen Iran.
Barack Obama und Nicolas Sarkozy wollen innert Wochen die Sanktionen gegen Iran verschärfen. Bisher verhindern Russland und China eine verschärfte Gangart gegenüber Teheran, das mit seinem Urananreicherungsprogramm vom West seit Langem des Baus nuklearer Waffen verdächtigt wird.31.3.2010 - 08:34
OPEC sieht Ölpreis 10 Jahre zwischen 70 bis 80 USD.
Das Kartell der erdölexportierenden Staaten kann die kommenden 10 Jahre mit einem Ölpreis zwischen 70 und 80 USD gut leben. Dieses Preisniveau ermögliche langfristige Investitionen in neue Erdölquellen und würde die wirtschaftliche Entwicklung trotzdem nicht abbremsen. Die Finanzindustrie sieht allerdings ein höheres Ölpreisniveau bevorstehen. Die Investmentbank Goldman Sachs (gleichzeitig wichtiger Rohwarenhändler) prophezeit einen Ölpreis von 95 USD.29.3.2010 - 22:23
US-Ölpreis schliesst mit höchstem Anstieg seit fünf Wochen.
Die US-Qualität WTI beendet den montäglichen Handel mit USD 82.16. Das ist eine Zunahme von über 2% gegenüber dem Handelsbeginn und der stärkste Ölpreis-Anstieg seit fünf Wochen. Als Grund gilt der sinkende Dollar-Kurs.29.3.2010 - 22:06
Chinas Volkswirtschaft wächst um 12%.
Im ersten Quartal 2010 ist Chinas Wirtschaft um 12% gewachsen. China tritt weltweit (Irak, Angola)neuerdings als Käufer von Förderrechten auf, um den Zugang zu fossilen Ressourcen sicherzustellen, die es für das rasante Wachstum benötigt.29.3.2010 - 16:13
Ölpreis schiesst auf über 81 USD.
An der Londoner Rohwarenbörsen klettert der Ölpreis für ein Fass der Nordseequalität Brent am Montagnachmittag schlagartig über 81 USD. Ein äusserer, handfester Grund dafür ist nicht erkennbar.29.3.2010 - 08:19
Brent-Ölpreis in Fernost knapp unter 80 USD.
Ein Fass der Nordseequalität Brent wird in Fernost am Montag für USD 79.69 gehandelt, was 40 Cents mehr sind als zu Handelsende am Freitagabend an den westlichen Handelsplätzen. Japans Einzelhandelsumsätze sind im Februar stark gewachsen, was als wirtschaftliches Erholungszeichen einer seit Jahren stagnierenden Volkswirtschaft hochgerechnet wird.29.3.2010 - 08:04
USA produzieren erstmals seit 1991 wieder mehr Öl.
Erstmals seit fast 20 Jahren wächst die Erdölproduktion der USA wieder an. Im Schnitt fördern die USA 2009 5.32 Mio. Fass Öl pro Tag. Gegenüber den Werten von 2008 wurden 7.4% mehr Öl produziert. Im laufenden Jahr wird mit einem weiteren Wachstum der Ölproduktion um 4% gerechnet. Die USA sind der weltweit grösste Ölkonsument. Der tägliche Konsum beläuft sich derzeit auf rund 19 Mio. Barrel.29.3.2010 - 07:27
BRD: Erneuerbare Energie verteuert Strompreis.
Ab April wird für einen erheblichen Teil der deutschen Stromkunden die Elektrizät spürbar teurer. 77 Versorgungs-Unternehmen werden ihren Strompreis im Mittel um 6% anheben. Betroffen sind rund 6 Mio. Haushalte. Begründet wird der Preissprung mit höheren Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien und teureren Netz-Preisen.29.3.2010 - 06:33
Royal Dutch/Shell optimiert.
Der britisch-holländische Ölkonzern trennt sich von einem Teil seines Tankstellen- und Raffinerie-Geschäftes. Gleichzeitig baut er die Förderreserven aus und investiert massiv in die Erschliessung neuer Öl- und Gasvorkommen in 35 neuen Projekten mit einem möglichen Vorratsvolumen von 11 Milliarden Barrel, was die Ölproduktion von Shell bis Ende dieses Jahrzehntes sicherstellt.26.3.2010 - 08:21
Ölpreis steigt in Fernost am Freitag wieder.
Das Fass Brent geht an den fernöstlichen Rohwarenbörsen heute mit USD 79.98 aus dem Handel, was 37 Cents mehr als gestern entspricht. Die theoretische Lösung des griechischen Finanzproblemes steigert die positive Stimmung der Investoren an den Aktien- und Rohwarenbörsen.26.3.2010 - 08:15
USA: Wieder 442'000 neue Arbeitslose.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stabilisiert sich in den USA mit 442 TSD auf hohem Niveau. Die Zahl dient als Konjunktur-Barometer. Da sie gegenüber der Vorwoche leicht tiefer ausgefallen ist, schliessen daraus die ‚Analysten’ an den Börsenhandelsplätzen offenbar auf eine demnächst bevorstehende wirtschaftliche Morgenröte, obwohl die Ziffern absolut betrachtet unverändert katastrophal hoch sind.26.3.2010 - 08:06
Euro-Länder und IWF mit Notfall-Milliarden für Griechenland.
Euroland lässt das vom Staatsbankrott bedrohte Griechenland nicht im Stich. Zusammen mit dem Internationalen Währungsfonds werden Athen im Notfall auch Kredite in Milliardenhöhe zur Verfügung gestellt. Nach dem Entscheid stiegt der Kurs des Euros an.25.3.2010 - 09:08
Geplante US-Finanzreform verteuert Kredite.
Nach Einschätzung von Finanzfachleuten wird die im April in den US-Senat zur Verhandlung kommende Finanzreform die Geschäftskredite verteuern. Durch die Einschränkung risikoreicher Aktivitäten solle auch die Sicherheit des Finanzsystems wachsen. In der Finanzwelt wird ausserdem die Drohung der US-Regierung, künftig in Schwiergkeiten steckende Finanzinstitute zu liquidieren, statt mit Steuergeldern zu retten, ernst genommen. Kommt die sog. ‚Volcker’-Reform ‚ungeschoren’ durch die demokratischen Instanzen in den USA, wäre das ein erster Schritt zur Eindämmung der grassierenden spekulativen Aktiviten, die zu den Verzerrungen u. a. auch im Rohwarenmarkt führen.25.3.2010 - 08:23
Ölpreis in Fernost erneut leicht günstiger.
Nach dem gestrigen 'Taucher' als Folge der wachsenden US-Ölvorräte und des deutlich gestiegenen Dollars gibt der Ölpreis im fernöstlichen Handel auch heute Donnerstag nochmals leicht nach. Das Fass Brent ist dort für USD 79.30 zu haben. Trotz dieses Rückganges bewegen sich die Ölpreise weiterhin im teuersten Preisbereich des letzten Quartals.25.3.2010 - 07:53
Gas-/Ölpreis-Koppelung in der BRD aufgehoben.
Der Bundesgerichtshof hat die Koppelung der Gastarife an den Ölpreis zwischen den Stadtwerken und ihren Endverbrauchern aufgehoben. Ob die Gas-KonsumentInnen in Deutschland deswegen bessere Gaspreise erhalten, ist allerdings trotzdem fraglich. Echte Preissenkungen wären dann möglich, wenn die derzeitige, ausgezeichnete Versorgung des Weltmarktes mit Gas aufrecht erhalten werden kann und zusätzlich die internationale Ölpreisbindung aufgehoben würde. Das heisst, der Gaspreis wird sich tendenziell künftig flexibler entlang der gerade herrschenden Marktverhältnisse entwickeln und Tariferhöhungen der betroffenen Stadtwerke können nicht mehr alleine mit einem höheren Ölpreis begründet werden.24.3.2010 - 16:23
US-Ölvorräte steigen deutlich an.
Die Rohölvorräte der USA sind in der letzten Woche um 7.3 Mio. Fass angestiegen. Der Benzinvorrat fiel um 2.7 Mio. Barrel, ähnlich rückläufig waren Heizöl und Diesel mit minus 2.4 Mio. Barrel. Der Ölpreis sank kurz nach Bekanntwerden dieser Statistiken.24.3.2010 - 06:34
Brent-Ölpreis in London stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Dienstag-Abend am Handelsende mit USD 80.50 geringfügig mehr als zu Handelsbeginn am Dienstagmorgen (USD 80.70). Damit verharrt der Ölpreis bei günstigerem Dollarkurs (gemessen am Schweizer Franken) im teuersten Preisband der vergangenen drei Monate.24.3.2010 - 05:56
China verlagert Öleinkäufe.
China kauft weniger Öl in Iran. Die Importe sind von 16.4 auf 8.5% zurückgegangen. Zuwachs verzeichnen hingegen Importe aus Saudi-Arabien. Auch im Irak sind verstärkte Bemühungen Pekings zu beobachten, sich von der Abhängigkeit der Mullahs in Teheran zu lösen. Die meisten der in Irak in jüngster Vergangenheit versteigerten Förderrechte ging an chinesische Ölfirmen. Rund ein Viertel aller irakischen Förderrechte sind heute in der Hand Chinas, rund 12% bei amerikanischen Firmen.24.3.2010 - 05:09
OPEC-Minister fordern Regulierung der Rohstoff-Spekulation.
Die Sprunghaftigkeit der Ölpreise erschwert laut OPEC-Präsident Pinto die Planungs-Sicherheit für Investitionen in die Ölindustrie. Die OPEC fordert deshalb stärkere Regulierungen der Rohwaren-Spekulation, die bei der seit über einem Jahr herrschenden, ausgezeichneten Versorgungslage zur Hauptsache für die teilweise absurden Preisschwankungen verantwortlich ist.23.3.2010 - 08:11
Ölpreis schwankt stark zwischen 78 und 81 USD.
Gestern Montag sind an der Rohwarenbörse in London starke Ölpreis-Veränderungen zu beobachten. Der Preis für ein Fass der Nordseequalität sank anfangs bis auf 78.50 USD, um im Nachmittagshandel ohne sichtbare Begründung auf 81 USD hinauf zu schiessen. Die US-Währung verändert sich gestern im gleichen Zeitraum indirekt proportional zum Ölpreis.23.3.2010 - 07:40
China im März erstmals seit 2004 mit Handelsbilanzdefizit..
China rechnet im laufenden Monat erstmals seit sechs Jahren mit einem Handelsdefizit von 8 Milliarden USD. Während die USA versuchen, China zu einer Aufwertung seiner Währung zu bewegen, dürfte ein Handelsbilanzdefizit Peking dazu bewegen, den Yuan vorläufig beim aktuellen Wert zum Dollar zu halten.23.3.2010 - 07:02
US-Finanzreform nach Ostern im Senat.
Das zweite grosse innenpolitische Ziel von US-Präsident Barack Obama kommt in wenigen Wochen bereits zur Verhandlung in den US-Senat. Ziel der Reform ist, eine neue Finanzkrise zu verhindern, eine Konsumentenschutz-Behörde für Finanzprodukte einzurichten und den unübersichtlichen Derivathandel einzuschränken. Obama ist im Senat allerdings auf die Unterstützung der Republikaner angewiesen, die mit Hunderten von Änderungen an der Reform die für die Finanzwelt ‚schädlichsten’ Gesetzesteile verhindern können.22.3.2010 - 08:18
Ölpreis in Fernost am Montag günstiger.
Im fernöstlichen Handel kostet ein Fass der Qualität Brent am Montag USD 79.56, eines der US-Qualität WTI USD 80.19. Diese Preise liegen rund 50 Cents unter jenen zu Handelsschluss am Freitag an den westlichen Rohwarenbörsen, wo der Ölpreis vor dem Wochenende bereits rund 2 USD verloren hat.22.3.2010 - 08:11
US-Ölvorrats-Statistiken teilweise fehlerhaft.
Nicht nur Spekulanten manipulieren die Ölpreise. Auch die für die Ölindustrie wichtigen, wöchentlich erscheinenden US-Ölvorrats-Statistiken sorgen regelmässig für markante Preissprünge, die teilweise kaum erklärbar sind. Wie nun bekannt geworden ist, hat eine für das US-Energieministerium arbeitende Beratungsgesellschaft die ohnehin archaisch erhobenen US-Öldaten auch noch fehlerhaft erfasst. Die US-Ölvorrats-Statistiken haben erheblichen Einfluss auf die Ölpreis-Bildung, einerseits, weil die USA der grösste Ölverbraucher sind, anderseits, weil andernorts verlässliche Verbrauchszahlen gänzlich fehlen oder in zu grossem Zeitabstand erfasst werden, um als zuverlässiger Indikator der Verbrauchsgewohnheiten zu dienen.19.3.2010 - 08:25
Ölpreis heute Freitag in Fernost tiefer.
Für ein Fass der Nordseequalität Brent wird heute Morgen an den asiatischen Rohwarenbörsen USD 81.23 bezahlt. Das sind 25 Cents weniger als beim gestrigen Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.19.3.2010 - 08:02
Ölpreis heute höher bewertet als während einer Hoch-Konjunktur.
Mit dem aktuellen Ölpreis-Niveau von mehr als 80 USD ist ein Niveau erreicht, das selbst in Zeiten einer Hochkonjunktur als gefährlich hoch bewertet würde. Und das, obwohl in den meisten Industrieländern die Arbeitslosigkeit hoch, die Immobilienpreise unterbewertet tief (z.B. in den USA) und die Wirtschafts-Entwicklung insgesamt schwach ist und eigentlich zur Hauptsache künstlich über large Geldmengenpolitik und tiefe Zinsen am Leben erhalten wird.17.3.2010 - 23:03
Ölpreis steigt nach OPEC-Beschluss und US-Öllagerstatistiken leicht an.
Die Aussicht auf ein durch konsequentere Einhaltung der OPEC-Fördermengen geringeres weltweites Ölangebot und der Rückgang der amerikanischen Benzinvorräte, die auf eine sich saisonal erholende Nachfrage schliessen lassen, haben den Ölpreis am Mittwochabend weiter leicht steigen lassen. In dieser Woche ist der Rohölpreis damit so stark angestiegen wie seit mehreren Wochen nicht mehr.17.3.2010 - 22:59
OPEC behält Förderquoten bei.
An ihrem heutigen Ministertreffen in Wien hat die Organisation erdölexportierender Staaten beschlossen die aktuellen Fördermengen von 24.84 Mio. Barrel pro Tag beizubehalten, was allgemein erwartet wurde. 17.3.2010 - 22:55
Rohöl-Vorräte in den USA wachsen weniger als erwartet.
In der vergangenen Woche sind die Rohölvorräte der USA um 1.0 Mio. Barrel leicht angestiegen. Anderseits waren die Vorräte an Diesel und Heizöl mit 1.5 Mio. Barrel in vergleichbarem Ausmass rückläufig. Der Vorrat an Benzin ging um 1.7 Mio. Barrel zurück, die bei einer Raffinerie-Auslastung von nur 80%. 17.3.2010 - 08:50
Ölpreis steigt vor OPEC-Meeting wieder auf Vorwochen-Niveau.
Die Verschnaufpause der Ölpreise war von kurzer Dauer. Nach einem markanten Taucher am Montag von USD 81 auf USD 78 klettert er gestern wieder auf dieselbe Ausgangshöhe zurück. Ein Grund dafür ist ausser spekulativen Aktivitäten eigentlich nicht erkennbar. Die OPEC dürfte an ihrem heutigen Meeting in Wien die aktuellen Fördermengen beibehalten.17.3.2010 - 08:05
US-Dollar verliert gegenüber Schweizer Franken.
Die amerikanische Währung gibt gegenüber dem Schweizer Franken deutlich nach. Mit CHF 1.05 steht der Dollar nun genau in der Mitte der Bandbreite der vergangenen drei Monate. Die Maximalausschläge lagen in dieser Frist bei CHF 1.09 und 1.01.17.3.2010 - 07:59
OPEC fördert über vereinbarter Produktionsmenge.
Die Mitgliedländer der OPEC fördern in den vergangenen Monaten deutlich mehr als vereinbart. Die Überschreitung soll in der Summe 2 Mio. Fass täglich betragen. Am heutigen Ministertreffen des Kartells soll über die Fördermengen befunden werden. Und die Mitglieder fordern sich bei dieser Gelegenheit jeweils gegenseitig auf, die vereinbarten Mengen nicht zu überschreiten.16.3.2010 - 08:14
Ölpreis sinkt in Fernost am Dienstag weiter.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute Dienstag im asiatischen Handel noch USD 77.62, was 27 Cents weniger ist als zu Handelsende gestern Montagabend an der Londoner Rohwarenbörse ICE. Damit verlängert der Ölpreis seinen Sinkflug, den er am Freitag über 80 USD begonnen hat, nochmals.16.3.2010 - 08:11
USA: Finanzreform wird vorangetrieben.
In den USA soll eine Reform die überbordenden Finanzmärkte besser kontrollieren. Der Eigenhandel der Banken soll verboten werden. Der Umgang mit Hypotheken- und Kreditkarten-Kunden soll von neutraler Stelle und besser überwacht werden. Über den Gesetzes-Entwurf soll bis im Sommer im Senat abgestimmt werden.16.3.2010 - 07:21
OPEC erhöht Förder-Aktivitäten.
In den ersten beiden Monaten des Jahres haben die OPEC-Mitgliedstaaten ihre Förderaktivitäten erheblich ausgebaut. Die Zahl der aktiven Öl- und Gasplattformen hat in diesem Zeitraum um 8.4% zugenommen. Die OPEC-Minister treffen sich morgen in Wien, um über ihre Förderquoten zu befinden, die zwecks Gewinnoptimierung der einzelnen Mitgliedländer jeweils ‚traditionell’ nicht eingehalten werden.15.3.2010 - 08:46
Ölpreise heute Montag in Fernost tiefer.
Der am Freitag begonnene Rückgang der Ölpreise geht heute Montag in Fernost weiter. Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet USD 78.92. Das sind 47 Cents weniger als zu Handelsende in London am Freitagabend.15.3.2010 - 08:21
US-Wirtschaftsbarometer meldet sinkende Konsumlust.
In den USA soll sich die Konsumlaune im Monat März verschlechtert haben. Zumindest stellen dies ein Index der Agentur Reuters sowie die Universität Michigan am Wochenende fest. Da die US-Wirtschaftsleistung entscheidend vom Konsumverhalten abhängt, dürfte sich die wirtschaftliche Erholung weiter schleppend entwickeln – sofern man den Indexwerten glaubt. Eine geringere Wirtschaftsleistung drückt auf die ohnehin deutlich tiefere Nachfrage nach Ölprodukten.15.3.2010 - 07:56
Internationale Energie-Agentur erhöht Verbrauchsprognose.
Die IEA hebt ihre Prognose für den weltweiten Ölverbrauch geringfügig an. Sie rechnet mit einem täglichen Verbrauch von 86.6 Mio. Barrel pro Tag. Das sind 70'000 Barrel mehr als in der letzten Prognose vor einem Monat. Die höhere Nachfrage kommt aus den Schwellenländern wie China, wo die Wirtschaft weiterhin rasch wächst.12.3.2010 - 11:01
Ölpreis steigt in London am Freitagmorgen leicht an.
Während der US-Dollar seinen Sinkflug auf CHF 1.06 verlängert, legt der Ölpreis für die Nordseequalität Brent leicht auf USD 81.00 zu.12.3.2010 - 10:58
Inflation in China auf höchstem Wert seit 16 Monaten.
Obwohl Chinas Nationalbank bereits zweimal in diesem Jahr den Zinssatz für Kredite an Geschäftsbanken erhöht hat, erreicht die Teuerung mit 2.7% den höchsten Wert seit 16 Monaten. Die lockere Geldmengen-Politik zeigt Wirkung. Die Industrieproduktion ist in diesem Jahr bisher um über 20% gestiegen und die Geschäftsbanken haben mit über 100 Milliarden USD weit mehr Geld verliehen als erwartet. Chinas Regierung rechnet dieses Jahr mit einer Inflation von 3%. Weitere Dämpfungsmassnahmen in Form höherer Leitzinsen sind zu erwarten.12.3.2010 - 10:53
China produziert soviel Rohöl wie noch nie.
Im Februar konnte China die Rohölförderung auf 8.35 Mio. Barrel pro Tag ausbauen. Das ist geringfügig mehr als der bisherige Spitzenwert, der im Dezember 09 erreicht wurde.11.3.2010 - 08:40
OPEC wird vereinbarte Förderquoten weiterhin überschreiten.
Die Organisation erdölexportierender Staaten dürften gemäss Äusserungen aus verschiedenen Mitgliedsländern an ihrem Meeting vom 17. März die aktuellen Förderquoten beibehalten. In der Praxis bedeutet das eine massive Überschreitung der vereinbarten Fördermengen, was angesichts des ‚interessanten’ Ölpreis-Niveaus nicht erstaunt. Einer problemlosen Ölversorgung der Weltwirtschaft dürfte damit in näherer Zukunft nichts im Wege stehen.11.3.2010 - 07:46
BP will in Brasilien investieren.
Mit einer Transaktionssumme von 5.0 Milliarden USD will BP dem Ölkonzern Devon Energy Förderrechte einiger der grössten in den vergangenen Jahren gefundenen Ölfelder vor Brasilien abkaufen. Devon fehlen die finanziellen Möglichkeiten, um die kapitalintensiven Offshore-Vorkommen auszubeuten.11.3.2010 - 07:20
US-Benzinvorrat-Abbau treibt Ölpreis.
Die während der letzten Woche laut dem US-Department of Energy um 2.9 Mio. Barrel abgebauten US-Benzinvorräte wirken (kurzfristig) preistreibend auf den Ölpreis, obwohl im gleichen Zeitraum die Rohölvorräte um 1.4 Mio. Barrel gewachsen sind. Auch die Vorräte an Heizöl und Diesel sind rückläufig.11.3.2010 - 06:14
140 Milliarden für die US-Arbeitslosen.
Der amerikanische Senat hat ein Steuersenkungs- und Arbeitslosen-Hilfspaket beschlossen. Bis Ende 2010 ist damit die Arbeitslosenhilfe-Finanzierung in den USA sichergestellt. In Amerika liegt die Arbeitslosenquote bei knapp 10% und die Wirtschaftsleistung hängt zu zwei Dritteln vom Privatkonsum ab.10.3.2010 - 17:18
Jetzt auch Shell: kein Benzin mehr für Iran.
Shell stoppt seine Benzinlieferungen an Iran, das zwar selber Erdöl exportiert, aber nicht ausreichend selber zu den Endprodukten raffinieren kann. Ausser Shell haben sich bereits andere bedeutende Ölfirmen zu diesem Schritt entschlossen, darunter Glencore und Trafigura sowie zuletzt Vitol.10.3.2010 - 17:11
US-Ölvorrat wächst weiter.
Die Rohöl-Vorräte in den USA sind vergangenen Woche gemäss dem US-Department of Energy um 1.4 Mio. Barrel angewachsen. Bei Heizöl und Diesel wird ein Zuwachs von 2.2 Mio. Barrel gemeldet, dafür sind die Benzinvorräte um 2.9 Mio. Barrel rückläufig. 10.3.2010 - 08:13
Ölpreis trotz Schwankungen von 2 USD stabil bei 80 USD.
Der Brent-Ölpreis fährt gestern Dienstag Achterbahn. Nach einem deutlichen Absacker von 80.40 auf 78.70 USD stieg er gegen Handelsschluss wieder auf USD 79.80. Für heute werden die neusten amerikanischen Ölvorratszahlen für erneute Bewegung sorgen. Steigen die Vorratslager an, dürfte der Ölpreis wegen der unübersehbar schwachen Nachfrage sinken. Im gegenteiligen Fall stabil bleiben oder ansteigen.10.3.2010 - 08:00
API (American Petroleum Institute) erwartet deutliche Vorratszunahme.
Das API erwartet in seiner gestern veröffentlichen Statistik über die amerikanischen Ölvorräte einen erheblichen Rohöl-Zuwachs von 6.5 Mio. Barrel. Das wäre der sechste Anstieg in Folge und liesse auf eine anhaltend schwache Nachfrage als Folge der Wirtschaftskrise schliessen. Nach Bekanntgabe der Zahlen tauchte der Ölpreis für ein paar Stunden ab.10.3.2010 - 07:19
Chinas Exporte legen massiv zu.
Im Februar sind die Exporte Chinas, verglichen mit dem Vorjahres-Monat, um 46% angestiegen. Auch die Importe weisen ähnliche Steigerungsraten von 44.7% aus. Der ungewöhnliche hohe Zuwachs lässt Hoffnung auf eine rasche Erholung der Weltwirtschaft aufkeimen. Der Ölpreis stieg im Anschluss an diese Meldung wieder deutlich an und erreichte beinahe das Vortages-Niveau wieder.9.3.2010 - 08:21
Ölpreis am Dienstag in Fernost stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent hält sich auch im fernöstlichen Handel am Dienstag über 80 USD. Aktuell steht der Ölpreis bei USD 80.02. Das ist geringfügig unter dem Wert, der zu Handelsende am Montagabend an der New Yorker Rohwarenbörse Nymex erzielt wurde.9.3.2010 - 08:00
Kein Benzin von Vitol mehr für Iran.
Die in Genf und in den Niederlanden beheimatete Vitol-Group beteiligt sich nicht mehr an Ausschreibungen für Treibstoff-Importe in den Iran. Vitol gehört zu den grössten drei privaten Ölhandelsfirmen weltweit, zu denen auch Firmen wie Glencore oder Trafigura gehören, die sich beide ebenfalls aus dem Handel mit Iran zurückgezogen haben.9.3.2010 - 07:30
OPEC dürfte Fördermenge beibehalten.
Die Organisation Erdöl exportierender Staaten will nach Äusserungen des Katarischen Ölministers die aktuellen Fördermengen an ihrem nächsten ordentlichen Treffen vom 17. März vermutlich beibehalten. Die Organisation ist mit dem aktuellen Ölpreis-Niveau zufrieden. Mehr Mühe als mit dem Ölpreis hat die Organisation mit einem Weltmarktanteil von rund 40% allerdings mit der Einhaltung der beschlossenen Förderquoten.8.3.2010 - 08:28
Brent in Fernost teurer.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet im fernöstlichen Handel heute Montag USD 80.40, was 50 Cents teurer ist als am freitäglichen Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen.8.3.2010 - 08:26
US-Dollar gibt nach.
Gegenüber dem Schweizer Franken verliert die US-Währung zu Wochenbeginn. Ein Dollar kostet derzeit CHF 1.0688. Letzten Freitag wurde die amerikanische Währung noch zu über CHF 1.08 gehandelt.8.3.2010 - 07:34
Zusätzlich 36’000 US-Arbeitslose
An den Aktien- und Rohwarenbörsen werden vor dem Wochenende die neusten Statistiken über den US-Arbeitsmarkt als positiv wahrgenommen, obwohl 36'000 weitere Jobs verloren gingen. Erwartet worden waren 50'000 neue Jobverluste.5.3.2010 - 08:39
Ölpreis (Brent) stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Freitagmorgen im fernöstlichen Handel USD 79.03. Das ist eine leichte Preissteigerung gegenüber dem Ölpreis zu Handelsende am Donnerstagabend an den westlichen Rohwarenbörsen. 5.3.2010 - 08:00
UN: Veto Russlands und Chinas gegen Iran-Sanktionen.
Die beiden Vetomächte legen im UN-Sicherheitsrat gegen geplante schärfere Sanktionen gegenüber Iran ihr Veto ein. Damit werden wirksame und flächendeckende Massnahmen gegen Teheran, das der Westen beschuldigt, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten, verhindert.5.3.2010 - 07:16
China will mit Rekordverschuldung 8% Wirtschaftswachstum anstreben.
Regierungschef Wen Jiabao strebt dieses Jahr ein Wachstum von 8% an. Dieses Wachstumsvolumen ist nötig, um soziale Unruhen zu vermeiden. Mit einer lockeren Geldpolitik, einer entsprechenden Neuverschuldung des Landes und einer Stimulanz der Inland-Nachfrage sollen diese Wachstumsziele ermöglicht werden.4.3.2010 - 15:24
Europäische Zentralbank behält Leitzinsen tief.
Seit Mai letzten Jahre liegt der Leitzins im Euro-Raum bei 1.0%. Dort wird er gemäss der heutigen Entscheidung der EZB vorderhand auch bleiben, um die (Kredit-) Wirtschaft mit ausreichenden und ausreichend günstigen Geldmengen versorgen zu können. Günstige Leitzinsen wirken in verschiedenen Märkten (Rohwaren, Währungen, Aktien) preistreibend bis preisverzerrend.4.3.2010 - 08:21
Brent-Ölpreis bleibt nahe bei 80 USD.
Nach dem erneuten, deutlichen Anstieg bis knapp unter 80 USD stabilisiert sich der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent im fernöstlichen Handel heute Donnerstag. Aktuell liegt dort der Ölpreis bei USD 79.03, während die US-Qualität bei USD 80.56 steht. Das ist geringfügig weniger als zu Handelsende an den westlichen Rohwarenmärkten.4.3.2010 - 07:28
Griechenlands Sparprogramm stützt den Euro und drückt den Dollar.
Das gestern angekündigte, verschärfte Sparprogramm Griechenlands von 4.8 Milliarden Euro pro Jahr stützt den Euro. Der Kurs stieg vergleichen mit der US-Währung auf USD 1.3736.3.3.2010 - 17:27
US-Ölvorräte wachsen erneut.
Wie das amerikanische Energie-Departement heute Mittwoch bekannt gibt, steigen die Vorräte an Rohöl in der vergangenen Woche um 4.1 Mio. Barrel an. Für Diesel und Heizöl wird ein leichter Rückgang von 0.9 Mio. Barrel ausgewiesen. Benzin verzeichnet einen ebenso leichten Zuwachs von 0.7 Mio. Barrel. Ungeachtet dieser Lagerzunahmen steigt derzeit der Ölpreis deutlich an, während der US-Dollar ebenso deutlich an Wert verliert.3.3.2010 - 15:15
BP will 25% der heutigen Ölproduktion durch neue Förderquellen ersetzen.
British Petroleum plant in den kommenden fünf Jahren die Inbetriebnahme von 42 neuen Förderstätten. Sie sollen ab 2015 pro Tag eine Million Barrel Rohöl fördern und die Produktionsmengen der auslaufenden Förderstätten nicht nur ersetzen, sondern sogar ausbauen.3.3.2010 - 08:15
Sägezahn-Ölpreis.
Die Ölpreis-Grafik der letzten Tage sieht aus wie ein Sägezahn. Schwankungen von drei USD pro Tag sind der Normalfall. Gestern Dienstag stieg der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent von 76.50 auf über 79 USD, um zu Handelsende wieder auf 78 USD zurückzufallen. Gleichzeitig gibt die US-Währung nach und fällt von CHF 1.088 auf CHF 1.0739.3.3.2010 - 08:00
US-Behörden jagen Öl-Fonds.
Die Commodity Futures Trading Commission will wegen grosser Ölpreis-Schwankungen im Februar 2009 gegen den an der Börse kotierten US-Oil-Fund ein Strafverfahren einleiten. Im Zusammenhang mit dem sog. ‚Rollen’ der Terminkontrakte für März und April 2009 kam es zu unüblichen Preisbewegungen, die nun untersucht werden.3.3.2010 - 07:24
Hoffen auf finanzielle Rettung Griechenlands.
Die vage Hoffnung auf eine finanzielle Rettung durch die EU stützt die Aktienkurse in Fernost. Heute Mittwoch will die griechische Regierung ein einschneidendes Sparprogramm bekannt geben, das als Grundlage für neue Kredite zu besseren Konditionen dienen soll. Griechenland muss in Kürze 20 Milliarden Euro an Krediten zurückzahlen, wozu es ohne Umschuldung nicht in der Lage ist. Das finanziell taumelnde Land drückt auf dem Euro-Kurs.2.3.2010 - 08:20
Ölpreis nach Rückgang um 2 USD heute in Fernost stabil.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet heute in Fernost USD 76.77. Das sind 12 Cents weniger als zum gestrigen Handelsschluss an den westlichen Rohwarenbörsen, wo gestern der Ölpreis rund 2 USD nachgabe.2.3.2010 - 08:18
700 US-Banken von Bankrott bedroht.
Zahllose US-Banken kämpfen mit der grössten Zahl ausstehender Kredite seit der grossen Depression vor 80 Jahren. Laut FDIC (staatliche amerikanische Einlagen-Versicherung) sind beinahe 40% aller Baukredite mit Zins- und Rückzahlungen in Verzug bzw. gefährdet. 2.3.2010 - 07:47
Iran-Atomstreit: Russland will über Sanktionen ‚nachdenken’.
Bei einem Gespräch mit Frankreichs Präsident Sarkozy betont der russische Präsident Medwedjew, Russland sei dazu bereit, wenn es im Atomstreit mit Teheran weiterhin keine Annäherung der Positionen gebe, Sanktionen gegen Iran zu unterstützen, sofern sie die Zivilbevölkerung nicht träfen. 1.3.2010 - 08:18
Ölpreis steigt in Fernost.
Am Montag steigt der Ölpreis im fernöstlichen Handel auf 78.16 USD. Das sind 57 Cents mehr als zum Handelsende am Freitag an den westlichen Rohwarenbörsen. 1.3.2010 - 08:00
Internationale Atomenergiebehörde verdächtigt Iran des Atomwaffenbaus.
Der neue Chef der Internationalen Atomenergiebehörde Yukiya Amano scheint auf einen härteren Kurs gegenüber Iran umzuschwenken als sein Vorgänger El-Baradei. Er verdächtigt Iran klar des Baus eines atomaren Raketen-Sprengkopfes. Bisher verhinderten Russland und China schärfere Sanktionen gegen Teheran.1.3.2010 - 07:30
Venezuela braucht wieder ausländische Hilfe bei Ölförderung.
In zwei Konsortien mit Repsol (Spanien) und Petronas (Malaysia) sowie dem US-Konzern Chevron, der Suelopetrol (Venezuela) und Mitsubishi (Japan) will Venezuela dank Investitionen von 30 Milliarden USD seine Ölvorräte im Orinocco-Gebiet erschliessen. Vor wenigen Jahren vertrieb Venezuelas Staatspräsident Chavez ausländische Konzerne wie Exxon Mobile durch Verstaatlichung aus dem Land.27.2.2010 - 04:02
Wildes Auf und Ab der Ölpreise. Dollar fällt.
Der Ölpreis setzt seine Achterbahn-Fahrt der vergangenen Tage auch zum Wochenschluss fort. Er bewegt sich innerhalb von 24 Stunden zwischen 78 und 75.50 USD (Nordseequalität Brent). Damit liegt er in der Mitte des Preisbandes der vergangenen drei Monate. Die Extremwerte lagen in dieser Zeit zwischen 70 und 82 USD.27.2.2010 - 03:59
Öl-Nachfrage kann mit Angebot nicht mithalten.
Die OPEC-Ölförderung ist auf den höchsten Wert der letzten 14 Monate angestiegen, die Quoten-Disziplin liegt bei noch 55%. Gleichzeitig entwickelt sich die weltweite Ölnachfrage nur schwach. Das Überangebot an Ölprodukten wächst.27.2.2010 - 03:08
Anzeichen wirtschaftlicher Erholung treiben Spekulation.
Die positiven US-Wirtschaftsmeldungen über das vierte Quartal 2009 treiben den Ölpreis an. Er schliesst zum Wochenende bei USD 77.70. Das ist USD 2.20 höher als am Freitagmorgen.27.2.2010 - 03:06
US-Wirtschaft erholt sich im vierten Quartal 2009. Deutschland leidet.
Das BIP der USA wächst im letzten Quartal des Jahres 2009 mit 5.9% deutlich. Der Wert entspricht dem höchsten Anstieg seit dem Jahre 2003. Trotz dieses Wachstums im letzten Viertel fällt die US-Wirtschaftsleistung wegen der anderen drei schlechten Quartale über das gesamte Jahr betrachtet um 2.4%. Die Wirtschaftsleistung Deutschlands ist im gleichen Zeitraum doppelt so stark geschrumpft.26.2.2010 - 09:00
Ölpreis steigt in Fernost am Freitag wieder an.
Nach dem deutlichen Rückgang von Donnerstag klettert der Ölpreis im fernöstlichen Handel wieder in die Höhe. Das Fass Brent kostet heute Morgen USD 76.59. Das entspricht 30 Cents mehr als zu Handelsende an den westlichen Rohwarenbörsen am Donnerstagabend.26.2.2010 - 08:57
Mexikos Ölvorkommen werden schlecht genutzt. Fördermenge rückläufig.
Wie die staatliche mexikanische Ölgesellschaft Pemex mitteilt, ist die Fördermenge im Januar um 2.6% zurückgegangen. Seit 2004 ist die Ölproduktion Mexikos rückläufig. Zu Spitzenzeiten wurde 3.4 Mio. Barrel pro Tag produziert, heute liegt diese Menge noch bei 2.6 Mio. Barrel. Wegen politischer Widerstände im Land sind bisher keine Förderverträge mit ausländischen Unternehmen und dem damit verbundenen Know How abgeschlossen worden, welche Mexikos grosse Ölreserven besser erschliessen würden.26.2.2010 - 08:05
Volatiler Ölpreis und Dollarkurs.
Der Ölpreis bewegt sich diese Woche in einer Bandbreite zwischen 75 und 79 USD mit wilden Auf- und Ab-Bewegungen insgesamt seitwärts. Ähnliches lässt sich vom US-Dollar im Vergleich zum Schweizer Franken aussagen. Dieser bewegt sich zwischen CHF 1.07 und 1.09 mit starken Schwankungen im teuersten Preisband der letzten Monate ebenfalls seitwärts.25.2.2010 - 06:17
US-Notenbank will Leitzinsen langfristig niedrig halten.
Ben Bernanke, der Chef der amerikanischen Notenbank FED, will die US-Leitzinsen längerfristig niedrig halten. Nach dieser Äusserung gestern Mittwoch stieg der Ölpreis zu Handelsschluss gleich wieder um zwei Dollar an. Tiefe Leitzinsen sind der Brandbeschleuniger für fast kostenlose Spekulationen in allen lukrativ erscheinenden Anlagefeldern wie Aktien, Währungen, Edelmetallen oder Rohwaren.24.2.2010 - 17:21
Department of Energy meldet steigende Rohölvorräte in den USA.
In der letzten Woche sind die Vorräte an Rohöl in den USA gemäss Statistiken des DoE wieder gestiegen. Beim Rohöl wird ein Lagerzuwachs von 3 Mio. Fass verzeichnet, während Benzin um 0.9 Mio. Barrel leicht zurückging. De Heizöl- und Dieselvorräte wurden ebenfalls leicht um 0.6 Mio. Barrel abgebaut.24.2.2010 - 15:44
Stärkster Welthandels-Rückgang seit dem 2. Weltkrieg.
Die WTO gibt in ihrem jüngsten Bericht eine Rückgang des Welthandels von 12% (gemessen an den Vorjahreszahlen) bekannt. Das ist der höchste Rückgang im Austausch von Waren und Dienstleistungen seit dem Zweiten Weltkrieg.24.2.2010 - 08:07
API meldet Rückgang der US-Ölvorräte.
Das American Petroleum Institute meldet einen überraschenden Abbau der US-Rohöl-Vorräte. Das hält den gestern begonnenen Rückgang der Ölpreise im fernöstlichen Handel am Mittwoch wieder auf. Für heute steht die Publikation des Department of Energy ab. Die Statistiken dieser staatlichen Institution weichen häufig von jenen des American Petroleum Institute ab.24.2.2010 - 08:03
US-Ölpreis wieder unter USD 80.
Am Dienstagabend beendet der Preis für ein Fass der amerikanischen Rohölqualität WTI den Handelstag wieder unter 80 USD, genauer bei USD 78.84. Schwache US-Konsumdaten bauen einen Teil der spekulativen Blähungen der vergangenen Tage wieder ab.24.2.2010 - 07:14
Dollar gewinnt gegenüber dem Schweizer Franken.
Für einen US-Dollar muss wieder über CHF 1.085 bezahlt werden. Das ist einer der höchsten Werte der letzten drei Monate und entspricht einem Niveau, das letztmals im August vergangenen Jahre erreicht wurde. Zwischenzeitlich fiel die US-Währung unter CHF 1.--. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, verteuert der Anstieg den Heizölpreis in Schweizer Franken.23.2.2010 - 15:52
EU will Sanktionen gegen Iran massiv verstärken.
Die EU reagiert auf die Absicht Iran's, zwei weitere Urananreicherungs-Anlagen in Betrieb zu nehmen. Neben den bereits bestehenden Einschränkungen soll neu auch der Versicherungs- und Finanzsektor mit Sanktionen belegt werden. Der Zugang zu den im Ausland liegenden Währungsreserven könnte abgeschnitten werden oder die iranische Zentralbank könnte aus dem weltweiten Geldkreislauf ausgeschlossen werden. Import könnten so kaum mehr bezahlt werden.23.2.2010 - 08:23
Ölpreis (WTI) stabilisiert sich über 80 USD.
Der Ölpreis hält sich nach seinem deutlichen Anstieg der vergangenen Tage über 80 USD. Das ist der höchste Wert der vergangenen sechs Wochen. Die Nordseequalität Brent kostet im fernöstlichen handel am Dienstag USD 78.40, was leicht günstiger ist als zu Handelsende am Montagabend an den westlichen Rohwarenbörsen.23.2.2010 - 08:06
Streik bei Total in Frankreich.
Erste Benzinengpässe wegen eines Streiks in sechs Total-Raffinerien in Frankreich. 130 der insgesamt 2'600 Total-Tankstellen melden nicht mehr ausreichende Benzinvorräte.23.2.2010 - 07:32
Grossbritannien sucht vor den Falklands nach Öl.
Trotz Protesten Argentinies bohrt England 100 km vor den Falkland-Inseln erstmals nach Öl. Um die Inseln, die auch von Argentinien beansprucht werden, führten Grossbritannien und Argentinien 1982 einen Krieg. In der Region werden grosse Ölvorkommen vermutet.22.2.2010 - 08:31
Ölpreis (WTI) wieder über 80 USD.
In Fernost klettert der Preis für ein Fass der US-Qualität WTI wieder über 80 USD. Bereits am Freitag lag der Ölpreis zu Handelsschluss nur noch knapp unter 80 USD. Die Nordseequalität Brent startet mit USD 78.55 in die neue Handelswoche.22.2.2010 - 08:03
Dollar fällt auf CHF 1.07.
Die amerikanische Währung verliert gegenüber dem Kurs von Freitag an Wert und notiert heute Morgen noch bei CHF 1.0762. Der Freitagskurs erreichte als Spitzenwert beinahe CHF 1.09. 22.2.2010 - 07:39
Gazprom löst Gas- vom Ölpreis.
Erstmals verabschiedet sich ein Öl- und Gasproduzent nach langen Verhandlungen von der Ölpreisbindung für Gas. Der deutschen Eon Ruhrgas ist es gelungen, mit dem russischen Produzenten einen flexibleren Gas-Liefervertrag auszuhandeln. Dabei orientiert sich der Gas- erstmals nicht mehr am Ölpreis. In den vergangenen Jahren führte das der volatilen Ölpreise wegen zu erheblichen Verzerrungen beim Gaspreis. Die Gasversorgung ist derzeit noch komfortabler als die Versorgungs-Situation beim Rohöl.19.2.2010 - 08:14
US-Notenbank erhöht Diskontsatz.
Mit der Erhöhung des Diskontsatzes um 0.5 Prozentpunkte auf insgesamt 0.75% verteuert die US-Notenbank die Notkredite für Geschäftsbanken. Das ist die erste Zinserhöhung der US-Notenbank seit Beginn der Finanzkrise im Jahre 2008. Ziel der Massnahme sei die Normalisierung der Geldverleihpraxis an die Banken. Die Kreditkosten für Private und Unternehmen sollen deswegen nicht zunehmen, der Leitzins wird weiterhin nahe Null belassen. Der Dollar legt nach dieser Meldung deutlich zu. 19.2.2010 - 07:48
Ölpreis schiesst nach oben.
Am Donnerstag beschliesst der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent den Börsen-Handelstag mit USD 77.90, was erneut USD 1.40 mehr ist als noch am Mittwochabend. 19.2.2010 - 07:31
US-Rohölvorräte wachsen. Destillat-Vorräte sinken.
Gemäss dem US-Department of Energy (DoE) sind die Rohölvorräte in der vergangenen Woche erneut um über 3 Mio. Fass angewachsen; der Benzinvorrat legte um 1.7 Mio. Fass zu, während Heizöl und Diesel um rund 3 Mio. Fass abnahmen.19.2.2010 - 07:01
Japan behält Leitzins bei 0.1%.
Die Bank of Japan (Japans Notenbank) belässt den Leitzins auf 0.1%. Damit soll gegen die seit zehn Monaten anhaltende Deflation (sinkende Verbraucherpreise) vorgegangen werden. Folgen einer Deflation sind rückläufige Investitionen als Resultat sinkender Unternehmensgewinne sowie sinkende Konsumausgaben als Resultat der hohen Jobverlust-Rate).18.2.2010 - 08:02
Fernost: Ölpreis stabilisiert sich am Donnerstag nach deutlichem Anstieg.
Im asiatischen Handel steht am Donnerstagmorgen das Fass WTI (US-Ölqualität) bei USD 76.96, was 37 Cents weniger als zu Handelsende am Mittwoch an den westlichen Rohwarenbörsen entspricht. Die Qualität Brent wird zu USD 75.91 gehandelt, was 36 Cents weniger sind.18.2.2010 - 08:00
Ölpreis am Mittwochabend auf höchstem Wert seit zwei Wochen.
Der Ölpreis-Anstieg setzt sich fort. Positiv wahrgenommene US-Wirtschaftsdaten lassen den Ölpreis weiter ansteigen. Ein Fass der Nordseequalität Brent geht am Mittwochabend zu USD 76.40 aus dem Londoner Handelstag.18.2.2010 - 07:38
Euro durch Haushaltsprobleme Griechenlands belastet. Dollar legt zu.
Die Finanzprobleme verschiedener südeuropäischer Länder drücken auf den Euro-Kurs. Er verliert gegenüber dem Dollar an Wert. Die US-Währung wird von den Anlegern als ‚Fluchtwährung’ wahrgenommen. Umschichtungen spekulativer Mittel in Dollars und Dollar-Anlagen.17.2.2010 - 04:33
Ölpreis steigt stark an.
Am Dienstag klettert der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent innert weniger Stunden von USD 72.50 auf USD 75.50. Das ist der stärkste Preisanstieg seit rund vier Monaten. 17.2.2010 - 04:15
Dollar günstiger.
Die amerikanische Währung verliert am Dienstag gemessen am Schweizer Franken an Wert. Gegenüber dem Handelsbeginn mit CHF 1.076 beendet der Dollar den Handelstag mit noch CHF 1.0660.17.2.2010 - 03:50
China wird wichtigster Ölkunde Saudi Arabiens.
Im Januar hat Saudi Arabien pro Tag 1.2 Mio. Barrel Rohöl nach China geliefert. Damit überholt China die USA als wichtigster Kunde der Saudis. Die Januar-Liefermengen entsprechen einer Verdoppelung innerhalb der letzten drei Jahre.16.2.2010 - 08:19
Ölpreis am Dienstag in Fernost leicht höher.
Ein Fass der Nordseequalität Brent kostet am Dienstag im fernöstlichen Handel USD 73.12, was rund 60 Cents mehr entspricht als der Handelsschluss am Montag an den westlichen Rohwarenbörsen.16.2.2010 - 08:17
Ölsand: BP will in Canada verstärkt investieren.
British Petroleum will die Mehrheit an einer canadischen Firma übernehmen, die sich auf die Ölgewinnung aus Ölsanden spezialisiert hat. Canada gilt als eines der Länder mit den grössten Ölvorkommen. Diese sind allerdings mehrheitlich in Ölsanden gebunden. Der Abbau lohnt sich nur bei hohen Ölpreisen und die Trennung von Gestein und Öl ist aufwendig.16.2.2010 - 07:31
Notenbanken-Liquidität entscheidend für Konjunktur-Stützung.
Die Weltwirtschaft erholt sich dermassen zögerlich, dass von den Anlegern an den Aktien- und Rohwarenmärkten weder erste, vereinzelte Leitzins-Erhöhungen noch eine straffere Geldmengenpolitik Chinas als Zeichen einer baldigen Wende in der Niedrigst-Zinsen-Politik der Notenbanken empfunden werden. Das Vertrauen auf kostenlos erhältliche Liquidität zur Versorgung der Wirtschaft mit ausreichend flüssigen Mitteln und zwecks Spekulationen in Aktien- und Rohwarenmärkten scheint vorderhand ungebrochen.15.2.2010 - 07:47
Ölpreis am Montag in Fernost stabil.
Die Nordseequalität Brent verändert sich im fernöstlichen Handel gegenüber den Schlusskursen von Freitag an den westlichen Rohwarenbörsen kaum. Aktuell kostet das Fass USD 72.96. Die US-Qualität WTI ist für USD 74.09 zu haben, was vier Cents weniger als am Freitag ist.15.2.2010 - 07:13
China verschärft Kreditvergabe dieses Jahr bereits das zweite Mal.
Die chinesische Notenbank erhöht die vorgeschriebenen Reserven der Geschäftsbanken, die sich um Kredite bemühen, bereits das zweite Mal in diesem Jahr. Mit diesem Schritt soll eine Überhitzung der Wirtschaft abgekühlt werden.15.2.2010 - 06:55
US-Ölvorräte wachsen trotz Winterkälte an.
Die US-Rohöl- und Benzinvorräte sind in der letzten Woche trotz anhaltender Winterkälte und einer sehr tiefen Raffinerie-auslastung unerwartet stark angewachsen.12.2.2010 - 08:58
Ölpreis steigt vierten Tag in Folge.
Der Ölpreis für ein Fass der Nordseequalität startet mit USD 73.70 und die US-Qualität WTI mit USD 75.26 in den heutigen Handelstag. Das ist der höchste Wert dieser Woche. Der Tiefstwert für Brent lag in den vergangenen Tagen auch schon unter 70 USD. Für die volatile Ölpreisentwicklung sind Spekulationen auf einen potenziell höheren Ölverbrauch die Ursache.12.2.2010 - 08:52
Rohstoff-Anlagen: 2009 höchster je verzeichneter Anstieg des Anlagekapitals.
Im Jahr 2009 wurden 256 Milliarden USD in Rohstoffen investiert. Das ist mit dem Vorjahr verglichen ein absoluter Zuwachs von 92 Milliarden USD und gleichzeitig der grösste je beobachtete Anstieg. Seit März 2009 hat sich der Ölpreis verdoppelt, ohne dass sich am Verhältnis von Angebot zu Nachfrage etwas geändert hätte. Die Versorgungslage ist bestens, die Nachfrage schwach.12.2.2010 - 08:48
US-Raffinerie-Auslastung mit 77% auf historischem Niedrigstwert.
Das US-Energieministerium beziffert den Auslastungsgrad der amerikanischen Raffinerien letzte Woche auf 77.7%. Das ist der tiefste Wert, seit man ihn überhaupt erfasst.11.2.2010 - 08:14
Winterstürme stützen den Ölpreis.
Die seit Tagen anhaltenden Winterstürme in den USA lassen den Ölpreis leicht ansteigen. Preistreibend wirkt dabei die Erwartung, dass mit den kalten Temperaturen die Heizöl-Nachfrage anwachse. Auf die Vorrats-Situation hat das kalte Winterwetter allerdings aufgrund der hohen Bestände kaum Auswirkungen.11.2.2010 - 08:10
Griechenland droht Staatspleite.
Heute Donnerstag berät die EU über mögliche Rettungsmassnahmen für das in finanziellen Problemen steckende Mitgliedsland Griechenland. Der Euro hat wegen der enormen Staatsverschuldung einiger südlicher Mitglieder der EU in den vergangenen Wochen deutlich an Wert verloren.11.2.2010 - 08:05
US-Energiebehörde glaubt an höhere Ölpreise.
Nach Einschätzung der US-Behörden soll der weltweite Ölbedarf in diesem Jahr um 1.2 Mio. Barrel täglich anwachsen. Das Wachstum soll vor allem aus den Schwellenländern wie China kommen. Die geringfügige Anhebung der Verbrauchsprognosen liess den Ölpreis am Mittwoch leicht ansteigen.10.2.2010 - 08:55
Fernost: Ölpreis nach gestrigem Anstieg stabil.
Der Ölpreis stoppt im fernöstlichen Handel am Mittwoch den Anstieg während des Vortages. Die US-Qualität WTI geht mit USD 73.44 und die Nordseequalität Brent mit USD 71.72 aus dem Handel. Das liegt leicht unter den Werten, die an den westlichen Rohwarenbörsen am Dienstagabend erreicht wurden.10.2.2010 - 08:52
US-Schneesturm treibt Ölpreis an.
Der Schneesturm im Nordosten der USA legt nicht nur die Region um Washington D.C. lahm, er treibt auch die Ölnachfrage und den Ölpreis an. Weil er u.a. auch die Arbeit der US-Energiebehörde verunmöglicht, werden die Ölvorratsdaten der USA erst am Freitag statt wie üblich am Mittwoch publiziert. Damit werden sie eigentlich auch nicht direkt mit den Angaben der Vorwochen vergleichbar sein.10.2.2010 - 08:34
Obama droht Iran mit schärferen Sanktionen.
Die Provokationen Irans gegenüber dem Westen dürften Folgen haben. Die USA und Europa sowie Russland scheinen sich über schärfere Sanktionen gegenüber Teheran zu verständigen. Einzig China hat bisher einen schärferen Kurs gegenüber Iran nicht unterstützt.9.2.2010 - 08:06
Ölpreis in Fernost stabil.
In Fernost bewegt sich der Ölpreis heute Dienstagmorgen seitwärts. Die US-Qualität WTI kostet USD 71.80, die Nordseequalität Brent USD 70.09. 9.2.2010 - 07:13
Iranische Erfolgsmeldungen zur Feier der Islamischen Revolution.
Neben der eigenen Urananreicherung brüskiert Iran den Westen auch mit einer geplanten eigenen Raketenabwehr und der Produktionsaufnahme einer eigenen Drohnenfabrikation.9.2.2010 - 06:16
Goldman Sachs empfiehlt Öl-Investments
Die US-Investmentbank, die auch als Rohwarenhändler tätig ist, empfiehlt ihren Kunden den Kauf von Öl-Terminkontrakten. Die weltweite Wirtschaft werde sich erholen und die Ölnachfrage ansteigen. Angebot und Nachfrage sollen sich noch 2010 annähern und der Ölpreis deutlich ansteigen.8.2.2010 - 08:50
Ölpreis nach deutlichem Rückgang stabil.
Der Ölpreis startet auf deutlich tieferem Niveau in die neue Handelswoche. Brent kostet am Montagmorgen USD 70, die US-Qualität WTI steht bei USD 71.54. Noch vergangene Woche führen spekulative Blähungen die Ölpreise nahe an 80 USD. Inzwischen haben die Blähungen sich abgebaut, an den Rohwarenbörsen dominiert der Blick auf die realen Wirtschaftsdaten. Die liefern wenig Grund für höhere Ölnachfrage und entsprechende Ölpreise.8.2.2010 - 08:00
Dollar gewinnt, Euro verliert an Wert.
Die finanziellen Probleme mehrerer südeuropäischer Staaten mit ihrem Haushaltsdefizit drücken auf den Eurokurs, während der amerikanische Dollar in den vergangenen Tagen deutlich an Wert gewinnt, obwohl die dortigen wirtschaftlichen Perspektiven ebenfalls unsicher scheinen.8.2.2010 - 07:03
USA: Arbeitslosen-Statistik hellt sich auf.
Gegenüber dem Dezember ist der Prozentsatz der Arbeitlosen in den USA im Januar von 10.00 auf 9.70% zurückgegangen. Interessant ist, dass im Dezember 150'000 Menschen und im Januar 20'000 Menschen arbeitslos wurden und sich trotzdem der statistische Gesamtwert verbessert. Die aus diesen Zahlen entstehende Konfusion hat das Vertrauen in die US-Wirtschaft bisher offenbar nicht erhöht. Seit August 2008, dem Beginn der Finanzkrise, haben in den USA nahezu 8.5 Millionen Menschen Ihre Stelle verloren. Da 70% der US-Wirtschaftsleistung vom privaten Konsum abhängt, ist nicht mit einer nachhaltigen, raschen wirtschaftlichen Erholung zu rechnen.8.2.2010 - 06:30
Iran baut zehn neue Anreicherungsanlagen.
Iran will selber Uran auf 20% anreichern und dieses Jahr dafür zehn neue Anlagen in Betrieb nehmen. Die Anreicherung soll bereits heute in Natanz unter Anwesenheit von IAEA-Inspektoren (Internationale Energie-Agentur) beginnen.5.2.2010 - 07:16
Ölpreis fällt deutlich.
Gestern Donnerstag verlieren sowohl die Nordseequalität Brent wie die US-Qualität WTI an den Rohwarenbörsen rund vier UDS. Damit fallen sie nahe an das Niveau zurück, dass sie vor dem grotesken Ölpreis-Anstieg erzielt hatten. Die Ursache dafür sind realisierte Gewinne.5.2.2010 - 07:15
Ölpreis-Blähungen verpuffen.
Offiziell soll der unerwartete Ölvorrats-Aufbau in den USA verspätet auf den Ölpreis drücken und die Wirtschafts-Perpektiven pessimistischer als am Vortag eingeschätzt werden... Tatsächlich scheint mit den Werten von Mittwoch nach 78 USD der Ölpreis-Ballon vorläufig einfach seine grösste mögliche spekulative Blähung an den Rohwarenbörsen erreicht zu haben.5.2.2010 - 06:19
US-Arbeitslosigkeit: Erstanträge ansteigend.
Die erneut und unerwartete ansteigende Anzahl Arbeitsloser in den USA lässt die positive Wirtschaftsstimmung von Mittwoch gestern Donnerstag verschwinden wie eine Fata Morgana. Befürchtet werden negative Auswirkungen auf den anstehenden Arbeitsmarkt-Bericht in den USA. 5.2.2010 - 06:00
Dollar als Fluchtwährung.
Der aufgrund des Zustandes der US-Wirtschaft unlogische Höhenflug der amerikanischen Währung soll auf eine Flucht der Anlagevermögen aus dem Euro zurückzuführen sein. Die finanziellen Schwierigkeiten Griechenlands und der Länder der iberischen Halbinsel drücken auf den Wert der gemeinsamen europäischen Währung.4.2.2010 - 09:54
Fernost: Ölpreis stabilisiert sich nach wachsenden US-Ölvorräten.
Am Donnerstagmorgen liegt der Preis in Fernost für ein Fass Brent bei 75.71 USD, was 21 Cents weniger ist als der Handelsschluss an den westlichen Rohwarenbörsen am Mittwochabend.4.2.2010 - 09:52
US-Rohölvorräte wachsen um 2.3 Mio. Barrel.
In der vergangenen Woche sind die Rohöl-Lager in den USA überraschenderweise angestiegen, was den rasanten Anstieg der Ölpreise während der Vortage abbremst.4.2.2010 - 07:05
BP wegen Ölpreiseinbruch 2009 mit weniger Gewinn.
BP macht 2009 16.57 Milliarden USD Gewinn. Das ist ein Fünftel weniger als im Vorjahr. Als Ursache dafür wird der Ölpreis-Einbruch von 148 auf 40 USD im letzten Quartal 2008 und in der ersten Jahreshälfte 2009 genannt.3.2.2010 - 07:12
Ölpreis steigt dank Konjunktur-Optimismus stark an
Der Preis für ein Fass der Nordseequalität Brent steigt am Dienstag deutlich auf USD 76.10 an. Die US-Qualität WTI beendet den gestrigen Handelstag ebenso deutlich höher auf USD 77.35.3.2.2010 - 06:45
US-Wirtschaft wächst.
Trotz einer weiterhin hohen Arbeitslosenrate von 10% wachsen die privaten Konsumausgaben in den USA bei einer unveränderten Sparquote von 4.8% um 0.1%. Rechnet man die Zahlen eines Einkäufer-Indexes von Januar auf das ganze Jahr hoch, würde sich die US-Wirtschaft um 5.5% erholen. Im letzten Quartal 2009 lag dieser Wert bei 5.7%.3.2.2010 - 06:31
US-Banken entrüstet über Volcker-Reform.
Die vom ehemaligen Notenbankchef Paul Volcker vorgeschlagenen Reform-Massnahmen für das US-Finanzwesen erschüttert die Bankenwelt. Volcker befürchtet ohne die Reform eine neue Krise der Finanzwelt. Er will den spekulativen Eigenhandel der Finanzhäuser und das Führen von Hedge-Fonds verbieten bzw. von klassischen Finanzhäusern abtrennen.3.2.2010 - 06:29
Iran signalisiert Kooperation im Atomstreit.
Iran habe keine Probleme damit, Uran im Ausland anreichern zu lassen, lässt Irans Präsident Ahmadi-Nedjad verlauten. Würde diese Aussage in die Tat umgesetzt, würde Iran mit dieser Änderung der bisher verhärteten Position eine wichtige Voraussetzung der UNO für eine Deeskalation des seit Jahren schwelenden Streites um das Atomprogramm Teherans erfüllen. Die USA reagieren zurückhaltend-skeptisch.2.2.2010 - 08:22
US-Konsumausgaben sinken wie seit 1938 nicht mehr.
Die Amerikaner sparen. Der private Konsum sank 2009 vor allem wegen der hohen Arbeitslosenquote von 10% um 0.4%, was seit 1938 nie mehr vorgekommen ist. Gleichzeitig wird im Mittel 4.6% des Einkommens gespart, was der höchste Wert seit 1998 ist. In den USA hängt die Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum ab. 2.2.2010 - 06:28
Waffenstillstandsende in Nigeria treibt Ölpreis.
Eine der grössten Rebellengruppen Nigerias, die 'Bewegung für die Emanzipation des Nigerdeltas' droht nach ihrer Kündigung eines mehrmonatigen Waffenstillstandes der Regierung Nigerias mit Anschlägen gegen Firmen, die im Nigerdelta tätig sind. Der Ölpreis legte daraufhin an den westlichen Rohwarenbörsen deutlich zu.2.2.2010 - 06:01
ISM-Einkaufs-Manager-Index lässt Ölpreis steigen.
Mit einem kräftigen Anstieg geht der Ölpreis am Montagabend aus dem Handel. Das Fass WTI (US-Qualität) kostet USD 74.82, was einer Steigerung von fast 3% an einem einzigen Handelstag entspricht. Ursache dafür soll der ISM-Einkaufs-Manager-Index sein, der auf eine Konjunktur-Erholung der USA hoffen lässt.2.2.2010 - 05:23
Exxon und Chevron halbieren Gewinn.
Die Wirtschaftskrise und der im in der ersten Jahreshälfte 2009 nachgebende Ölpreis lässt den Gewinn von Exxon und Chevron um die Hälfte einbrechen. Weil das Ölgeschäft gegen Jahresende aber weniger stark als von Börsen-Analysten erwartet zurückging, beflügelten selbst diese deutlichen Gewinn-Einbrüche den Aktienhandel an der Wall Street.1.2.2010 - 08:17
Nigeria: Shell schliesst drei Pumpstationen.
Am Wochenende kündigte die grösste Rebellengruppe Nigerias ihren Waffenstillstand auf und droht mit Anschlägen. Die Ölfirma Royal Dutch Shell schloss nach einem Sabotageakt dann drei Pumpstationen. Nigeria wird häufig von Angriffen und Sabotageakten gegen westliche Ölfirmen heimgesucht. Die Bevölkerung fordert eine stärkere Beteiligung am Ölreichtum des Landes. Nigeria ist einer der wichtigsten afrikanischen Ölstaaten.1.2.2010 - 08:01
Fernost: Ölpreise fallen am Montag.
Der Preis für ein Fass der US-Ölsorte WTI fällt am Montag gegenüber dem Schlusskurs von Freitagabend an den westlichen Rohwarenbörsen um 24 Cent auf USD 72.65, während das Fass Brent mit 26 Cents tiefer, auf USD 71.20, aus dem asiatischen Handel ging. 1.2.2010 - 07:46
US-Regierung budgetiert Defizit von 1.6 Billionen.
Das Haushaltsdefizit der USA wird dieses Jahr auf 1.6 Billionen anwachsen. Ursache für die rekordverdächtigen Zahlen ist die Neuverschuldung zwecks Finanzierung der umfangreichen Wirtschaftshilfen.1.2.2010 - 07:45
US-Quartalszahlen treiben Ölpreis nur kurzfristig an.
Im vergangenen Jahr sank die Wirtschaftsleistung der USA trotz eines positiven Schlussquartals, in dem die US-Wirtschaft 5.7% wuchs, insgesamt um 2.4%, was seit dem Zweiten Weltkrieg nie mehr der Fall war. Der Ölpreis legte nach Bekanntgabe dieser Zahlen kurzfristig zu, um mit USD 72.74 rund zwei Dollar tiefer als zu Handelsbeginn den Handelstag zu beenden.29.1.2010 - 08:14
Ölpreis im fernöstlichen Freitagshandel stabil.
Die US-Qualität WTI kostet am Freitag in Singapore USD 73.35, was 11 Cents teurer ist als der Schlusskurs am Vortag an den westlichen Rohwarenbörsen. Die Nordseequalität Brent verteuert sich in ähnlichem Rahmen um 12 Cents auf USD 73.25.29.1.2010 - 08:00
Ölstreit zwischen Ukraine und Russland beigelegt.
Der Ölbedarf der Ukraine wird von Russland zollfrei geliefert. Die Transitgebühr für die Durchleitung russischen Öls in den Westen wird dafür um 11 Prozent angehoben. Dieses Abkommen wurde diese Woche unterzeichnet. Es gilt bis September.29.1.2010 - 07:55
FED verdoppelt Geldumlauf.
In den vergangenen zehn Jahren hat die US-Notenbank die Geldmenge verdoppelt. Ihre Bilanzsumme stieg allein seit Herbst 2008, dem Beginn der Finanzkrise, von 900 auf 2'300 Milliarden USD. Geldmengen-Erhöhungen dieser Art sind die Grundlage für eine hohe Inflation.29.1.2010 - 07:25
Indische Notenbank behält Leitzins.
Die Leitzinsen in Indien werden auf dem aktuellen Niveau belassen. Hingegen hebt die Bank of India die Mindesteinlagen für Geschäftsbanken bei der Zentralbank auf 5.75%. Die neue Regelung gilt ab Montag. Indien rechnet 2010 mit einem Wachstum des Brutto-Inland-Produktes von 7.5%.28.1.2010 - 09:22
Ölpreis am Donnerstag in Fernost stabil.
In Fernost stabilisiert sich der Ölpreis, nachdem er noch am Mittwochabend nach Pubikation der US-Ölvorratszahlen unter Druck geriet. Der Null-Zins-Entscheid der US-Notenbank und die gestrige Rede des US-Präsidenten stärkt an den Rohwarenbörsen die Zuversicht in eine mögliche Bewältigung der wirtschaftlichen Herausforderungen.28.1.2010 - 08:56
Ölvorräte in den USA gefallen.
Die Rohölbestände der USA sind vergangene Woche um 3.9 Mio. Barrel zurückgegangen. Die Heizöl- und Dieselvorräte hingegen sind geringfügig um 0.4 Mio. Barrel angestiegen, während die Benzinvorräte um 2.0 Mio. Barrel zurückgegangen ist.28.1.2010 - 08:30
US-Leitzinsen bleiben auf rekordtiefem Niveau.
Die amerikanische Notenbank FED wird die Leitzinsen für die USA auf rekordtiefem Niveau zwischen 0 und 0.25% belassen, um die Wirtschaft weiterhin mit ausreichend Liquidität zu versorgen und eine wirtschaftliche Erholung nicht zu behindern.27.1.2010 - 08:23
Weltwirtschaft soll sich dank Konjunkturprogrammen schnell erholen.
Der Internationale Währungsfonds IWF erwartet für dieses Jahr eine raschere Erholung der Weltwirtschaft. Er hebt seine Konjunkturprognose umd 0.8% auf 3.9% an. Auch im kommenden Jahr soll sich das Wachstum mit 4.3% robust erweisen. Treibende Kraft dahinter seien die Konjunkturprogramme der Industrienationen, die deshalb auf keinen Fall abgebrochen werden dürften.27.1.2010 - 08:10
WTI in Fernost stabil bei USD 74.68, Brent bei 73.25.
Gegenüber dem Handelsschluss von Dienstagabend in New York und London bleiben die Ölpreise im fernöstlichen Handel am Mittwoch stabil. Eine Veränderung können die heute veröffentlichen US-Vorratszahlen bringen.27.1.2010 - 07:00
Nebel verhindert Entladen von 30 Tankern in Texas.
Die heute zur Veröffentlichung anstehenden US-Ölvorratszahlen geben möglicherweise ein verschobenes Bild der Realität ab. Durch starken Nebel in einem Kanal in Houston konnten 30 Tanker nicht entladen werden. 26.1.2010 - 08:51
USA stehen auf die Ausgabenbremse.
Barack Obama will während drei Jahren in grossen Teile des US-Haushaltes sparen. Damit will die US-Regierung in 10 Jahren 250 Mia. USD weniger ausgeben. Ausgenommen vom Sparkurs sind Verteidigungs- und Sicherheits-Budget. Mit den geplanten Massnahmen soll das enorme Haushaltsdefizit korrigiert werden.26.1.2010 - 08:40
Ölpreis in zwei Wochen 11% günstiger
In den vergangenen zwei Wochen hat der Ölpreis an den Rohwarenbörsen über 10% nachgegeben. Die Nordseequalität Brent fiel dabei von USD 82 auf USD 73, wo er sich anfangs dieser Woche stabilisiert.26.1.2010 - 08:20
WTI in Fernost stabil bei USD 74.42.
Der Ölpreis hält sich in Fernost am Dienstag stabil bei USD 74.42, während Brent bei USD 72.89 aus dem Handel geht, was 84 Cents weniger ist als der Schlusskurs von Montagabend in New York. 25.1.2010 - 08:52
Ölpreis steigt zu Wochenbeginn in Fernost leicht.
Im fernöstlichen Handel stabilisiert sich der Ölpreis und legt gegenüber dem Schlusskurs von vergangenen Freitag geringfügig zu. Das Fass Brent kostet aktuell USD 73.12 oder rund 30 Cents mehr, das Fass WTI USD 74.65 oder 11 Cents mehr als am Freitag.25.1.2010 - 07:30
US-Raffinerieauslastung auf tiefstem Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die geringe Nachfrage nach Ölprodukten in den USA lässt die Auslastung der amerikanischen Raffinerien auf den tiefsten Punkt seit 1989, dem Beginn der Aufzeichnungen, sinken. 25.1.2010 - 07:01
BRD: Heizölabsatz um 13.3% gesunken.
Der gesamte Mineralölverbrauch Deutschlands ist im letzten Jahr um 3.7% zurückgegangen. Am grössten ist der Rückgang beim Heizöl, dessen Absatz um über 13% zurück ging. Der sparsamere Umgang mit fossilen Brennstoffen dürfte diesen Trend in den kommenden Jahren verstärken.24.1.2010 - 09:46
USA planen Gesetze gegen spekulativen Eigenhandel der Banken.
Die US-Regierung plant eine Initiative, welche den Eigenhandel der Banken unterbindet. Damit würden spekulative Geschäfte mit Aktien, Währungen und Rohwaren eingeschränkt. Allein die Ankündigung der neuen Regelungen liess die Aktienkurse und Rohölpreise einknicken. Die Gesetze müssen noch vom Kongress verabschiedet werden.22.1.2010 - 08:47
Ölpreis fällt unter 75 USD.
Trotz rückläufiger US-Ölvorratszahlen und der schlechtesten Raffinerie-Auslastung seit fast 30 Jahren fällt der Ölpreis am Donnerstag deutlich. Die Nordseequalität Brent kostet heute Freitagmorgen noch USD 74.80, die US-Qualität ‚WTI’ noch USD 76.20. Auslöser für den Rückgang ist die von der US-Regierung gestern angekündigte gesetzliche Einschränkung riskanter Bankgeschäfte.22.1.2010 - 08:40
US-Ölvorräte: Rohöl- und Destillatbestände rückläufig.
Wie das US-Department of Energy gestern Donnerstag meldet, sinken in der vergangenen Woche die Rohölbestände um 0.4 Mio. Barrel. Der Vorrat an Diesel und Heizöl ist um 3.3 Mio. Barrel zurückgegangen, während der Benzin-Vorrat um fast 4 Mio. Barrel zugenommen hat.22.1.2010 - 07:42
Aktienmärkte wegen Obamas Bankenplänen mit Einbussen.
Die geplante Regulierung der US-Regierung für die Bankenbranche schickt die Aktienmärkte talwärts. Durch eine Abtrennung des Investmentbankings von den übrigen Bankgeschäften sollen ähnliche Risiken wie bei der aktuellen Finanzkrise vermieden werden.21.1.2010 - 08:27
Fernost: Ölpreis stabilisiert sich bei USD 76.45 (Brent).
Die Nordseequalität Brent wird in Singapore 13 Cents teurer gehandelt als der Schlusskurs in New York am Mittwochabend. Für die Ölpreis-Bildung ist im Moment das deutliche Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft die treibende Kraft. Bremsend wirkt der teurere Dollar und die unsichere wirtschaftliche Zukunft der alten Industrieländer, falls die westlichen Regierungen und Notenbanken ihre Hilfsprogramme auslaufen liessen.21.1.2010 - 07:40
Weltbank: Wirtschaft wird sind nur langsam erholen.
Die Weltbank prognostiziert ein langsames globales Wachstum. Entscheidend für das wirtschaftliche Fortkommen sei kluges Timing bei der Beendigung der verschiedenen Stimulationsprogramm der alten Industrieländer. Wachstum sieht die Weltbank vor allem in Schwellenländern wie etwa China, dessen Volkswirtschaft um 10% weiter wachsen solle.21.1.2010 - 07:30
Dollar steigt auf CHF 1.04.
Während der Ölpreis in den letzten Tagen deutlich verloren hat, legt die US-Währung ebenso deutlich an Wert zu. In der Theorie wird durch einen höheren Dollar der Ölpreis teurer, was die Nachfrage danach dämpfen solle. In der Praxis scheint es sich allerdings eher um eine Verlagerung leicht flüchtiger, spekulativer Mittel von einem durch schlechte Nachrichten kurfristig uninteressant werdendes Anlagefeld in ein derzeit lukrativer scheinendes zu handeln.21.1.2010 - 07:00
CH-Nationalbank mit 10 Mia. Gewinn.
Dank des Anstieges des Goldreserven-Buchgewinnes, den sich erholenden Finanzmärkten und ihren Femdwährungs-Positionen erzielt die Schweizer Nationalbank einen zweistelligen Milliardengewinn. 20.1.2010 - 19:29
UNO: Weltwirtschaft soll 2010 um 2.4% wachsen.
Während die Wirtschaft der alten Industrieläner dieses Jahr nur 1.3% zulegen soll, beträgt das Wachstum in den Schwellenländern mehr als 5%. Das prognostiziert zumindest die UNO in ihrem Bericht von heute Mittwoch. Gleichzeitig warnt die Organisation wegen der verbreitet hohen Arbeitslosigkeit vor einem Absetzen der Wirtschafts-Förderungsprogramme in den alten Industrieländern.20.1.2010 - 15:48
Ölpreis verliert Spekulationsgewinn wieder. Umschichtungen.
Der Ölpreis verliert bis 16.00 Uhr MEZ deutlich und notiert um 16.00 Uhr MEZ bei USD 76.30. Das entspricht in etwa dem Niveau von gestern Mittag. Im Gegenzug legt allerdings die US-Währung an Wert zu und notiert bei CHF 1.045. Das spekulative Kapital scheint sich nach dem Rohwarenmarkt neu auf den Dollar zu verlagern.20.1.2010 - 13:28
Goldman Sachs sieht im dritten Quartal 2010 Engpass bei Ölversorgung voraus.
Die US-Investmentbank hebt die Ölpreis-Prognose für 2010 auf USD 90 pro Fass und für 2011 auf 110 USD an. Grundlage für die optimistische Einschätzung soll sei eine sich rasch erholende Weltwirtschaft mit entsprechenden Engpässen in der Ölversorgung sein. Goldman Sachs ist einer der aktivsten Händler im Rohwarengeschäft. Die Preisprognosen der Investment-Bank lagen bei früherer Gelegenheit völlig daneben, reichen aber immer für sogenannte ‚Impulse’ (spekulative Blasenbildung) beim Ölpreis aus.19.1.2010 - 23:03
Ölpreis erholt sich im Gleichschritt mit Aktienmärkten.
Während Wall Street trotz schlechter Geschäftszahlen von Citigroup auf einem Höchststand von 15 Monaten schloss, rauschte auch der Ölpreis nach dem gestrigen Feiertag deutlich nach oben. Die Nordseequalität Brent beendet den Handelstag mit USD 77.60, was einem Plus gegenüber gestern von 60 Cents entspricht. Während des Handelstages fiel der Fasspreis für Brent zeitweise auf USD 75.50.19.1.2010 - 22:45
Dollar legt deutlich zu.
Am Dienstagabend muss für einen USD wieder über CHF 1.03 bezahlt werden. Damit erholt sich die US-Währung von ihrem Wertverlust gegenüber dem Schweizer Franken, der sie von CHF 1.05 Ende Dezember auf CHF 1.01 Mitte Januar geführt hat.19.1.2010 - 22:30
Drittgrösste US-Bank mit hohem Quartalsverlust.
Citigroup macht im letzten Quartal 2009 einen Verlust von 7.6 Milliarden USD, der zum grössten Teil auf die Rückzahlung von Staatshilfen zurückzuführen ist. Der Jahresverlust beträgt 1.6 Milliarden USD. Die Zahlen beeindrucken den Wertpapierhandel an Wall Street überhaupt nicht, die wichtigste Aktienbörse schliesst auf dem höchsten Stand der letzten 15 Monate.19.1.2010
Konjunktur-Perspektiven schränken Ölpreis-Potenzial ein.
Wie die Internationale Energie-Agentur am Montag bekannt gibt, dürften die zu Ende gehenden Wirtschafts-Förderungs-Programme verschiedener Industrieländer die ohnehin bescheidene Erholung der Ölnachfrage beeinträchtigen. Damit dürfte die weitere Zufuhr warmer Luft in den ohnehin gut gefüllten Ölpreis-Ballon vorläufig unterbrochen werden.19.1.2010
Ölpreis stabil bei ruhigem Feiertagshandel.
Mit geringen Umsätzen wegen des US-Feiertages ‚Martin-Luther-King-Day’ startet der Ölpreis insgesamt stabil in die neue Handelswoche. Die Nordseequalität Brent beendet den Montagshandel bei USD 77.25, während WTI bei USD 78.37 aus dem Handel geht.18.1.2010 - 18:37
Ölpreis (WTI) zieht am Montag wieder leicht an.
Vor einer Woche lag der Preis für ein Fass WTI (US-Standard-Qualität) bei 84 USD, bevor der Ölpreis ins Rutschen geriet. Der Sinkflug, der vor allem auf Verlagerungen spekulativer Mittel in attraktivere Anlagemärkte zurückzuführen ist, führte bis Montagmittag auf 78 USD hinunter, bevor der Ölpreis im Nachmittagshandel wieder leicht um rund 60 Cents anzog.18.1.2010 - 08:10
Ölpreis auch am Montag im Sinkflug.
In Fernost verlängert der Ölpreis seinen seit rund zehn Tagen anhaltenden Sinkflug. Die US-Qualität WTI wird in Singapore für USD 77.70 und die Nordseequalität Brent für USD 76.72 gehandelt. Noch vor Wochenfrist lagen diese Preise rund USD 5 höher.18.1.2010 - 07:43
Irak vergibt Förderlizenzen für Riesen-Ölfeld ‚Majnoon’
Gestern Sonntag hat die irakische Regierung mit dem holländisch-britischen Ölkonzern Royal Dutch/Shell und der malayischen Ölgesellschaft Petronas einen Vertrag über die Erschliessung des Ölfeldes Majnoon unterzeichnet. Majnoon ist eines der grössten Ölfelder Iraks. Das Land gehört neben Saudi Arabien und dem Irak zu den Ölförderländern mit den grössten bekannten Reserven und will die Ölproduktion von 2.5 auf 12 Mio. Barrel pro Tag verfünffachen.18.1.2010 - 07:19
US-Dollar gewinnt wieder leicht an Wert.
Gegenüber dem Schweizer Franken hat die US-Währung in den vergangenen Tagen wieder leicht zugelegt. Nach einer Entwertung zwischen dem 20.12. und dem 13.1. von CHF 1.05 auf CHF 1.01 liegt der aktuelle Kurs nun wieder bei CHF 1.02. Die US-Währung dient in Phasen schwächerer Aktienbörsen als Fluchtwährung für leicht flüchtiges spekulatives Geld.15.1.2010 - 08:02
Ölpreis in Fernost am Freitag günstiger.
Das Fass der US-Qualität WTI kostet heute Freitagmorgen in Fernost USD 79.05, eines der Nordseequalität Brent USD 78.15. Damit liegen die Ölpreise unter dem Niveau bei Schluss des Rohwarenhandels in den USA und Europa. Als Ursache für die Verlängerung des Ölpreis-Sinkfluges werden schwache US-Einzelhandels- und Arbeitsmarkt-Daten genannt.15.1.2010 - 07:37
US-Wirtschafts-Entwicklung drückt auf Ölpreis.
Im Dezember wurden im wichtigsten Ölverbraucherland der Welt enttäuschende Einzelhandels-Umsätze notiert, ausserdem stieg die Anzahl der Arbeitslosen im letzten Monat des Jahres. Diese Faktoren und der gleichzeitige und unerwartet deutliche Öllager-Aufbau dieser Woche drückt auf die Ölpreise. Die Perspektiven für die US-Wirtschaft scheinen unverändert trübe.15.1.2010 - 07:14
Europas Leitzinsen bleiben tief.
Die Europäische Zentralbank belässt den Leitzins auf einem Prozent, was einem historischen Tiefststand entspricht. Auch die USA dürften ihre tiefen Leitzinsen weiterhin beibehalten, um die Wirtschaft mit ausreichend Liquidität versorgen zu können.14.1.2010 - 08:15
Ölpreis steigt in Fernost am Donnerstag leicht an.
Nach kräftigen Rückschlägen am Vortag im Nachgang zum unerwartet grossen US-Ölvorrats-Zuwachs erholt sich der Ölpreis in Fernost heute Morgen. WTI schliesst bei USD 79.92 und Brent bei USD 78.59, was rund 30 Cents teurer ist als der Handelsschluss in Europa und den USA am Mittwochabend.14.1.2010 - 07:50
Vorsichtige Nachfrageprognose der EIA
Gemäss der amerikanischen Energiebehörde soll in den kommenden zwei Jahren die Ölnachfrage weltweit ansteigen. Der Nachfrageschub soll aber geringer als in den Vorjahren und weniger stark als früher prognostiziert ausfallen. Als Grund wird die schleppende Wirtschaftsentwicklung in den USA angegeben.14.1.2010 - 07:27
Chinas Zentralbank steht auf die Bremse
Mit einer Anhebung des Prozentsatzes um 8 Punkte für Mindestreserven von Banken, die Kredite der Zentralbank beantragen, soll eine Überhitzung der chinesischen Volkswirtschaft vermieden werden. Auch eine Anhebung des Leitzinses im Laufe des Jahres wird erwogen.13.1.2010 - 17:03
US-Ölvorräte steigen um 3.7 Mio. Barrel.
Wie das US-Department of energy (DoE) meldet, sind die Rohölvorräte der USA in der vergangenen Woche um 3.7 Mio. Barrel angewachsen. Beim Benzin wird ein Zuwachs von 3.8 Mio. Barrel und bei Heizöl und Diesel 1.4 Mio. Barrel ausgewiesen. Die Zahlen sind angesichts der herrschenden Winter-Temperaturen in Nordamerika erstaunlich und drücken auf die Ölpreise an den Rohwarenbörsen.13.1.2010 - 08:50
Ölpreis (Brent) unter 80 USD.
Am Dienstagabend schliesst das Fass Rohöl der US-Qualität WTI an der US-Rohwarenbörse Nymex mit 80.97 USD, während die Nordseequalität Brent mit 79.60 aus dem Handel geht.13.1.2010 - 08:35
American Petroleum Institute (API) meldet wachsende Destillat-Vorräte in den USA
Am Dienst meldet das American Petroleum Institute einen Anstieg der US-Diesel- und Heizöl-Vorräte, was umsomehr erstaunt, als der Nordosten der USA seit längerer Zeit ausgesprochen kalten Winter-Temperaturen ausgesetzt war. Heute veröffentlicht das Department of Energy (DOE) ebenfalls seine statistischen Werte, die häufig von jenen des API deutlich abweichen.13.1.2010 - 07:57
Gewinnmitnahmen drücken Ölpreis.
Der deutliche Ölpreis-Rückgang von Dienstag ist auf spekulative Gewinn-Mitnahmen zurückzuführen, ausgelöst werden die Verkäufe durch ein Ende des kalten Winterwetters in den USA und erstaunlicherweise trotzdem anwachsende US-Destillat-Vorräte, wenn man den statistischen Zahlen des American Petroleum Institute denn Glauben schenkt.11.1.2010 - 23:19
Ölpreis sinkt leicht.
Am Montagabend sinkt der Preis für ein Fass Rohöl der US-Standard-Qualität WTI auf USD 82.52, was einem Minus von 23 Cents entspricht. Die wärmeren Wetterprognosen sollen für den Ölpreis-Rückgang verantwortlich sein. Tatsächlich dürfte es sich um realisierte Gewinne nach dem deutlichen Anstieg der Vortage handeln.11.1.2010 - 23:06
Dynamisches Wachstum in China.
Chinas Exporte sind im Monat Dezember im Jahresvergleich um 17% und die Importe um unglaubliche 55% angestiegen.11.1.2010 - 22:37
Geht Tiefszins-Periode zu Ende?
Die Zeiten, in denen die Zentralbanken den Geschäftsbanken Geldmengen in unbegrenzter Höhe nahezu zinslos zur Verfügung stellt, soll gemäss Experten noch in diesem Jahr zu Ende gehen. Auch Philipp Hildebrand, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank, sieht in einem Ende der Tiefstzins-Phase Positives. Das sei ein Zeichen für das Ende der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Anfang zu einer Rückkehr in nachhaltige Wachstums-Entwicklung.11.1.2010 - 08:32
Ölpreis in Fernost heute 82 Cent höher als am Freitagabend.
Der schwächere Dollar lässt den Ölpreis zu Wochenbeginn in Fernost in die Höhe klettern. WTI kostet am Montagmorgen in Singpore USD 83.75, Brent USD 82.11. Treibend für den Ölpreis wirken die positiven Wirtschaftsdaten Chinas und die verbreitet kalte Witterung auf der Nordhalbkugel.11.1.2010 - 08:31
Chinas Wirtschaft legt zu.
Die Ölimporte Chinas haben im Dezember 2009 um 25% zugenommen, was den Ölpreis ansteigen lässt.11.1.2010 - 08:22
Dollar fällt auf CHF 1.174.
Die unerwartet schwachen statistischen Werte über den Arbeitsmarkt in den USA für den Monat Dezember haben dem Dollar zugesetzt. Er verliert am Freitagabend deutlich an Wert.8.1.2010 - 08:05
Ölpreis gibt in Asien am Freitag leicht nach.
Die chinesische Notenbank will eine straffere Geldmengenpolitik durchsetzen, was sich im Wirtschaftswachstum Chinas bemerkbar machen müsste. Diese Aussicht drückt heute Morgen auf den Ölpreis an Asiens Rohwarenmärkten.8.1.2010 - 08:03
Ölpreis am Donnerstag über 83 USD stabil (WTI).
Am Donnerstag stabilisiert sich der Ölpreis nach seinem Höhenflug des Vortages. Für den Preisanstieg wird vordergründig das kalte Wetter auf der Nordhalbkugel als Begründung herangezogen.8.1.2010 - 08:01
Schwache US-Arbeitsmarktdaten im Dezember.
Die Beschäftigung im privaten Sektor ist im Dezember stärker als erwartet zurückgegangen, meldet der US-Dienstleister ADP.7.1.2010 - 08:29
Fernost: leichter Ölpreis-Rückgang nach starkem Anstieg.
Heute Morgen sind in Fernost die Ölpreise nach den in den letzten Tagen erreichten Rekordwerten leicht gefallen. Brent kostet USD 81.38, die US-Qualität WTI USD 83.52, was dem höchsten Stand seit eineinviertel Jahren entspricht. An den Rohwarenbörsen wird die Winterkälte auf der Nordhalbkugel stärker gewichtet als die steigenden Rohöllagerbestände in den USA.7.1.2010 - 08:24
USA: mehr Öl- und Benzin, weniger Heizöl und Diesel vorrätig.
In der letzten Woche haben die Ölvorräte in den USA zugenommen und zwar um 1.3 Mio. Fass beim Rohöl, während Diesel und Heizöl geringfügig um 0.3 Mio. Fass abnahmen. Dies teilt das US-Energieministerium gestern Mittwoch mit.7.1.2010 - 07:33
Russland und Ukraine streiten weiter um Durchleitungs-Entschädigungen.
Gestern Abend ist eine weitere Verhandlungsrunde zwischen Moskau und Minsk ergebnislos zu Ende gegangen. Bei diesem Streit geht es um russische Öllieferungen in die Ukraine und Westeuropa und die Preise für Öllieferungen in die Ukraine und Transit-Durchleitungsrechte nach Westen. Beide Seiten blockieren ein Ergebnis durch kompromissloses Verhalten und gefährden einen Teil der Ölversorgung Westeuropas.6.1.2010 - 08:00
Ölpreis in Fernost am Mittwoch nach Höhenflug stabilisiert.
In Singapur erreicht die US-Qualität am Mittwoch USD 81.76, während Brent mit USD 80.59 aus dem Handel geht. 6.1.2010 - 07:54
Ölpreis auf 14-Monats-Hoch.
Ungeachtet einer problemlosen Versorgungslage und schwacher weltweiter Ölnachfrage steigt der Ölpreis auf den höchsten Wert seit 14 Monaten. Zurückzuführen ist die Hausse auf Umschichtungen spekulativer Mittel institutioneller Anleger in Rohstoffe.6.1.2010 - 07:37
Förderreserven auf historischem Höchststand.
Innerhalb Jahresfrist klettern die Förderreserven der Ölförderländer auf 7 Mio. Barrel täglich, was einer Verdreifachung entspricht. Durch den erheblichen Ausbau der Förderkapazitäten im Irak wird in den kommenden Monaten ein Anstieg dieses Wertes erwartet.5.1.2010 - 08:05
Ölpreis (Brent) wieder über 80 USD.
In Fernost legt der Ölpreis im Gleichschritt mit den Aktienmärkten auch am zweiten Handelstag des Jahres deutlich zu. WTI wird am Dienstagmorgen für 81.67 USD gehandelt, Brent für 80.35.5.1.2010 - 08:00
Winter in den USA und Europa treibt Ölpreis hoch.
Neben der Spekulation auf eine rasche wirtschaftliche Erholung treibt auch die Winterkälte in den USA und Europa den Ölpreis zu Beginn der ersten Handelswoche an, obwohl die Versorgungslage unverändert komfortabel ist.5.1.2010 - 07:45
Ukraine und Russland streiten weiter
Pünktlich mit dem Einsetzen kalter Temperaturen in Westeuropa setzen Russland und die Ukraine ihre jährlichen Streitereien um die Höhe der Durchleitungs-Entschädigungen für Öl und Gas aus Russland fort. 4.1.2010 - 08:12
WTI zu Jahresbeginn in Fernost über 80 USD
Mit einer Preissteigerung von 75 Cent pro Barrel übertrifft die US-Referenz-Qualität am ersten Handelstag in Fernost bei dünnem Handelsvolumen den Schlussstand des letzten Handelstages im Vorjahr und steigt auf USD 80.11. 4.1.2010 - 08:10
Russische Ölproduktion erreicht neuen Rekord.
Im vergangenen Jahr förderte Russland täglich 9.925 Mio. Barrel. Damit übertrifft das Nicht-OPEC-Land die Fördermengen von 2007 und ist vor Saudi-Arabien der weltgrösste Ölförderer. Die Saudis halten sich allerdings seit dem Platzen der Ölblase zwecks Stützung der Ölpreise bei ihrer Ölproduktion zurück.4.1.2010 - 08:08
Bernanke deutet Strategiewechsel in Zinspolitik an.
Sollten Reformen im Finanzsystem ausbleiben, kann sich der Präsident der amerikanischen Notenbank FED in einer in Atlanta gehaltenen Rede auch eine rasche Anpassung der Niedrigzins-Politik vorstellen.31.12.2009 - 08:21
Öl wegen Spekulation seit März 100% teurer.
Seit dem Tiefststand von anfangs März 2009 ist der Preis für Rohöl der Qualität Brent von 40 auf beinahe 80 USD angestiegen. Zurückzuführen ist der Preisanstieg nicht etwa auf eine wachsende Ölnachfrage, sondern auf spekulative Aktivitäten, die durch kostenlose Kredite der Notenbanken an die Finanzindustrie ermöglicht werden.31.12.2009 - 08:15
Leicht höherer Ölpreis wegen abnehmender Ölvorräte in den USA.
Das Fass WTI (US-Referenz-Ölsorte) klettert an der Nymex am Mittwochabend auf USD 79.30, während Brent den Handelstag mit USD 78.10 beendet. Der jüngste Ölpreis-Anstieg ist auf die saisonal bedingte Abnahme der US-Ölvorräte zurückzuführen.31.12.2009 - 08:10
US-Rohöl-Vorräte sinken um 1.5 Mio. Barrel
In der vergangenen Woche haben gemäss US-Energieministerium die Rohöl-Vorräte wegen der saisonalen Nachfrage nicht ganz unerwartet um 1.5 Mio. Barrel abgenommen. Destillierte Produkte wie Diesel und Heizöl gingen ebenfalls – um 2 Mio. Barrel – zurück, während Benzin eine geringere Vorratsabnahme von 300'000 Barrel zu verzeichnen hat. Die Erwartungen über die US-Ölvorräte waren durchwegs optimistischer (geringere Abnahmen).30.12.2009 - 07:51
Stabiler Ölpreis am Mittwoch in Fernost.
Die US-Referenz-Ölqualität WTI kostet am Mittwoch in Singapur USD 78.98, die Nordseequalität Brent liegt mit USD 77.88 um 24 Cents geringfügig höher als zu Handelsende am Vortag in New York.30.12.2009 - 07:41
Ruhiger Handel an den Rohwarenbörsen.
Bei geringen Handelsvolumen bleiben die Ölpreise am Dienstag nach einem deutlichen Anstieg stabil. Neue Impulse sind von den amerikanischen Ölvorratszahlen zu erwarten, die heute Mittwoch veröffentlicht werden. Aufgrund des höheren Verbrauchs wegen des Kälteeinbruches im Nordosten der USA ist nicht mit einem Ausbau der Vorräte zu rechnen.30.12.2009 - 06:55
Sarkozys CO2-Steuer durch Gericht drei Tage vor Einführung verhindert.
Weil Frankreichs neue CO2-Steuer gegen den Grundsatz der Gleichheit (nur etwa die Hälfte der Verbraucher wäre betroffen gewesen) widerspreche, stoppt das Verfassungsgericht die neue Abgabe unmittelbar vor ihrer Einführung. 29.12.2009 - 08:05
Ölpreis nach montäglichem Höhenflug stabil.
In Fernost hat sich der Ölpreis nach seinem deutlichen Anstieg zu Wochenbeginn auf hohem Niveau für die US-Qualität WTI bei USD 78.70 stabilisiert. Brent kostet am Dienstagmorgen USD 77.36 pro Fass.29.12.2009 - 08:03
Wintereinbruch im NO der USA treibt Ölpreis hoch.
Im Nordosten der USA werden kalte Tage vorhergesagt, was die Ölnachfrage markant erhöht und offenbar auch an den Rohwarenbörsen bei allerdings dünnem Feiertagshandel hochtreibt. Immer wieder erfrischend ist das Verhalten Russlands in kalten Wintertagen. Die Drohung, einem Teil von Europas Oststaaten, insbesondere der Ukraine, Öl- und Gashähne zuzudrehen, wirkt ebenfalls als Beschleuniger für den Ölpreis-Anstieg.29.12.2009 - 08:01
US-Währung schwächt sich ab.
Der an Wert verlierende Dollar drückt den Ölpreis nach oben. In den vergangenen Tagen ist die US-Währung von CHF 1.05 auf CHF 1.03 gefallen, während gleichzeitig die Nordseequalität Brent von USD 72 auf USD 77 angestiegen ist.28.12.2009 - 08:16
Öl so teuer wie seit anfangs Dezember nicht
Bei schwachem Handel während der Feiertage treibt die (kalte) Wettervorhersage für den Nordosten der USA den Ölpreis auf den höchsten Stand seit anfangs Monat. Diese Region zählt zu den wichtigsten Heizöl-Verbrauchs-Gegenden. Der aktuelle WTI-Ölpreis liegt damit 45 Cents höher als zu Handelsende am vergangenen Donnerstag.28.12.2009 - 08:09
Russland eröffnet neuen Öl-Terminal am Pazifik
Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin eröffnet heute Montag in der Nähe von Wladiwostok einen neuen Ölverlade-Terminal. Dieser soll den boomenden asiatischen Energiemarkt erschliessen. Die Anlage kann bis zu 600'000 Barrel täglich verladen. Nach Saudi-Arabien ist das Nicht-OPEC-Mitgleid Russland der grösste Ölproduzent der Welt.28.12.2009 - 08:02
Anhaltende Unruhen in Iran.
Die Proteste gegen die Regierung Ahmadi-Nedjad in Iran reissen nicht ab. Bei den jüngsten Unruhen sollen mehrere Tote zu beklagen sein, darunter ein Neffe des Chefs der iranischen Opposition Hussein Mussawi.23.12.2009 - 23:26
US-Ölvorratslager schrumpfen. Ölpreis legt deutlich zu.
In der letzten Woche sind die Rohöl-Vorräte und destillierten Produkte (Heizöl, Diesel, Benzin) flächendeckend gesunken. Der Ölpreis sprang darauf deutlich in die Höhe. WTI kostet am Mittwochabend USD 76.05, was 1.65 USD Zuschlage gegenüber dem Dienstagabend entspricht.23.12.2009 - 23:16
Dollar schwächt sich ab
Der amerikanische Immobilienmarkt meldet am Mittwoch vor Weihnachten unbefriedigende Entwicklungs-Zahlen, was als Begründung für den deutlich schwächeren Dollarkurs herhalten muss. Die Verkäufe von Neubauten lagen im November unter den Erwartungen. Interessanterweise wurde die wachsenden Zahl der Verkäufe bereits bestehender Häuser nicht bemerkt. Sie lag mit 7.4% erheblich über dem Erwartungen.23.12.2009 - 07:56
OPEC: keine Fördermengen-Anpassung.
Für das erste Quartal 2010 wird die OPEC ihre heutigen Förderquoten nicht verändern. Die Förderländer sind mit dem aktuellen Ölpreis zwischen 70 und 80 USD zufrieden.23.12.2009 - 07:53
Stabile Ölpreise in Fernost am Mittwoch.
Mit nur einem Cent Preisdifferenz und USD 74.41 für die Qualität WTI hat sich der Ölpreis am Mittwoch in Asien gegenüber dem Vortag kaum verändert. Für heute werden die US-Ölvorratszahlen erwartet, die häufig für neue Impulse sorgen. Für die vergangene Woche rechnet man der kalten Wintertemperaturen wegen mit einem Lagerabbau.22.12.2009 - 16:33
Amerikanische Wirtschaft wächst wieder
Gemäss US-Handelsministerium wächst Amerikas Wirtschaft erstmals nach vier negativen Quartalen in Folge wieder um 2.2%. Der Wert liegt unter den ersten Schätzungen von November oder Oktober. Von Juni 08 bis Juni 09 sank die US-Wirtschaftsleistung um fast 4% bei einer Arbeitslosenquote von 10%.22.12.2009 - 07:47
Ölpreis in Asien am Dienstag stabil.
Mit USD 73.80 für die Qualität WTI verändert sich der Ölpreis an den Rohwarenmärkten Asiens gegenüber dem Vortag nur wenig.22.12.2009 - 07:45
Teurerer Dollar drückt Ölpreis.
Am Montagabend beendet der Ölpreis für WTI in New York vor allem des erstarkenden Dollars wegen mit USD 73.71, was 71 Cents mehr als bei Handelsbeginn entspricht. 22.12.2009 - 06:51
OPEC hält 2010 Fördermengen stabil.
Kurz vor dem OPEC-Ministertreffen in Angola lässt deren Generalsekretär el Badri durchblicken, dass die Fördermengen im kommenden Jahr vorerst ohne Änderung beibehalten werden soll, was zur Hauptsache auf die komfortable Ölpreis-Situation zurückzuführen sein dürfte. Sorgen machen den Förderländern die zu hohen weltweiten Ölvorräte.21.12.2009 - 17:27
Ölpreis steigt im Montags-Handel an.
Wegen der Weihnachtsfeiertage werden an den Rohwarenbörsen deutlich weniger Handelsaktivitäten verzeichnet. Der Ölpreis legt dabei zu Wochenbeginn zu und notiert um 17.00 Uhr in London bei USD 74.20.21.12.2009 - 17:26
Teureres Gas für mehr als 2 Millionen Deutscher Haushalte
In Deutschland erhöhen mehr als 50 Gasversorgen ihre Preise um rund 5%. Die Preiserhöhung geht auf die Beschaffungsmethode (langfristiger Einkauf zu fixen Preisen bzw. zum volatileren Preis der Sportmärkte) der Stadtwerke zurück.21.12.2009 - 08:02
Stabile Ölpreise am Montagmorgen.
Mit einer Differenz von 12 Cents (USD 74.54) gegenüber dem Handlsschluss letzten Freitag beginnt der US-Ölpreis den heutigen Handelstag im fernen Osten. Die Nordseequalität Brent legt ebenfalls um 19 Cents auf USD 73.94 zu. In der Weihnachtswoche dürften die Handelsaktivitäten schwach bleiben.21.12.2009 - 08:01
Letztes OPEC-Treffen des Jahres in Angola
Die Energieministern von Irak und Algerien erklären vor dem morgigen OPEC-Meeting in Angola, eine Änderung der Förderquoten sei nicht nötig. Die OPEC besitzt einen Weltmarkt-Anteil von rund einem Drittel.21.12.2009 - 07:05
Wintereinbruch in den USA und Europa.
In Europa und dem Nordosten der USA ist der Winter hereingebrochen und sorgt im Strassen-, Schienen- und Luftverkehr für erhebliche Behinderungen.19.12.2009 - 11:21
Ölpreis steigt am Freitag leicht an
Bei insgesamt schwachem Handelsvolumen legt der Ölpreis zum Wochenschluss leicht zu. Unterstützt wird der Ölpreis vom Wintereinbruch in den USA und der seit zwei Wochen herrschenden Kälte über Europa. Der Beschluss der Klimakonferenz in Kopenhagen wird als Signal dafür wahrgenommen, dass die Nachfrage nach fossilen Energieträgern nicht markant gedrückt wird.19.12.2009 - 11:11
Scharmützel um irakisches Ölfeld
Gemäss dem iranischen Vize-Innenminister haben iranische Soldaten ein Ölfeld auf irakischem Staatsgebiet besetzt. Das Feld ist 300 Meter von der Staatsgrenze entfernt. Ähnliches soll sich bereits in den Vortagen ereignet haben. Gleichzeitig beklagt sich Iran in einem Brief an die UNO über die illegale Versenkung eines iranischen Fischerbootes durch die US-Marine.18.12.2009 - 08:27
Minus 32,3° C am Ofenpass
Die bisher kälteste Nacht dieses Winters zeigt –32.3° C am Thermometer auf der Alp Buffalora im Nationalpark. Anfangs kommender Woche dürfte der Kaltluftsee über der Schweiz allerdings von einer Südföhnlage ausgeräumt werden.18.12.2009 - 08:08
Ölpreis steigt nach Kursverlusten am Freitagmorgen wieder leicht
Das Fass WTI kostet heute Morgen 72.83 USD. Das entspricht einer Preis-Erhöhung von 18 Cents. Brent in London ist stabil.18.12.2009 - 08:04
Dollar sinkt auf CHF 1.0409
Nachdem die US-Währung am Donnerstag bim CHF 1.05 den höchsten Wert erreichte, verliert sie heute Morgen wieder und steht aktuell bei CHF 1.0409.18.12.2009 - 07:39
Benzinverbrauch in Deutschland sinkt deutlich.
2008 sank der Benzinabsatz in Deutschland um 2.3%. Verglichen mit dem Jahr 2000 ging er sogar um 5.6% zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldet. Als Grund werden die verbrauchsärmeren Fahrzeuge genannt, welche den Benzinkonsum von durchschnittlich 8.3 auf 7.6 lt. pro 100 Kilometer senken konnten.18.12.2009 - 07:15
Stärkerer Dollar drückt am Donnerstag den Ölpreis
Bei schwacher weltweiter Ölnachfrage und ausgezeichneten Versorgungslage gibt der Ölpreis am Donnerstag deutlich nach. Als Ursache gilt an den Rohwarenbörsen der erstarkte US-Dollar.17.12.2009 - 08:23
Ölpreis sinkt nach deutlichem Kursgewinn am Vortag leicht
Nach der erheblichen Ölpreis-Steigerung von Mittwoch verliert die Qualität WTI zu Handelsbeginn 32 Cents gegenüber dem Schlusskurs von 73 USD von Mittwoch.17.12.2009 - 08:15
FED hält Leitzinsen tief.
Die US-Notenbank belässt den wichtigsten Leitzins der USA auf seinem Tiefststand zwischen 0.0 und 0.25%. Damit soll die schleppende konjunkturelle Erholung nicht gefährdet werden. 16.12.2009 - 16:46
US-Ölvorräte gehen überraschend zurück – Ölpreis legt zu.
Die Raffinerie-Auslastung in den Staaten fällt auf rekordtiefe 78.6%. Was früher zu Ölpreis-Exzessen geführt hat, sorgt heute dank insgesamt weiterhin komfortabler Versorgungslage nur für eine Abnahme bei den Destillat-Vorräten und für einen Ölpreis-Anstieg um bisher zwei USD (16.50 Uhr MEZ).16.12.2009 - 16:33
Ölpreis steigt dritten Tag in Folge.
Vor der Publikation der neusten US-Ölvorräte steigt der Ölpreis in New York den dritten Tag hintereinander im Gleichschritt mit den Aktienmärkten leicht an. Die US-Währung fällt indessen leicht auf CHF 1.0350.16.12.2009 - 10:13
BRD: Stromkunden zahlen 2009 wie noch nie.
Die Stromkosten stiegen 2009 gegenüber dem Vorjahr um 6.8%. Zahlreiche Anbieter erhöhen auch im kommenden Jahr den Strompreis.16.12.2009 - 07:52
Ölpreis am Mittwochmorgen stabil
WTI startet auf Schlussniveau von Dienstagabend in den neuen Handelstag. Rohwaren-Börsen warten auf aktuelle US-Ölvorrats-Statistiken von heute Abend. 16.12.2009 - 07:47
Ölpreis steigt am Dienstag-Nachmittag deutlich
Kälte-Einbruch in den USA treibt Ölpreis an. US-Qualität WTI bei 70.78 USD oder 1.27 USD mehr als am Montag.16.12.2009 - 07:42
Irak will bis 2016 grösster Ölproduzent der Welt werden.
Irak will Fördermenge auf 12 Mio. Barrel pro Tag ausdehnen und innerhalb von sechs Jahren 200 Milliarden USD Staatseinnahmen verdienen. Versteigerung neuer Förderlizenzen geht an russische, chinesische sowie britisch-holländische Konzerne.15.12.2009 - 17:54
USD klettert über CHF 1.04.
Am Dienstagnachmittag legt die US-Währung deutlich zu. Gegenüber den anfangs Dezember erreichten Tiefstwerten gewinnt der Dollar 5%.15.12.2009 - 17:53
Exxon schlucht XTO Energy.
Der US-Ölmulti übernimmt für 41 Mia. USD den Erdgas-Konzern XTO. Der Kauf wird mehrheitlich in Aktien abgewickelt und enthält 10 Mia. USD Schulden.15.12.2009 - 13:40
Schweizer hamstern vor CO2-Abgabe Heizöl
Die ab 1. Januar 2010 verdreifachte CO2-Abgabe führt zu Hamsterkäufen der Schweizer Einfamilienhaus-Besitzer, die noch vor Jahresende zu den günstigeren Abgaben den Heizöltank füllen wollen. Die Logistik-Kapazitäten sind bis Jahresende entsprechend ausgebucht. Die CO2-Abgabe gilt für alle Lieferungen nach dem 1. Januar, unabhängig davon, wann die Bestellung ausgelöst wurde.15.12.2009 - 11:25
Ölpreis stabilisiert sich nach neun Tagen Rückgang in Folge
In New York notiert das Fass WTI am Dienstagmorgen knapp unter 70 USD.14.12.2009 - 13:35
Abu Dhabi hilft Dubai
Dubai erhält eine 10-Milliarden-Dollar-Finanzspritze von seinem Nachbar-Emirat Dubai. Die Finanzhilfe treibt den Goldpreis nach oben, der Ölpreis stabilisiert sich nach mehrtägigem Rückgang.14.12.2009 - 09:41
Ölpreis verliert neunten Tag in Folge
Die schlechten US-Wirtschaftsdaten dürften zu einer langsamen Konjunktur-Belebung und Ölnachfrage-Steigerung führen. Ölpreis fällt bereits den neunten Tag in Folge.13.12.2009 - 11:33
Irak vergibt Förderlizenz an russisch-norwegisches Förder-Konsortium
Lukoil und Statoil haben von Irak die Lizenz erworben, ein Ölfeld zu erschliessen, dass täglich 1.8 Mio. Barrel Rohöl produzieren soll. Bei der nun vergebenen Förderlizenz handelt es sich um die zweite nach der am Freitag an Shell vergebenen Lizenz.11.12.2009 - 15:28
Edelmetalle gewinnen im Gleichschritt mit dem Dollar.
Parallel mit der US-Währung, die zu Wochenschluss spürbar an Wert zu legt, steigt auch der Preis für Edelmetalle. Auslöser des Höhenfluges sind positive Wirtschaftsdaten aus China.11.12.2009 - 10:40
US-Ölpreis fällt unter 70 USD
Der Preis für ein Fass West Texas Intermediate (WTI) fällt am Freitagnachmittag an der Nymex auf 69.96 USD, was knapp 60 Cents unter dem Vortages-Schlusskurs liegt.10.12.2009 - 19:30
Irak: Shell
Petronas und Shell erwerben im Rahmen einer zweiten Auktion seit der US-Invastion die Förderrechte für das irakische Ölfeld ‚Mandschun’. Pro Tag sollen 1.8 Mio. Barrel gefördert werden.10.12.2009 - 14:21
USA: Regierung fördert Bio-Raffinerie-Produkte.
564 Mio. USD sollen für verschiedene Bio-Raffinerie-Produkte an Fördergeldern bereitgestellt werden. Aus privaten Mitteln sollen 700 Mio. USD in ähnliche Projekte fliessen.10.12.2009 - 11:40
Saudi Arabien: Schwerölfeld Manifa erst 2015 im Vollausbau.
Statt bereits 2013 soll Manifa erst zwei Jahre später die geplanten 900'000 Barrel pro Tag produzieren können. Bis dahin wird das Feld die Hälfte dieses Zielwertes liefern und damit einen Teil des Produktions-Ausfalles älterer, bereits stark ausgebeuteter Saudischer Felder kompensieren.10.12.2009 - 09:35
Russland erreicht Fördermengen-Rekord.
Erstmals seit dem Ende der Sowjet-Union wird Russland über 10 Mio. Barrel Rohöl am Tag fördern. Diese Menge liegt 2.6% höher als die Werte des Vorjahres-Monates. Für 2012 rechnen russische Ölkonzerne sogar mit einer Fördermenge von mehr als 11 Mio. Barrel pro Tag.
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